
{"id":3286,"date":"2025-11-25T10:56:33","date_gmt":"2025-11-25T09:56:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bettinger.de\/?page_id=3286"},"modified":"2025-11-25T10:56:33","modified_gmt":"2025-11-25T09:56:33","slug":"markenverletzung-durch-domainnamen-nach-welchen-regeln-werden-domainkonflikte-zwischen-marken-und-domainnamen-entschieden","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.bettinger.de\/en\/infothek\/domainrecht-a-z\/markenverletzung-durch-domainnamen-nach-welchen-regeln-werden-domainkonflikte-zwischen-marken-und-domainnamen-entschieden\/","title":{"rendered":"Markenverletzung durch Domainnamen: Nach welchen Regeln werden Domainkonflikte zwischen Marken und Domainnamen entschieden?"},"content":{"rendered":"<p>Konflikte aufgrund der Registrierung und Benutzung von Domainnamen besch\u00e4ftigen seit \u00fcber 20 Jahren die Gerichte in allen Industriestaaten. Der deutsche Gesetzgeber hat anders als die meisten anderen EU-Mitgliedstaaten bislang von einer gesetzlichen Regelung des materiellen Domainrechts und der Domainvergabe abgesehen.<\/p>\n<p>Die Rechtm\u00e4\u00dfigkeitskontrolle der Domainvergabe- und Domainverwaltung durch das f\u00fcr den Namensraum \u00bb.de\u00ab zust\u00e4ndige private Unternehmen <a href=\"https:\/\/www.denic.de\/\">DENIC e.G.<\/a> erfolgt aufgrund ihrer Einordnung als marktbeherrschendes Unternehmen bislang ausschlie\u00dflich anhand kartellrechtlicher Ma\u00dfst\u00e4be.<\/p>\n<p>Nach welchen Regeln werden Konflikte zwischen Domainnamen und Marken oder Unternehmenskennzeichen entschieden? Der Blog-Beitrag stellt die aktuelle Rechtslage dar.<\/p>\n<div class=\"accordion\" data-accordion=\"\" data-multi-expand=\"true\" data-allow-all-closed=\"true\">\n<div class=\"accordion-item is-active\" data-accordion-item=\"\">\n<h2><a class=\"accordion-title\" href=\"#\">Einf\u00fchrung<\/a><\/h2>\n<div class=\"accordion-content\" data-tab-content=\"\">\n<p>Konflikte aufgrund der Registrierung und Benutzung von Domainnamen sind auf der Grundlage der vorhandenen markenrechtlichen <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/markeng\/__14.html\">(\u00a7\u00a714, 15 MarkenG<\/a>), namensrechtlichen <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/bgb\/__12.html\">(\u00a7 12 BGB<\/a>), wettbewerbsrechtlichen <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/uwg_2004\/__3.html\">(\u00a7\u00a7 3, 4 und 5 UWG<\/a>) und deliktsrechtlichen <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/bgb\/__823.html\">(\u00a7\u00a7 823, 826 BGB<\/a>) Verletzungstatbest\u00e4nde zu l\u00f6sen. Wie bei zahlreichen anderen Bereichen des Immaterialg\u00fcter- und des Wettbewerbsrechts, die ma\u00dfgeblich durch die Spruchpraxis des Bundesgerichtshofs entwickelt wurden, handelt es sich beim deutschen Domainrecht um <strong>reines Richterrecht<\/strong>.<\/p>\n<p>Zwanzig Jahre nach der ersten Entscheidung eines Domainkonflikts durch ein deutsches Gericht<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-1\">[1]<\/a><\/sup>, liegen zwischenzeitlich 4 Entscheidungen des <a href=\"https:\/\/www.bundesverfassungsgericht.de\/DE\/Homepage\/homepage_node.html\">Bundesverfassungsgerichts<\/a>, 60 Entscheidungen des <a href=\"http:\/\/www.bundesgerichtshof.de\/DE\/Home\/home_node.html\">Bundesgerichtshofs<\/a> und weit \u00fcber 1000 Entscheidungen der Instanzgerichte vor, die die Rechtsnatur von Domainnamen gekl\u00e4rt haben und eine verl\u00e4ssliche Grundlage f\u00fcr die Beurteilung von Domainnamenstreitf\u00e4llen bieten. Die zuweilen beklagte Rechtsunsicherheit ist nach mehreren \u00bbNachjustierungen\u00ab durch Entscheidungen des <a href=\"http:\/\/www.bundesgerichtshof.de\/DE\/Home\/home_node.html\">Bundesgerichtshofs<\/a> zum b\u00fcrgerlich-rechtlichen Namensschutz weitgehend \u00fcberwunden.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"accordion-item is-active\" data-accordion-item=\"\">\n<h2><a class=\"accordion-title\" href=\"#\">Voraussetzungen eines Verletzungsanspruchs wegen Markenverletzung durch den Domaininhaber<\/a><\/h2>\n<div class=\"accordion-content\" data-tab-content=\"\">\n<h3 class=\"bodytext\">Priorit\u00e4t der Rechte des Markeninhabers gegen\u00fcber den Rechten des Domaininhabers<\/h3>\n<p>Grundvoraussetzung f\u00fcr die Anspr\u00fcche wegen Markenverletzung ist ein <strong>g\u00fcltiges, priorit\u00e4ts\u00e4lteres Markenrecht<\/strong> nach einer der drei Kategorien des <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/markeng\/__4.html\">\u00a7 4 MarkenG<\/a> (Register-, Benutzungs- oder Notoriet\u00e4tsmarke), bzw. aufgrund einer Unionsmarke oder einer auf das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland erstreckten internationalen Registrierung (IR-Marke). Eine <strong>Markenanmeldung<\/strong> gen\u00fcgt nach einhelliger Meinung nicht.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-2\">[2]<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Verletzungsanspr\u00fcche des Markeninhabers gegen\u00fcber dem Inhaber des angegriffenen Domainnamens aus <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/markeng\/__14.html\">\u00a7 14 Abs. Nr. 1\u20133 MarkenG<\/a> sind grunds\u00e4tzlich nur dann gegeben, wenn die Marke gegen\u00fcber bestehenden Rechten des Domaininhabers <strong>Vorrang<\/strong> hat. In diesem Fall vermittelt der Schutz nach <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/markeng\/__14.html\">\u00a7 14 MarkenG<\/a> dem Inhaber einer priorit\u00e4ts\u00e4lteren Marke eine st\u00e4rkere Rechtsposition gegen\u00fcber dem Domaininhaber, weil das priorit\u00e4ts\u00e4ltere Zeichen grunds\u00e4tzlich ein priorit\u00e4tsj\u00fcngeres Zeichen verdr\u00e4ngt und folglich der Inhaber des j\u00fcngeren Zeichens auch dessen Verwendung als Domainname unterlassen muss.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-3\">[3]<\/a><\/sup><\/p>\n<div class=\"blue-block\">\n<p>Eine Markenverletzung kann auch dann vorliegen, wenn die Marke nach der Registrierung des Domainnamens registriert wurde.<\/p>\n<\/div>\n<p>Auf den zeitlichen Vorrang der Klagemarke kommt es jedoch nur dann an, wenn sich der Beklagte \u00fcberhaupt auf ein <strong>eigenes priorit\u00e4ts\u00e4lteres oder zumindest zur Koexistenz berechtigendes Recht an dem Domainnamen<\/strong> berufen kann. Sofern durch die Vorbenutzung des Domainnamens kein Kennzeichen- oder Namensrecht begr\u00fcndet wurde und dem Domaininhaber kein sonstiges priorit\u00e4ts\u00e4lteres oder zumindest zur Koexistenz berechtigendes Recht an dem Zeichen, aus dem der Domainname gebildet ist, zusteht, ist es unerheblich, dass der Domaininhaber den angegriffenen Domainnamen bereits vor dem f\u00fcr die Priorit\u00e4t der Klagemarke ma\u00dfgeblichen Zeitpunkt registriert oder benutzt hat.<a title=\"\" href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a><\/p>\n<h4>Eigene Gegenrechte des Domaininhabers<\/h4>\n<p>Der wegen Markenverletzung nach <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/markeng\/__14.html\">\u00a7 14 MarkenG<\/a> in Anspruch genommene Domaininhaber kann den Verletzungsanspr\u00fcchen des Kl\u00e4gers priorit\u00e4ts\u00e4ltere Rechte an der angegriffenen Bezeichnung einredeweise entgegenhalten<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-4\">[4]<\/a><\/sup> und im Wege der Klage bzw. Widerklage die L\u00f6schung der Klagemarke durchsetzen.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-5\">[5]<\/a><\/sup> Als <strong>m\u00f6gliche Gegenrechte<\/strong> in Betracht kommen nach dem <strong>Grundsatz der Gleichwertigkeit der Kennzeichenrechte<\/strong> und sonstiger Rechte i.S.d. <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/markeng\/__13.html\">\u00a7 13 Abs. 2 MarkenG<\/a> insbesondere Rechte des Domaininhabers an einer Marke <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/markeng\/__4.html\">(\u00a7 4 MarkenG<\/a>), einer gesch\u00e4ftlichen Bezeichnung <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/markeng\/__5.html\">(\u00a7 5 Abs. 2 MarkenG<\/a>) oder einem Werktitel <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/markeng\/__5.html\">(\u00a7 5 Abs. 3 MarkenG<\/a>).<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-6\">[6]<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Das Recht des Domaininhabers muss dabei nicht an dem Domainnamen selbst bestehen, sondern kann auch ein Recht an einem anderen mit der Klagemarke verwechslungsf\u00e4higen Zeichen sein.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-7\">[7]<\/a><\/sup> Ebenso wenig ist erforderlich, dass das dem Kl\u00e4ger entgegengehaltene Recht in identischer Form besteht, vielmehr gen\u00fcgt es, wenn der Schutzumfang des Gegenrechts das kl\u00e4gerische Zeichen mit umfasst, d.h. der Domaininhaber seinerseits aufgrund des Gegenrechts L\u00f6schungsanspr\u00fcche gegen die Marke durchsetzen kann.<\/p>\n<div class=\"blue-block\">\n<p>Allein durch die Registrierung eines Domainnamens entstehen keine eigenen Kennzeichenrechte.<\/p>\n<\/div>\n<p>Au\u00dfer Streit steht, dass ein eigenes Gegenrecht des Domaininhabers durch die <strong>blo\u00dfe Registrierung des Domainnamens<\/strong> nicht begr\u00fcndet wird, da hierdurch lediglich ein vertragliches Nutzungsrecht gegen\u00fcber der <a href=\"https:\/\/www.denic.de\/\">DENIC<\/a> oder dem jeweiligen <a href=\"https:\/\/www.icann.org\/\">ICANN<\/a>-Registrar, aber kein Kennzeichenrecht an dem Domainnamen entsteht.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-8\">[8]<\/a><\/sup> Unerheblich ist, ob der Domaininhaber den angegriffenen Domainnamen bereits vor dem f\u00fcr den Zeitrang der Klagemarke ma\u00dfgeblichen Zeitpunkt registriert und in Benutzung genommen hat, wenn durch die Benutzung keine Kennzeichenrechte an dem Domainnamen begr\u00fcndet wurden.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-9\">[9]<\/a><\/sup> Der Umstand, dass der Domainname registriert wurde, bevor der Anspruchsteller seine Marke angemeldet hat, steht einem Unterlassungsanspruch daher nicht entgegen.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-10\">[10]<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Sofern der Domaininhaber Kennzeichenrechte durch die Benutzung des Domainnamens erworben hat, ist zu beachten, gegen welche Benutzung das entstandene Kennzeichenrecht Schutz bietet. Ist aufgrund der Benutzung des Domainnamens ein Unternehmenskennzeichen entstanden, kann der Domaininhaber dieses Unterlassungsanspr\u00fcchen aus Marken, Unternehmenskennzeichen und Werktiteln entgegenhalten, da dieses Schutz gegen jede kennzeichenm\u00e4\u00dfige Benutzung bietet. Hat der Domaininhaber den Domainnamen nur titelm\u00e4\u00dfig benutzt, begr\u00fcndet das dadurch entstandene Werktitelrecht kein Recht zur Verwendung des Domainnamens als Unternehmenskennzeichen oder als Marke.<\/p>\n<p>Ein <strong>Recht zur Benutzung des Domainnamens<\/strong> kann aus der vor der Entstehung des Kennzeichenrechts erfolgten Domainregistrierung nicht hergeleitet werden.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-11\">[11]<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Im Ausnahmefall kann der Durchsetzung des Markenrechts der <strong>Einwand des Rechtsmissbrauchs<\/strong> entgegengehalten werden, wenn der Kl\u00e4ger zum Zeitpunkt der Anmeldung der Marke bereits Kenntnis von der Vorbenutzung des Domainnamens hatte und weitere, insbesondere subjektive Umst\u00e4nde, die Erwirkung der Markeneintragung als unlauter i.S.d. der <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/uwg_2004\/__3.html\">\u00a7\u00a7 3, 4 Nr. 4 UWG<\/a> oder sittenwidrig gem\u00e4\u00df <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/bgb\/__826.html\">\u00a7 826 BGB<\/a> erscheinen lassen.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-12\">[12]<\/a><\/sup> <a title=\"\" href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a><\/p>\n<h4>Berufung des Domaininhabers auf Rechte Dritter auf Rechte Dritter<\/h4>\n<p>Der wegen Markenverletzung in Anspruch genommene Verletzer kann dem Kl\u00e4ger \u00e4ltere Rechte anderer Inhaber grunds\u00e4tzlich nicht entgegenhalten, da diese ihre Vorrangwirkung nur zugunsten ihrer Inhaber entfalten (unzul\u00e4ssige exceptio ex iure tertii).<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-13\">[13]<\/a><\/sup> Die Rechtsprechung l\u00e4sst jedoch in analoger Anwendung der Regelung des Eigent\u00fcmer-Besitzerverh\u00e4ltnisses in <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/bgb\/__986.html\">\u00a7 986 Abs. 1 BGB<\/a> die Einrede aus einem priorit\u00e4ts\u00e4lteren Recht eines Dritten dann zu, wenn der Beklagte aufgrund <strong>schuldrechtlicher Gestattung<\/strong> zur Benutzung des \u00e4lteren Rechts des Dritten berechtigt ist und das Recht des Dritten gegen\u00fcber dem Kl\u00e4ger durchsetzbar ist, d.h. der Dritte seinerseits vom Kl\u00e4ger Unterlassung verlangen oder Koexistenz beanspruchen k\u00f6nnte.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-14\">[14]<\/a><\/sup> Dies beruht auf der \u00dcberlegung, dass der gestattende Dritte im Verh\u00e4ltnis zum Kl\u00e4ger aufgrund seiner besseren Rechtsstellung entweder selbst dem Kl\u00e4ger die Benutzung seiner Bezeichnung verbieten oder aber den Gestattungsempf\u00e4nger erm\u00e4chtigen kann, ein solches Verbot seinerseits im Wege gewillk\u00fcrter Prozessstandschaft zu erwirken, und daher \u2013 a maiore ad minus \u2013 der Gestattende dann dem Kl\u00e4ger gegen\u00fcber auch als i.S.d. <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/bgb\/__986.html\">\u00a7 986 Abs. 1 Satz 2 BGB<\/a> analog berechtigt angesehen werden muss, seine \u00fcberlegene Position an den Gestattungsempf\u00e4nger in einer nur eine Einrede begr\u00fcndenden Weise weiter zu vermitteln.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-15\">[15]<\/a><\/sup><\/p>\n<div class=\"blue-block\">\n<p>Der Domaininhaber kann sich auch auf Rechte Dritter berufen.<\/p>\n<\/div>\n<p>Dieser Grundsatz gilt entsprechend auch im Konflikt zwischen einer Marke und einem Domainnamen. Sofern der Inhaber eines Domainnamens aus einer identischen oder verwechslungsf\u00e4higen Marke in Anspruch genommen wird, die gegen\u00fcber dem Domaininhaber den Priorit\u00e4tsvorrang hat, jedoch im Verh\u00e4ltnis zum Recht des Gestattenden priorit\u00e4tsj\u00fcnger oder jedenfalls nur gleichrangig ist, scheiden markenrechtliche Unterlassungsanspr\u00fcche gegen den Domaininhaber aus. Nach dem <strong>Prinzip der Gleichwertigkeit der Kennzeichenrechte<\/strong> kommt es nicht darauf an, ob es sich bei dem priorit\u00e4ts\u00e4lteren Recht um eine Marke <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/markeng\/__4.html\">(\u00a7 4 MarkenG<\/a>), eine gesch\u00e4ftliche Bezeichnung (<a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/markeng\/__5.html\">\u00a7 5 Abs. 2 MarkenG<\/a>), einen Werktitel (<a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/markeng\/__5.html\">\u00a7 5 Abs. 3 MarkenG<\/a>) oder einen Namen i.S.d. <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/bgb\/__12.html\">\u00a7 12 BGB<\/a> handelt. Auch Zeichenidentit\u00e4t zwischen Domainnamen und dem priorit\u00e4ts\u00e4lteren Kennzeichenrecht ist nicht erforderlich, vielmehr gen\u00fcgt es, wenn das kl\u00e4gerische Zeichen in den Schutzbereich des priorit\u00e4ts\u00e4lteren Gegenrechts f\u00e4llt.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-16\">[16]<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Da es sich bei <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/bgb\/__986.html\">\u00a7 986 Abs. 1 BGB<\/a> um eine Einwendung handelt, obliegt die Darlegung und Beweislast f\u00fcr das Gegenrecht des Dritten dem Domaininhaber, der die Einwendung des priorit\u00e4ts\u00e4lteren Gegenrechts geltend macht.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-17\">[17]<\/a><\/sup> Weitergehender Nachweise, insbesondere einer notariellen Beurkundung der schuldrechtlichen Gestattung durch den priorit\u00e4ts\u00e4lteren Kennzeicheninhaber, wie dies vom BGH bei Anspr\u00fcchen aus <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/bgb\/__12.html\">\u00a7 12 BGB<\/a> im Falle der Berufung des Domaininhabers auf eine <strong>treuh\u00e4nderische Registrierung<\/strong> des Domainnamens im Auftrag eines Namenstr\u00e4gers gefordert wird<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-18\">[18]<\/a><\/sup> , bedarf es nicht.<a title=\"\" href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a><\/p>\n<h3>Rechtsverletzende Benutzung von Domainnamen<\/h3>\n<p>Nicht jede Benutzung eines mit einer Marke identischen oder ihr \u00e4hnlichen Zeichens im gesch\u00e4ftlichen Verkehr stellt eine rechtsverletzende \u00bbBenutzung\u00ab im Sinne von <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/markeng\/__14.html\">\u00a7 14 MarkenG<\/a> dar. Der <a href=\"https:\/\/europa.eu\/european-union\/about-eu\/institutions-bodies\/court-justice_de\">EuGH<\/a> hat in einer Reihe von Entscheidungen klargestellt, dass der Begriff der \u00bbBenutzung\u00ab einschr\u00e4nkend dahingehend auszulegen ist, dass von einer rechtsverletzenden Benutzung einer Marke durch die Benutzung eines Zeichens durch Dritte nur dann ausgegangen werden kann, wenn diese Benutzung eine der Funktionen der Marke beeintr\u00e4chtigt oder beeintr\u00e4chtigen kann (markenfunktionaler Benutzungsbegriff).<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-19\">[19]<\/a><\/sup><\/p>\n<h4>Benutzung f\u00fcr aktive Website<\/h4>\n<p>Domainnamen, die zu einer aktiven, dem Produktabsatz oder der Werbung dienenden Website f\u00fchren, kommt in der Regel neben der Adressfunktion eine kennzeichnende Funktion zu. Der Verkehr sieht in ihnen einen Hinweis auf die betriebliche Herkunft der unter dem Domainnamen im Internet angebotenen oder beworbenen Waren oder Dienstleistungen.<\/p>\n<p>Etwas anderes gilt nur dann, wenn der Domainname ausnahmsweise als <strong>reine Adressbezeichnung<\/strong> \u00e4hnlich wie eine Telefonnummer oder als <strong>beschreibende Angabe<\/strong> verstanden wird.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-20\">[20]<\/a><\/sup> Ein Regel-\/Ausnahmeverh\u00e4ltnis zu Gunsten einer ausschlie\u00dflichen Adressfunktion des Domainnamens besteht nicht.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-21\">[21]<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Die Benutzung eines Domainnamens im Rahmen des Produktabsatzes stellt daher regelm\u00e4\u00dfig eine markenm\u00e4\u00dfige Benutzung dar. <sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-22\">[22]<\/a><\/sup> F\u00fcr die Annahme einer markenm\u00e4\u00dfigen Benutzung eines Domainnamens ist nicht erforderlich, dass dem Domainnamen Namensfunktion zukommt, .d.h. er vom Verkehr als Namen des Unternehmens angesehen wird. Ob eine rechtsverletzende Benutzung oder eine rechtsbegr\u00fcndende Benutzung vorliegt, ist daher nicht nach einheitlichen Kriterien zu bestimmen.<\/p>\n<p>Insbesondere liegt die erforderliche markenm\u00e4\u00dfige Benutzung nicht nur dann vor, wenn der Domainname ausnahmsweise als herkunftsunterscheidendes <strong>Produktkennzeichen<\/strong> verstanden wird<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-23\">[23]<\/a><\/sup>, sondern auch dann, wenn der Domainname einen Hinweis auf das Unternehmen und somit eine Nutzung als besondere Gesch\u00e4ftsbezeichnung darstellt. Die Annahme eines <strong>rein firmenm\u00e4\u00dfigen Gebrauchs eines Domainnamens<\/strong>, der nach der Rechtsprechung keine markenm\u00e4\u00dfige und damit rechtsverletzende Benutzung darstellt, wird bei der Verwendung eines unterscheidungskr\u00e4ftigen Domainamens im Rahmen des Produktabsatzes im Regelfall ausscheiden, da durch die Verwendung des Domainnamens ein ausreichender Bezug zu den auf der Website angebotenen Produkten des Unternehmens hergestellt wird.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-24\">[24]<\/a><\/sup> <a title=\"\" href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a><\/p>\n<h4>Blo\u00dfe Registrierung des Domainnamens begr\u00fcndet keine Markenverletzung<\/h4>\n<p>Die blo\u00dfe Registrierung eines Domainnamens stellt nach allgemeiner Auffassung keine markenm\u00e4\u00dfige Benutzung dar, da diese lediglich auf die Begr\u00fcndung eines vertraglichen Nutzungsanspruchs gegen\u00fcber dem zust\u00e4ndigen Registry gerichtet ist und noch nicht zur Unterscheidung von Waren und Dienstleistungen i.S.d. Benutzungsbegriffs des <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/markeng\/__14.html\">\u00a7 14 MarkenG<\/a> dient.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-25\">[25]<\/a><\/sup> Das Gleiche gilt, wenn ein Domainname zwar konnektiert ist, aber lediglich auf eine leere Seite oder eine \u00bb<strong>Baustellenseite<\/strong>\u00ab verweist.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-26\">[26]<\/a><\/sup> Ein Verbotsanspruch kann in diesen F\u00e4llen daher nur dann bestehen, wenn sich aufgrund der drohenden Benutzung f\u00fcr eine aktive Website eine <strong>Erstbegehungsgefahr<\/strong> ergibt. Voraussetzung f\u00fcr die Annahme einer Erstbegehungsgefahr ist jedoch, dass sich zum Zeitpunkt der blo\u00dfen Registrierung des Domainnamens \u00bbdie drohende Verletzungshandlung in tats\u00e4chlicher Hinsicht so greifbar abzeichnet, dass eine zuverl\u00e4ssige Beurteilung unter rechtlichen Gesichtspunkten m\u00f6glich ist\u00ab. Daf\u00fcr bedarf es greifbarer tats\u00e4chlicher Anhaltspunkte, f\u00fcr welche Waren oder Dienstleistungen der Domainname in Zukunft benutzt werden soll. <sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-27\">[27]<\/a><\/sup> An einer Erstbegehungsgefahr fehlt es, wenn der Domainname in einer Weise verwendet werden kann, die der Verkehr als beschreibende Angabe versteht. Hierf\u00fcr gen\u00fcgt es, wenn nur ein geringer Teil des Verkehrs in einer m\u00f6glichen Verwendung des Domainnamens eine beschreibende Verwendung sieht.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-28\">[28]<\/a><\/sup> <a title=\"\" href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a><\/p>\n<h4>Benutzung als beschreibende Angabe begr\u00fcndet keine Markenverletzung<\/h4>\n<p>Der Annahme einer rechtsverletzenden Benutzung einer Marke steht entgegen, wenn ein Zeichen nach den Umst\u00e4nden des Einzelfalls zu beschreibenden Zwecken verwendet wird<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-29\">[29]<\/a><\/sup> . Das gilt auch bei Verwendung identischer Zeichen f\u00fcr identische Waren bzw. Dienstleistungen (Doppelidentit\u00e4t). In diesen F\u00e4llen wird keine der gesch\u00fctzten Markenfunktionen verletzt.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-30\">[30]<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Dieser Grundsatz gilt uneingeschr\u00e4nkt auch f\u00fcr die Benutzung von Domainnamen. Die Tatsache, dass ein Domainname, der die auf einer Website angebotenen Waren und Dienstleistungen beschreibt, einem bestimmten Inhaber ausschlie\u00dflich zugewiesen ist, bedeutet nicht, dass die Verwendung eines Domainnamens stets als kennzeichenm\u00e4\u00dfige Benutzung anzusehen ist und begr\u00fcndet auch <strong>keine Vermutung eines kennzeichnungsm\u00e4\u00dfigen Gebrauchs<\/strong>.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-31\">[31]<\/a><\/sup> F\u00fcr ein Verst\u00e4ndnis, dass dem Domainnamen keine kennzeichnende Funktion zukommt, ist jedoch der Domaininhaber darlegungspflichtig.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-32\">[32]<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Ob der Verkehr die Benutzung eines Domainnamens lediglich beschreibend versteht, ist sowohl <strong>anhand des Domainnamens selbst als auch des Inhalts der betreffenden Internetseite zu ermitteln<\/strong>.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-33\">[33]<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Nach den allgemeinen Regeln fehlt es an dem erforderlichen kennzeichenm\u00e4\u00dfigen Gebrauch, wenn der Domainname aus einer <strong>Gattungsbezeichnung<\/strong> besteht oder jedenfalls nach allgemeinem Sprachverst\u00e4ndnis <strong>beschreibenden Charakter<\/strong> hat, da dieser dann vom Verkehr nur als Sachhinweis auf die dem Gattungsbegriff entsprechende Inhalte und nicht als Herkunftshinweis verstanden wird.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-34\">[34]<\/a><\/sup><\/p>\n<p><strong>Beispiele einer zul\u00e4ssigen beschreibenden Benutzung eines Domainnamens:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Die Benutzung der Domainnamen \u00bb<b>heimwerkertest.de<\/b>\u00ab und \u00bb<b>hifitest.de<\/b>\u00ab f\u00fcr die Ver\u00f6ffentlichung von Testberichten \u00fcber Werkzeuge bzw. Unterhaltungselektronik stellt keine kennzeichenm\u00e4\u00dfige Benutzung dar<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-35\">[35]<\/a><\/sup> ;<\/li>\n<li>die Benutzung des Domainnamens \u00bb<b>metrosex.de<\/b>\u00ab f\u00fcr pornografisches Material oder Sexartikel stellt keine markenm\u00e4\u00dfige Benutzung dar, wenn der Verkehr den Begriff \u00bbmetrosex.de\u00ab als Hinweis auf einen bestimmten M\u00e4nnertyp (\u00bbmetrosexuell\u00ab) versteht;<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-36\">[36]<\/a><\/sup><\/li>\n<li>die Benutzung des Domainnamens \u00bb<b>professional-nails.de<\/b>\u00ab f\u00fcr Angebote im Bereich Fingernagelkosmetik stellt keine markenm\u00e4\u00dfige Nutzung der Marke \u00bbProfessional Nails\u00ab dar.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-37\">[37]<\/a><\/sup> Entsprechendes gilt, wenn ein aus einem unterscheidungskr\u00e4ftigen und einem beschreibenden Bestandteil gebildeter Domainname im Sinne einer Negativabgrenzung zur Beschreibung einer bestimmten Gattung von Dienstleistungen (\u00ab<b>schufafreierkredit.de<\/b>\u00ab) verstanden wird.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-38\">[38]<\/a><\/sup><\/li>\n<li>Auch ein aus dem an sich kennzeichnungskr\u00e4ftigen Namen eines bekannten K\u00fcnstlers gebildeter Domainname (\u00ab<b>zappa.com<\/b>\u00ab) kann in einem nur beschreibenden Sinne zu verstehen sein, wenn der Verkehr diesem Domainnamen nur den beschreibenden Hinweis entnimmt, dass auf der so bezeichneten Internetseite Informationen \u00fcber Werk und Leben des betreffenden K\u00fcnstlers zu finden sind, und diese Erwartung auch dem Inhalt der Internetseite entspricht.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-39\">[39]<\/a><\/sup><\/li>\n<li>Aufgrund der zwischenzeitlich weiten Verbreitung der Zahl \u00bb24\u00ab als Hinweis auf Dienstleistungen, die rund um die Uhr erbracht werden, wird ein <b>Domainname, der aus einem generischen Begriff und der Zahl 24 gebildet<\/b> (z.B. fliesen24 und fliesen24.com) ist, nicht als Hinweis auf ein bestimmtes Unternehmen oder auf eine bestimmte betriebliche Herkunft der im Zusammenhang mit der Bezeichnung angebotenen Produkte verstanden.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-40\">[40]<\/a><\/sup><\/li>\n<li>Bei Domainnamen, die aus <strong>fremdsprachigen W\u00f6rtern<\/strong> bestehen, kann eine beschreibende Verwendung vorliegen, wenn es sich um gel\u00e4ufige Ausdr\u00fccke handelt, die von einem relevanten Teil der angesprochenen Verkehrskreise als beschreibende Angabe verstanden werden.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-41\">[41]<\/a><\/sup> Ein lexikalischer Nachweis ist f\u00fcr die Bejahung eines beschreibenden Gebrauchs nicht notwendig.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-42\">[42]<\/a><\/sup> Auch bei Domainnamen wie z.B. \u00bbguenstig.de\u00ab, \u00bbbillig.de\u00ab etc., die vom Verkehr nur als <strong>werbe\u00fcbliche Anpreisung<\/strong> verstanden werden, fehlt es regelm\u00e4\u00dfig an einer markenm\u00e4\u00dfigen Benutzung.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-43\">[43]<\/a><\/sup><\/li>\n<\/ul>\n<p>Grenzf\u00e4lle hinsichtlich der Qualifikation als kennzeichenm\u00e4\u00dfige Benutzung bilden Domainnamen, die aus einer <strong>Kombination beschreibender Angaben<\/strong> bestehen. Ob ihre Verwendung einen markenm\u00e4\u00dfigen Gebrauch begr\u00fcndet, h\u00e4ngt davon ab, ob die Wortverbindung der Umgangssprache angeh\u00f6rt oder einen in der Umgangssprache un\u00fcblichen Gesamtbegriff bildet, und wie der Domainname konkret verwendet wird.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-44\">[44]<\/a><\/sup> Nicht von einer beschreibenden, sondern kennzeichenm\u00e4\u00dfige Nutzung ist auszugehen, wenn unter dem Domainnamen Waren und Dienstleistungen angeboten werden, die mit der betreffenden Bezeichnung markenm\u00e4\u00dfig gekennzeichnet werden (Vertrieb von Massage\u00f6len unter der Bezeichnung \u00bbPure\u00ab unter dem Domainnamen \u00bb<b>puremassageoil.com<\/b>\u00ab).<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-45\">[45]<\/a><\/sup> Ebenfalls als kennzeichenm\u00e4\u00dfige Nutzung angesehen wurde die Verwendung des Domainnamens \u00bb<b>a-servicesfuerschufa.de<\/b>\u00ab durch ein Auskunfts- und Serviceunternehmen, das u.a. die Verschaffung des Zugangs zu bei der Schufa gespeicherten Informationen anbietet.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-46\">[46]<\/a><\/sup> <a title=\"\" href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a><\/p>\n<h4>Weiterleitung einer Domain auf eine unter einer anderen Domain abrufbaren Website kann eine Markenverletzung begr\u00fcnden<\/h4>\n<p>Die Annahme einer kennzeichnungsm\u00e4\u00dfigen Verwendung wird nicht dadurch ausgeschlossen, dass ein Domainname nicht unmittelbar zum Aufruf einer Website f\u00fchrt, sondern lediglich zur Weiterleitung (\u00bbdomain redirection\u00ab\/\u00bbURL forwarding\u00ab) auf eine unter einem anderen Domainnamen abrufbare Website des Domaininhabers benutzt wird, weil auch in diesem Fall der Verkehr in der Zeichenverwendung einen Hinweis auf die betriebliche Herkunft der angebotenen Leistungen sehen wird.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-47\">[47]<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Erfolgt die Weiterleitung mittels eines sog. \u00bb<strong>Refresh Meta Tags<\/strong>\u00ab im Quellcode der Website<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-48\">[48]<\/a><\/sup> oder durch <strong>Konfiguration des DNS Server<\/strong><sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-49\">[49]<\/a><\/sup> , f\u00fchrt dies dazu, dass nur der Domainname der Ziel-Website im Browser des Internetnutzers angezeigt wird und der eingegebene Domainname f\u00fcr den Internetnutzer nicht oder allenfalls f\u00fcr den Bruchteil einer Sekunde vor Aufruf der Zielwebsite wahrnehmbar ist.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-50\">[50]<\/a><\/sup> Dies schlie\u00dft die Annahme einer kennzeichenm\u00e4\u00dfigen Verwendung jedoch nicht aus.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-51\">[51]<\/a><\/sup> Vielmehr gen\u00fcgt f\u00fcr die Qualifikation als kennzeichenm\u00e4\u00dfige Benutzung, dass der Internetnutzer durch die Eingabe des Domainnamens auf die Website des Verwenders gef\u00fchrt wird, d.h. der Domainname dazu dient, den Internetnutzer auf die unter diesem abrufbaren Angebote hinzuweisen.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-52\">[52]<\/a><\/sup> Hinsichtlich des Erfordernisses der markenm\u00e4\u00dfigen Benutzung ebenfalls unproblematisch ist es, wenn die Weiterleitung mittels eines sog. \u00bb<strong>Frame Weiterleitung<\/strong>\u00ab (FRAME Redirect)<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-53\">[53]<\/a><\/sup> erfolgt. Da in diesem Fall beim Aufruf der Website nicht der Domainname der Zieladresse sondern der eingegebene Domainname im Browser angezeigt wird, ist die Weiterleitung f\u00fcr den Internetnutzer nicht wahrnehmbar, so dass der eingegebene Domainname als betrieblicher Herkunftshinweis der Angebote der Zielwebsite verstanden wird. Es ist daher wie auch sonst bei der Verwendung von Domainnamen unter Ber\u00fccksichtigung des Inhalts der Zielwebsite festzustellen, ob der Domainname vom Verkehr als beschreibende Angabe oder als Herkunftshinweis verwendet wird.<a title=\"\" href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a><\/p>\n<h4>Domain-Parking kann eine Markenverletzung begr\u00fcnden<\/h4>\n<p>Der Annahme einer kennzeichenm\u00e4\u00dfigen Benutzung steht auch nicht entgegen, dass ein Domainname lediglich zum Abruf einer sog. \u00bb<strong>Parking-Website<\/strong>\u00ab verwendet wird, auf der sog. \u00bbsponsored Links\u00ab auf Websites Dritter vorgehalten werden<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-54\">[54]<\/a><\/sup> , da der Internetnutzer, der bei der Eingabe des Domainnamens, der mit einer Marke \u00fcbereinstimmt, auf eine Parking-Website gelangt, in der Zusammenstellung der \u00bbsponsored Links\u00ab eine Dienstleistung des Markeninhabers sieht und den Domainnamen daher als betrieblichen Herkunftshinweis versteht.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-55\">[55]<\/a><\/sup><\/p>\n<h4>Benutzung als Third-Level-Domain oder Bestandteil eines URL-Dateipfades<a title=\"\" href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a><\/h4>\n<p><strong>Third-Level-Domains<\/strong> werden in der Praxis h\u00e4ufig dazu verwendet, organisatorisch selbst\u00e4ndige Einheiten eines Unternehmens, Tochtergesellschaften oder einzelne Produktbereiche zu identifizieren. Ihre Benutzung erfolgt, sofern sie vom Verkehr nicht als beschreibende Angaben verstanden werden, kennzeichenm\u00e4\u00dfig, da sie ebenso wie die Second-Level-Domain dazu dienen, den Verkehr auf die unter dem Domainnamen abrufbaren Waren- und Dienstleistungsangebote hinzuweisen.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-56\">[56]<\/a><\/sup><\/p>\n<div class=\"blue-block\">\n<p><strong>Auch die Benutzung eines Zeichens als Third-Level-Domain oder Bestandteil eines URL-Dateipfades kann eine Markenverletzung begr\u00fcnden<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<p>Soweit eine bekannte Marke als Third-Level-Domain verwendet wird, werden meist auch die Voraussetzungen einer Ruf- oder Aufmerksamkeitsausbeutung gem\u00e4\u00df <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/markeng\/__14.html\">\u00a7 14 Abs. 2 Nr. 3 MarkenG<\/a> erf\u00fcllt sein, da die Verwendung der Third-Level-Domain dann regelm\u00e4\u00dfig dem Zweck dient, Suchmaschinen bei der Recherche nach der Marke zur Anzeige der betreffenden Website in der Liste der Suchergebnisse zu veranlassen. Im Anwendungsbereich des <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/markeng\/__14.html\">\u00a7 14 Abs. 2 MarkenG<\/a> wird es im Wesentlichen von den Umst\u00e4nden des Einzelfalls, insbesondere der Unterscheidungskraft der Second-Level-Domain, abh\u00e4ngen, ob die Voraussetzungen einer Verwechslungsgefahr vorliegen. Eine Verwechslungsgefahr kann sich dabei schon daraus ergeben, dass die Internetnutzer, die die Marke kennen und als Suchwort in eine Suchmaschine eingeben, um sich \u00fcber entsprechende Produktangebote zu informieren, als Treffer auch auf die Website des Verwenders der Third-Level-Domain hingewiesen werden und dessen Angebot aufgrund der Kurzhinweise f\u00fcr das Angebot des Markeninhabers halten. Es kommt dann nicht darauf an, ob ein Irrtum bei einer n\u00e4heren Befassung mit der Internetseite ausger\u00e4umt w\u00fcrde.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-57\">[57]<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Eine Freistellung der Benutzung einer Marke als Third-Level-Domain von markenrechtlichen Anspr\u00fcchen kann dann in Betracht kommen, wenn dem Verwender der Third-Level-Domain als H\u00e4ndler der mit der Marke gekennzeichneten Produkte nach <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/markeng\/__24.html\">\u00a7 24 Abs. 1 MarkenG<\/a> das Recht zusteht, die Marke in der Werbung zu benutzen<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-58\">[58]<\/a><\/sup> ).<\/p>\n<p>Nicht anders zu bewerten ist es, wenn eine fremde Marke als Bestandteil des <strong>Dateipfades einer URL<\/strong> (Uniform Resource Locator) benutzt wird,<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-59\">[59]<\/a><\/sup> wodurch zum einen der Speicherort einer einzelnen Seite einer Website auf dem Hostrechner definiert wird, zum anderen aber auch Suchmaschinen veranlasst werden, die entsprechende Website bei Suchanfragen nach dem Markenwort anzuzeigen.<\/p>\n<p>Die vom <a href=\"https:\/\/www.justiz.nrw.de\/nrwe\/olgs\/duesseldorf\/j2006\/I_20_U_195_05urteil20060214.html\">OLG D\u00fcsseldorf<\/a> vertretene Auffassung, die Verwendung einer Marke als Bestandteil eines URL-Pfades stelle keine markenm\u00e4\u00dfige Benutzung dar, da diese den Internetnutzer nicht zu der Annahme veranlasse, das Zeichen diene zur Unterscheidung der unter der URL abrufbaren Waren- und Dienstleistungen von denjenigen anderer Unternehmen,<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-60\">[60]<\/a><\/sup> ist nach der <a href=\"https:\/\/dejure.org\/ext\/7fd9392865627d9e639dfc2f8a65bdeb\">Metatag-Entscheidung des BGH<\/a><sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-61\">[61]<\/a><\/sup> nicht mehr haltbar. Nach der vom <a href=\"https:\/\/dejure.org\/ext\/7fd9392865627d9e639dfc2f8a65bdeb\">BGH<\/a> vertretenen Auffassung gen\u00fcgt es f\u00fcr die Annahme einer kennzeichenm\u00e4\u00dfigen Benutzung, wenn ein Zeichen dazu benutzt wird, eine Suchmaschine zu beeinflussen, um dadurch Internetnutzer auf die eigene Website zu f\u00fchren. Diese Voraussetzungen liegen auch bei der Verwendung einer Marke als Bestandteil eines URL-Pfades vor, da dieser ebenso wie die Verwendung eines Metatags im Quellcode der Website von Suchmaschinen erfasst wird und dazu f\u00fchrt, dass die Website bei der Suchmaschinenrecherche nach dem Begriff als Suchergebnis gelistet wird.<a title=\"\" href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a><\/p>\n<h4>Benutzung als Bestandteil einer E-Mail-Adresse<\/h4>\n<p>Wird eine E-Mail-Adresse, die eine fremde Marke enth\u00e4lt, isoliert in einer Werbeanzeige oder E-Mail-Werbung ohne Nennung des Unternehmensnamens benutzt, liegt darin ohne weiteres eine markenm\u00e4\u00dfige Benutzung, da der Verkehr die in der E-Mail-Adresse enthaltene Marke als Herkunftshinweis auf die beworbenen Produkte oder Dienstleistungen versteht. Etwas anderes gilt, wenn eine E-Mail-Adresse nicht isoliert, sondern \u2013 wie auf dem Briefkopf, einer Visitenkarte oder den Absenderangaben einer E-Mail \u2013 gemeinsam mit weiteren Namens- und Adressenangaben benutzt wird, da in diesem Falle die E-Mail-Adresse nicht als betrieblicher Herkunftshinweis sondern lediglich als Adresse verstanden wird.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-62\">[62]<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Nach diesen Grunds\u00e4tzen ist auch zu pr\u00fcfen, ob die Versendung unaufgeforderter Werbe-E-Mails (Spamming), in der im Absender-Adressfeld der versendeten E-Mail unberechtigt die Marke eines E-Mail-Account-Betreibers verwendet wird<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-63\">[63]<\/a><\/sup> (z.B. \u00bb@hotmail.com\u00ab), eine rechtsverletzende Benutzung der Marke begr\u00fcndet.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-64\">[64]<\/a><\/sup> Enth\u00e4lt die E-Mail keine weiteren Namens- und Adressangaben, wird die Verwendung der E-Mail-Adresse als Herkunftshinweis der mit der E-Mail beworbenen Waren- und Dienstleistungen verstanden und begr\u00fcndet eine Verletzungshandlung i.S.d. <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/markeng\/__14.html\">\u00a7 14 Abs. 2 MarkenG<\/a>, wenn die erforderliche \u00c4hnlichkeit zwischen den durch die E-Mail beworbenen Waren- und Dienstleistungen und den Waren- und Dienstleistungen, auf die sich die Marke erstreckt, besteht.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-65\">[65]<\/a><\/sup> Wird die E-Mail-Adresse dagegen gemeinsam mit dem Firmennamen und weiteren Adressangaben verwendet, fehlt es an der erforderlichen markenm\u00e4\u00dfigen Benutzung. Je nach den Umst\u00e4nden des Einzelfalls k\u00f6nnen aber die Voraussetzungen einer Namensverletzung (<a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/bgb\/__12.html\">\u00a7 12 BGB<\/a>), Irref\u00fchrung <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/uwg_2004\/__5.html\">(\u00a7 5 UWG<\/a>) oder deliktischen Handlung <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/bgb\/__823.html\">(\u00a7\u00a7 823, 826 BGB)<\/a> vorliegen.<a title=\"\" href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a><\/p>\n<h4>Einrichtung einer \u00bbCatch all\u00ab-Funktion<\/h4>\n<p>Die Einrichtung einer \u00bbcatch-all\u00ab-Funktion durch eine entsprechende Konfiguration des DNS-Servers hat zur Folge, dass nicht eine bestimmte, vom Domaininhaber vorgesehene, sondern jede beliebige vom Internetnutzer eingegebene Bezeichnung unterhalb der Second-Level-Domain in die dem Domainnamen zugeordnete IP-Adresse \u00bbaufgel\u00f6st\u00ab wird und der Benutzer dadurch, gleichg\u00fcltig welches Zeichen er auf der dritten Ebene des Domainnamens eingibt, auf die unter der IP-Adresse abrufbaren Website gelangt.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-66\">[66]<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Ob die Einrichtung einer \u00bbcatch all\u00ab-Funktion eine rechtsverletzende Benutzung einer Marke begr\u00fcnden kann, ist streitig. Im Schrifttum wurde eine kennzeichnungsm\u00e4\u00dfige Benutzung mit dem Hinweis bejaht, dass die \u00bbcatch all\u00ab-Funktion aus Sicht des Internetnutzers die gleiche Wirkung wie eine Weiterleitung des Domainnamens habe und sich der Verwender durch Einrichtung der \u00bbcatch-all\u00ab-Funktion die eingegebene Bezeichnung zu Eigen mache.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-67\">[67]<\/a><\/sup> Das Kammergericht hat sich diese Auffassung zu eigen gemacht und darauf hingewiesen, dass durch die Catch-All-Funktion automatisch eine Seite erzeugt wird, auf der die eingegebene Domain eingeblendet wird. Da der Internetnutzer die Catch-All-Funktion nicht kenne, komme er nicht auf die Idee, dass er nicht auf der Website der Markeninhaber, sondern bei einem Dritten gelandet zu sein k\u00f6nnte. Die Situation sei \u00e4hnlich wie bei der Eingabe einer Tippfehler-Domain, da der Tippfehler vom Verwender der Domain (im Streitfall die Domain \u00bb.de.de\u00ab) vorgegeben sei. Der Einsatz der Catch-All-Funktion stelle daher eine \u00bbBenutzung jedweder gesch\u00fctzter Kennzeichen als Third-Level-Domain dar\u00ab.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-68\">[68]<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Dies erscheint auch unter Zugrundelegung des weiten Benutzungsbegriffs der <a href=\"https:\/\/dejure.org\/ext\/7fd9392865627d9e639dfc2f8a65bdeb\">Metatag-Entscheidung des BGH<\/a> zweifelhaft. Die vom BGH hinsichtlich der Verwendung von Metatags angestellten \u00dcberlegungen sind auf die Einrichtung einer \u00bbcatch all\u00ab-Funktion nicht ohne weiteres \u00fcbertragbar, da der Verwendung eines Metatags eine gezielte Verwendung einer konkreten Marke zugrunde liegt, w\u00e4hrend bei der Einrichtung einer \u00bbcatch-all\u00ab-Funktion jedes beliebige, vom Internetnutzer als Third-Level-Domain eingegebene Zeichen in die der Second-Level-Domain entsprechende IP-Adresse aufgel\u00f6st wird,<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-69\">[69]<\/a><\/sup> und der Benutzer dadurch, gleichg\u00fcltig welches Zeichen er eingegeben hat, auf die unter der Second-Level-Domain abrufbare Website gef\u00fchrt wird. Der Verwender der \u00bbcatch-all\u00ab-Funktion benutzt daher keine bestimmte Marke i.S.d. <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/markeng\/__14.html\">\u00a7 14 Abs. 1 und 2 MarkenG<\/a>, sondern bewirkt durch die entsprechende Konfiguration des DNS-Servers, dass die Internetnutzer bei Eingabe aller denkbaren Zeichenkombinationen auf die von ihm unter der Second-Level-Domain abrufbaren Website gef\u00fchrt werden.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-70\">[70]<\/a><\/sup> Praktisch relevante Schutzl\u00fccken ergeben sich aus der Ablehnung markenrechtlicher Anspr\u00fcche nicht. Besteht zwischen den Parteien ein Wettbewerbsverh\u00e4ltnis, kann die durch die \u00bbcatch-all\u00ab-Funktion bewirkte Kanalisierung der Internetnutzer den Tatbestand der gezielten Behinderung i.S.d. <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/uwg_2004\/__4.html\">\u00a7 4 Nr. 4 UWG<\/a> begr\u00fcnden.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-71\">[71]<\/a><\/sup> Au\u00dferhalb eines Wettbewerbsverh\u00e4ltnisses kann Schutz nach <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/bgb\/__823.html\">\u00a7\u00a7 823, 826 BGB<\/a> bestehen.<a title=\"\" href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a><\/p>\n<h4>Benutzung zur Produkt- oder Unternehmenskritik\/Markenparodie<\/h4>\n<p>Die Frage, ob die Verwendung eines Domainnamens zur Unternehmens- und Produktkritik als markenm\u00e4\u00dfige Benutzung zu werten ist, erlangt nur dann Bedeutung, wenn diese im gesch\u00e4ftlichen Verkehr erfolgt. Die Verwendung der Marke eines Dritten als Domainname f\u00fcr ein \u00f6ffentliches, nicht gesch\u00e4ftlichen Interessen dienendes Online-Forum zur Unternehmens- oder Produktkritik oder zur kritischen Auseinandersetzung mit bestimmten Gesch\u00e4ftspraktiken eines Unternehmens durch eine nat\u00fcrliche Person oder einen Idealverein, ist daher ausschlie\u00dflich auf der Grundlage des allgemeinen Deliktsrechts <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/bgb\/__823.html\">(\u00a7\u00a7 823, 826 BGB)<\/a> oder aber \u2013 sofern die Marke zugleich als Unternehmenskennzeichen gesch\u00fctzt ist \u2013 auf der Grundlage des <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/bgb\/__12.html\">\u00a7 12 BGB<\/a> zu beurteilen. In den Anwendungsbereich des MarkenG f\u00e4llt die Benutzung der Marke eines Dritten zur Unternehmens- und Produktkritik von vornherein nur dann, wenn mit einer der Unternehmens- und Produktkritik dienenden Website auch gesch\u00e4ftliche Interessen verfolgt werden, die Website also etwa zugleich als Werbeplattform f\u00fcr Dritte oder zur Bewerbung eigener Produkte oder Dienstleistungen kommerziell genutzt wird.<\/p>\n<p>Ohne weiteres als kennzeichenm\u00e4\u00dfige Benutzung einzuordnen sind die F\u00e4lle, in denen <strong>eine Marke<\/strong> im gesch\u00e4ftlichen Verkehr <strong>in identischer Form<\/strong> ohne beschreibende Zus\u00e4tze <strong>als Domainname zur Unternehmens- und Produktkritik verwendet<\/strong> wird (z.B. Unternehmenskritik an dem Mineral\u00f6lkonzern ESSO unter \u00bbesso.de\u00ab). Die kennzeichenm\u00e4\u00dfige Benutzung liegt in diesem Fall schon darin, dass der Domainname dazu genutzt wird, die Internetnutzer durch die Eingabe der Marke als Domainnamen oder durch die Anzeige des Domainnamens bei der Recherche in Suchmaschinen auf die unter diesem abrufbare Website zu f\u00fchren, der Domainname also dazu dient, die Internetnutzer auf die unter dem Domainnamen kommerziellen Angebote des Domaininhabers hinzuweisen.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-72\">[72]<\/a><\/sup> Das Gleiche muss gelten, wenn der Domainname zwar beschreibende Zus\u00e4tze enth\u00e4lt, diese aber f\u00fcr den Verkehr nicht klar erkennen lassen, ob der Domainname dem Markeninhaber zuzuordnen ist. (z.B. \u00bboil-of-elf.de\u00ab).<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-73\">[73]<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Schwieriger ist die rechtliche Bewertung, wenn eine Marke in einer Weise <strong>parodistisch verfremdet<\/strong> (\u00bblusthansa.de\u00ab) oder mit <strong>beschreibenden, insbesondere pejorativen Zus\u00e4tzen<\/strong> als Domainname verwendet wird, die den Verkehr erkennen lassen, dass der Domainname nicht dem Markeninhaber zuzurechnen ist (z.B. \u00bb<b>awd-aussteiger<\/b>\u00ab, \u00bb<b>stoppesso.de<\/b>\u00ab etc.)<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-74\">[74]<\/a><\/sup> . Die fr\u00fchere Rechtsprechung unter dem WZG hatte in F\u00e4llen der Markenparodie und der Markenverunglimpfung eine Markenverletzung teilweise schon mangels einer kennzeichenm\u00e4\u00dfigen Benutzung verneint, weil ein solches Zeichen nicht in seiner Funktion als Herkunftshinweis verwendet werde, und stattdessen eine Pr\u00fcfung auf der Grundlage des <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/bgb\/__823.html\">\u00a7 823 Abs. 1 BGB<\/a> unter dem Gesichtspunkt des Eingriffs in den eingerichteten und ausge\u00fcbten Gewerbebetrieb vorgenommen.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-75\">[75]<\/a><\/sup> In sp\u00e4teren Entscheidungen wurde der zeichenm\u00e4\u00dfige Gebrauch bejaht, wenn zumindest von einem Teil der Verkehrskreise angenommen wurde, der Markeninhaber habe das satirisch abgewandelte Zeichen selbst gew\u00e4hlt.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-76\">[76]<\/a><\/sup> <a title=\"\" href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a><\/p>\n<h4>Rechtsverletzende bei bekannten Marken im Sinne des \u00a7 14 Abs. 2 Nr. 3 MarkenG<\/h4>\n<p>Unter Zugrundelegung des <strong>erweiterten funktionalen Benutzungsbegriffs<\/strong> der Rechtsprechung des <a href=\"http:\/\/curia.europa.eu\/juris\/document\/document.jsf?text=&amp;docid=48366&amp;pageIndex=0&amp;doclang=DE&amp;mode=req&amp;dir=&amp;occ=first&amp;part=1\">EuGH<\/a> und <a href=\"https:\/\/dejure.org\/ext\/5d2b13320019fb884f705e055cf12ada\">BGH<\/a>, nach dem eine markenm\u00e4\u00dfige Benutzung im <strong>Anwendungsbereich des <\/strong><a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/markeng\/__14.html\">\u00a7 14 Abs. 2 Nr. 3 MarkenG<\/a> schon dann vorliegt, wenn es zu einer gedanklichen Verkn\u00fcpfung mit der bekannten Marke kommt<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-77\">[77]<\/a><\/sup> , l\u00e4sst sich die Verwendung einer bekannten Marke als Domainnamen mit kritischen Zus\u00e4tzen oder satirischen Abwandlungen auch dann als kennzeichenm\u00e4\u00dfige Benutzung qualifizieren, wenn erkennbar ist, dass diese der Produkt- oder Unternehmenskritik oder satirischen Zwecken dient. Denn auch wenn der Domainname in diesen F\u00e4llen vom Verkehr nicht dem Markeninhaber zugeordnet oder dessen Zustimmung zur Benutzung vermutet wird, wird durch die Benutzung des Domainnamens die vom EuGH und BGH geforderte gedankliche Verkn\u00fcpfung zu der bekannten Marke herstellt.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-78\">[78]<\/a><\/sup> Dies ist selbst dann der Fall, wenn der Domainname krass verunglimpfende Zus\u00e4tze enth\u00e4lt.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-79\">[79]<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Im <strong>Anwendungsbereich des <\/strong><a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/markeng\/__14.html\">\u00a7 14 Abs. 2 Nr. 2 MarkenG<\/a> ist nach der Rechtsprechung des <a href=\"http:\/\/curia.europa.eu\/juris\/document\/document.jsf?text=&amp;docid=69019&amp;pageIndex=0&amp;doclang=DE&amp;mode=req&amp;dir=&amp;occ=first&amp;part=1\">EuGH<\/a> und des <a href=\"https:\/\/dejure.org\/ext\/debb968b0407a341eac7feb2c1a689d4\">BGH<\/a> von einem rechtsverletzenden Gebrauch dagegen nur dann auszugehen, wenn das Zeichen in der Weise verwendet wird, dass es im Rahmen des Produktabsatzes die gekennzeichneten Waren oder Dienstleistungen von Waren oder Dienstleistungen anderer Unternehmen unterscheidet.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-80\">[80]<\/a><\/sup> Hieran fehlt es, wenn die beschreibenden oder pejorativen Zus\u00e4tze erkennen lassen, dass unter dem Domainnamen keine Website des Markeninhabers zu erwarten ist.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-81\">[81]<\/a><\/sup> Es ist dann aber unter Ber\u00fccksichtigung der Kommunikationsgrundrechte der Meinungs- und Pressefreiheit (<a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/gg\/art_5.html\">Art. 5 Abs. 1 GG<\/a>) zu pr\u00fcfen, ob die Benutzung des Domainnamens einen Eingriff in den eingerichteten und ausge\u00fcbten Gewerbebetrieb gem\u00e4\u00df <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/bgb\/__823.html\">\u00a7 823 Abs. 1 BGB<\/a> oder \u2013 sofern die Marke als Unternehmenskennzeichen zus\u00e4tzlich Namensschutz genie\u00dft \u2013 eine Namensverletzung i.S.d. <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/bgb\/__12.html\">\u00a7 12 BGB<\/a> begr\u00fcndet.<a title=\"\" href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a><\/p>\n<h3>Verwechslungsgefahr (14 Abs. 2 Nr. 2 MarkenG)<\/h3>\n<h4>Allgemeine Grunds\u00e4tze<\/h4>\n<p>Nach st\u00e4ndiger Rechtsprechung des <a href=\"http:\/\/curia.europa.eu\/juris\/document\/document.jsf?text=&amp;docid=62798&amp;pageIndex=0&amp;doclang=DE&amp;mode=req&amp;dir=&amp;occ=first&amp;part=1\">EuGH<\/a> liegt eine Verwechslungsgefahr vor, wenn das Publikum glauben k\u00f6nnte, dass die von den sich gegen\u00fcberstehenden Marken erfassten Waren bzw. Dienstleistungen aus demselben Unternehmen oder jedenfalls aus wirtschaftlich miteinander verbundenen Unternehmen stammen k\u00f6nnten.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-82\">[82]<\/a><\/sup> Das Vorliegen einer Verwechslungsgefahr im vorstehenden Sinne ist aus Sicht der ma\u00dfgeblichen Verkehrskreise unter Ber\u00fccksichtigung aller Umst\u00e4nde des Einzelfalls umfassend zu beurteilen. Zu ber\u00fccksichtigen sind insbesondere die Faktoren der <strong>Identit\u00e4t oder \u00c4hnlichkeit der Waren oder Dienstleistungen<\/strong>, die <strong>Bekanntheit<\/strong> und die <strong>Kennzeichnungskraft der \u00e4lteren Marke<\/strong> und die <strong>Identit\u00e4t oder \u00c4hnlichkeit der sich gegen\u00fcberstehenden Zeichen<\/strong>. Dabei besteht zwischen diesen Faktoren eine <strong>Wechselwirkung<\/strong>, so dass ein geringer Bekanntheitsgrad oder eine reduzierte Kennzeichnungskraft der Marke und ein geringer \u00c4hnlichkeitsgrad der Kennzeichen durch eine gr\u00f6\u00dfere Waren- und Dienstleistungs\u00e4hnlichkeit ausgeglichen werden kann und umgekehrt.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-83\">[83]<\/a><\/sup> Die Wechselwirkung geht aber nicht soweit, dass eine dieser beiden Voraussetzungen ganz entfallen und von der anderen vollst\u00e4ndig kompensiert werden kann.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-84\">[84]<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Nach st\u00e4ndiger Rechtsprechung des <a href=\"https:\/\/dejure.org\/ext\/b24f4102b85a99dbd1d625f6e295be7b\">BGH<\/a> handelt es sich bei der Verwechslungsgefahr um eine der Beweisaufnahme nicht zug\u00e4ngliche und in vollem Umfang revisionsrechtlich nachpr\u00fcfbare <strong>Rechtsfrage<\/strong>, die allerdings auf die Auffassung der beteiligten Verkehrskreise bezogen ist und an Erfahrungss\u00e4tze und tats\u00e4chliche Umst\u00e4nde ankn\u00fcpft.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-85\">[85]<\/a><\/sup> Zu den tats\u00e4chlichen Vorfragen z\u00e4hlen insbesondere der <strong>Grad der Verkehrsbekanntheit<\/strong> eines Zeichens, die <strong>H\u00e4ufigkeit tats\u00e4chlicher Verwechslungen<\/strong> und die <strong>pr\u00e4gende Bedeutung eines Zeichenbestandteils f\u00fcr das Gesamtzeichen<\/strong>.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-86\">[86]<\/a><\/sup> Im Unterschied zur Irref\u00fchrungsgefahr des Wettbewerbsrechts setzt die markenrechtliche Verwechslungsgefahr jedoch nicht voraus, dass die angesprochenen Verkehrskreise tats\u00e4chlich einer Fehlvorstellung unterliegen und dadurch unmittelbar in ihrem wirtschaftlichen Verhalten beeinflusst werden.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-87\">[87]<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Bei der Beurteilung der Verwechslungsgefahr wird von der <a href=\"https:\/\/dejure.org\/ext\/bd0df4eaac5602e6798e269e0749e42c\">Rechtsprechung<\/a> auf einen <strong>durchschnittlich informierten, aufmerksamen und verst\u00e4ndigen Durchschnittsabnehmer<\/strong> der betreffenden Art von Waren oder Dienstleistungen abgestellt,<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-88\">[88]<\/a><\/sup> was bei Verkehrskreisen mit besonderer Fachkunde zur Annahme eines gegen\u00fcber den allgemeinen Verkehrskreisen h\u00f6heren Grads an Aufmerksamkeit auf Zeichenunterschiede und damit zu einer geringeren Verwechslungsgefahr f\u00fchren kann.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-89\">[89]<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Der Schutz vor Verwechslungsgefahr umfasst nach <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/markeng\/__14.html\">\u00a7 14 Abs. 2 le Hs MarkenG<\/a> neben der <strong>unmittelbaren Verwechslungsgefahr im engeren Sinne<\/strong>, bei der irrt\u00fcmlich die eine Marke f\u00fcr die andere gehalten wird, auch die Gefahr, dass der Verkehr die Marken zwar nicht unmittelbar verwechselt, aber gleichwohl <strong>gedanklich in Verbindung bringt.<\/strong><a title=\"\" href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a><\/p>\n<h4>Kennzeichnungskraft<\/h4>\n<p>Der Begriff der Kennzeichnungskraft bezeichnet die Eignung eines Zeichens, sich dem Verkehr aufgrund seiner Originalit\u00e4t und Auff\u00e4lligkeit und seines durch Benutzung erlangten Bekanntheitsgrades einzupr\u00e4gen, d.h. in Erinnerung behalten und wiedererkannt zu werden.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-90\">[90]<\/a><\/sup> Da der <strong>Grad der Kennzeichnungskraft<\/strong> (\u00bbschwach\u00ab, \u00bbdurchschnittlich\u00ab oder \u00bbstark\u00ab) den Schutzumfang einer Marke bestimmt, ist sie unabdingbare Voraussetzung und Grundlage f\u00fcr die Beurteilung der Verwechslungsgefahr. Nach <a href=\"http:\/\/curia.europa.eu\/juris\/document\/document.jsf?text=&amp;docid=43450&amp;pageIndex=0&amp;doclang=DE&amp;mode=req&amp;dir=&amp;occ=first&amp;part=1\">st. Rechtsprechung des EuGH<\/a> genie\u00dfen Marken, die von Haus aus oder wegen ihrer Bekanntheit auf dem Markt eine hohe Kennzeichnungskraft besitzen, einen umfassenderen Schutz als Marken, deren Kennzeichnungskraft geringer ist.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-91\">[91]<\/a><\/sup> Es gilt der Grundsatz: Je gr\u00f6\u00dfer die Kennzeichnungskraft eines Zeichens, desto gr\u00f6\u00dfer ist der ihm zuzubilligende Schutzumfang gegen Verwechslungsgefahr.<\/p>\n<p>Ma\u00dfgeblicher Faktor zur Bestimmung des Grads der Kennzeichnungskraft einer Marke ist deren urspr\u00fcngliche Kennzeichnungskraft, also die Originalit\u00e4t, Auff\u00e4lligkeit und Einpr\u00e4gsamkeit der Marke, in Verbindung mit verst\u00e4rkenden Faktoren wie dem <strong>Marktanteil<\/strong> der Marke, der <strong>geographischen Ausdehnung<\/strong> und der <strong>Dauer der Benutzung<\/strong>, der <strong>Werbeinvestitionen<\/strong>, die das Unternehmen zu ihrer F\u00f6rderung get\u00e4tigt hat, sowie der durch demoskopische Befragungen ermittelte Bekanntheitsgrad der Marke.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-92\">[92]<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Eine <strong>Schw\u00e4chung der Kennzeichnungskraft<\/strong> kann sich daraus ergeben, dass im gesch\u00e4ftlichen Verkehr weitere <strong>Drittmarken<\/strong> existieren,<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-93\">[93]<\/a><\/sup> setzt aber voraus, dass die Drittkennzeichen im Bereich der gleichen oder eng benachbarten Waren oder Dienstleistungen und in einem Umfang in Erscheinung treten, der geeignet erscheint, die erforderliche Gew\u00f6hnung des Verkehrs an die Existenz weiterer Kennzeichen im \u00c4hnlichkeitsbereich zu bewirken.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-94\">[94]<\/a><\/sup> Eine solche schw\u00e4chende Wirkung kann aufgrund des Kennzeichencharakters auch Domainnamen zukommen, sofern sie als besondere Gesch\u00e4ftsbezeichnung oder (ausnahmsweise) als Produktbezeichnung in Verbindung mit \u00e4hnlichen Waren und Dienstleistungen benutzt werden.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-95\">[95]<\/a><\/sup> Der Umfang der T\u00e4tigkeit der Drittfirmen und die Bekanntheit ihrer Kennzeichen m\u00fcssen im Streitfall im Einzelnen festgestellt werden.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-96\">[96]<\/a><\/sup> Auch das Vorhandensein einer Reihe von <strong>Drittzeichen, die nur in das Markenregister eingetragen sind,<\/strong> aber nicht benutzt werden, kann ein wichtiger Fingerzeig daf\u00fcr sein, dass es sich um nahe liegende, verbrauchte Wortbildungen von geringer Kennzeichnungskraft handelt.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-97\">[97]<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Die vorgenannten allgemeinen Regeln gelten nach st. Rechtsprechung auch f\u00fcr Konflikte zwischen Marken und Domainnamen. Normalerweise kommt einer Marke von Haus aus durchschnittliche Kennzeichnungskraft zu. Eine Vermutung, dass die Marke \u00fcber normale Kennzeichnungskraft verf\u00fcgt, wenn nichts Gegenteiliges von den Parteien vorgetragen und vom Gericht festgestellt ist, gibt es nicht. Bestehen aber keine Anhaltspunkte, die f\u00fcr eine Schw\u00e4chung oder St\u00e4rkung der Kennzeichnungskraft von Haus aus sprechen, ist von normaler Kennzeichnungskraft auszugehen.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-98\">[98]<\/a><\/sup> \u00dcber geringe Kennzeichnungskraft verf\u00fcgen Marken, die f\u00fcr die jeweiligen Waren oder Dienstleistungen Ankl\u00e4nge an beschreibende Angaben aufweisen, insbesondere wenn es sich um ein gebr\u00e4uchliches Wort der deutschen Sprache oder ein den Verkehrskreisen gel\u00e4ufiges Wort aus einer fremden Sprache handelt, dem der Verkehr f\u00fcr die Waren und Dienstleistungen nur geringe Bedeutung als Kennzeichnungsmittel beimisst.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-99\">[99]<\/a><\/sup><\/p>\n<div class=\"blue-block\">\n<p>Kennzeichnungskraft von Marken, die aus beschreibenden Begriffen abgeleitet sind<\/p>\n<\/div>\n<p><strong>Marken, die erkennbar aus beschreibenden Begriffen abgeleitet sind<\/strong>, kommt danach nur eine geringe urspr\u00fcngliche Kennzeichnungskraft zu, so dass bereits geringe Abweichungen des Domainnamens gen\u00fcgen k\u00f6nnen, um eine Verwechslungsgefahr auszuschlie\u00dfen.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-100\">[100]<\/a><\/sup><\/p>\n<div class=\"blue-block\">\n<p>Der Inhaber der Marke \u201ePizza-Direct\u201c kann mangels geringer Kennzeichnungskraft der Marke die Benutzung der Domain \u201epizza-direkt.de\u201c (Schreibweise mit \u00bbk\u00ab) nicht verhindern<\/p>\n<\/div>\n<p>Eine solche \u00bban der untersten Grenze der Schutzf\u00e4higkeit\u00ab liegende Kennzeichnungskraft hat das <a href=\"https:\/\/www.aufrecht.de\/urteile\/markenrecht\/urteile-vor-2002\/olg-hamm-pizza-direktde.html\">OLG Hamm<\/a><sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-101\">[101]<\/a><\/sup> etwa bei der f\u00fcr die \u00bbLieferung von Speisen und Getr\u00e4nken sowie die Verpflegung von G\u00e4sten\u00ab in Klasse 39 und 42 eingetragene Marke \u00bbPizza-Direct\u00ab angenommen und daher eine Verwechslungsgefahr mit dem Domainnamen \u00bbpizza-direkt.de\u00ab (Schreibweise mit \u00bbk\u00ab), der f\u00fcr einen Pizzaf\u00fchrer (inklusive Werbeplattform f\u00fcr Pizza-Anbieter im Internet) genutzt wurde, abgelehnt. Mit dem Hinweis auf strengere Anforderungen an die Verwechslungspr\u00fcfung bei Domainnamen ebenfalls Schutz versagt wurde der Wortmarke \u00bbSeetours\u00ab (eingetragen f\u00fcr die \u00bbVeranstaltung von Reisen, insbesondere Kreuzfahrten\u00ab) gegen die Verwendung des Domainnamens \u00bbseetour.de\u00ab (Schreibweise ohne \u00bbs\u00ab)<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-102\">[102]<\/a><\/sup> f\u00fcr Reiseb\u00fcrodienstleistungen sowie der Marke \u00bbCHECK IN\u00ab (eingetragen f\u00fcr \u00bbVermittlung von Reisen, Verkehrsdienstleistungen und Veranstaltung von Stadtbesichtigungen\u00ab) gegen die Benutzung des Domainnamens \u00bbcheckin.com\u00ab f\u00fcr eine Tourismusdatenbank mit Adressen und Links.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-103\">[103]<\/a><\/sup> Jegliche Unterscheidungskraft fehlt einem Wortbestandteil, der sich in einem beschreibenden Begriffsinhalt ersch\u00f6pft. Hat ein Markenwort mehrere Bedeutungen, die s\u00e4mtlich in Bezug auf die eingetragenen Waren beschreibend sind, reicht der allein durch die verschiedenen Deutungsm\u00f6glichkeiten hervorgerufene Interpretationsaufwand des Verkehrs f\u00fcr die Bejahung einer Unterscheidungskraft nicht aus.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-104\">[104]<\/a><\/sup><\/p>\n<div class=\"blue-block\">\n<p>Kennzeichnungskraft bei Wort-\/Bildmarken<\/p>\n<\/div>\n<p>Eine <strong>inzidente Schutzpr\u00fcfung des Wortbestandteils<\/strong> ist erforderlich bei <strong>Wort-\/Bildmarken<\/strong>. Der Grundsatz der Bindung des Verletzungsgerichts an die Eintragung verbietet hier nur die Verneinung der Schutzf\u00e4higkeit des Gesamtzeichens, nicht aber die Pr\u00fcfung, ob dem Wortbestandteil als solchem isoliert betrachtet die erforderliche Unterscheidungskraft zukommt.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-105\">[105]<\/a><\/sup> Kein Schutz gegen die Verwendung als Domainname besteht daher f\u00fcr den Wortbestandteil einer Wort-\/Bildmarke, der nur aufgrund seiner graphischen Ausgestaltung oder der Kombination mit einem Bildelement dem Markenschutz zug\u00e4nglich ist.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-106\">[106]<\/a><\/sup><\/p>\n<p><strong>Zur\u00fcckgewiesen<\/strong> wurden Anspr\u00fcche aus den <strong>Wort-\/Bildmarken<\/strong>:<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bb<b>Fluege.de<\/b>\u00ab gegen die Benutzung des Domainnamens \u00bb<b>fl\u00fcge.de<\/b>\u00ab<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-107\">[107]<\/a><\/sup> ;<\/li>\n<li>\u00bb<b>Test<\/b>\u00ab gegen die Benutzung des Domainnamens \u00bb<b>test.de<\/b>\u00ab<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-108\">[108]<\/a><\/sup> ;<\/li>\n<li>\u00bb<b>Test 24<\/b>\u00ab gegen die Benutzung des Domainnamens \u00bb<b>test24.de<\/b>\u00ab<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-109\">[109]<\/a><\/sup> ;<\/li>\n<li>\u00bb<b>Post<\/b>\u00ab gegen die Benutzung des Domainnamens \u00bb<b>citipost.de<\/b>\u00ab<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-110\">[110]<\/a><\/sup> ;<\/li>\n<li>\u00bb<b>ARD-Wahltipp<\/b>\u00ab gegen die Benutzung des Domainnamens \u00bb<b>wahltipp.de<\/b>\u00ab<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-111\">[111]<\/a><\/sup> ;<\/li>\n<li>\u00bb<b>Biovin<\/b>\u00ab gegen die Benutzung des Domainnamens \u00bb<b>biovino.de<\/b>\u00ab<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-112\">[112]<\/a><\/sup> ;<\/li>\n<li>\u00bb<b>guenstig.de<\/b>\u00ab gegen die Benutzung des Domainnamens \u00bb<b>g\u00fcnstig.de<\/b>\u00ab<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-113\">[113]<\/a><\/sup> ;<\/li>\n<li>\u00bb<b>Alte<\/b>\u00ab gegen die Benutzung des Domainnamens \u00bb<b>alte.de<\/b>\u00ab<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-114\">[114]<\/a><\/sup> ;<\/li>\n<li>\u00bb<b>Sch\u00fclerhilfe<\/b>\u00ab gegen die Benutzung des Domainnamens \u00bb<b>schuelerhilfe.de<\/b>\u00ab<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-115\">[115]<\/a><\/sup> ;<\/li>\n<li>\u00bbonline\u00ab gegen die Benutzung des Domainnamens \u00bbonline.de\u00ab<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-116\">[116]<\/a><\/sup> ;<\/li>\n<li>\u00bb<b>StartUp<\/b>\u00ab gegen die Benutzung des Domainnamens \u00bb<b>startup.de<\/b>\u00ab<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-117\">[117]<\/a><\/sup> ;<\/li>\n<li>\u00bb<b>Tackertechnik<\/b>\u00ab gegen die Benutzung des Domainnamens \u00bb<b>tacker-technik.de<\/b>\u00ab<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-118\">[118]<\/a><\/sup> .<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Bejaht<\/strong> <strong>wurde Verwechslungsschutz der Wort-\/Bildmarken<\/strong> \u00bbK\u00dcCHE online\u00ab gegen die Benutzung des Domainnamens \u00bbkuecheonline.de\u00ab mit der schon damals fragw\u00fcrdigen und heute \u00fcberholten Begr\u00fcndung, der Begriff \u00bbonline\u00ab weise zwar beschreibend auf das Medium hin, die Bezeichnung K\u00fcche Online sei jedoch kennzeichnungskr\u00e4ftig, da nicht eindeutig ersichtlich sei, was mit der Gesamtbezeichnung K\u00fcche Online gemeint sei.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-119\">[119]<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Nicht aussprechbaren <strong>Buchstabenkombinationen<\/strong> spricht die <a href=\"https:\/\/dejure.org\/ext\/df2d2b0467c80707d5fa14c787596855\">Rechtsprechung<\/a> zwischenzeitlich eine normale Kennzeichnungskraft zu, tr\u00e4gt aber dem Interesse der Allgemeinheit und der Mitbewerber an der Verwendung von Abk\u00fcrzungen im Einzelfall dadurch Rechnung, dass der Schutzbereich dahingehend eingeschr\u00e4nkt wird, dass schon geringe Zeichenunterschiede (z.B. in einem Buchstaben oder in der Reihenfolge; Sonderzeichen) oder Branchenabst\u00e4nde zum Ausschluss der Verwechslungsgefahr f\u00fchren.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-120\">[120]<\/a><\/sup> Vom <a href=\"https:\/\/www.jurion.de\/urteile\/olg-muenchen\/2001-09-20\/29-u-3014_01\/\">OLG M\u00fcnchen<\/a> abgelehnt wurden trotz gleicher Dienstleistungsangebote (Dienstleistungen von Patentanw\u00e4lten) Anspr\u00fcche aus der Marke \u00bb<b>MB&amp;P<\/b>\u00ab gegen die Benutzung des Domainnamens \u00bb<b>mbp.de<\/b>\u00ab.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-121\">[121]<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Ebenfalls von normaler Kennzeichnungskraft ist auszugehen bei <strong>Zahlen oder Buchstaben-Zahlen-Kombinationen<\/strong>.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-122\">[122]<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Bei der Beurteilung der Unterscheidungskraft eines fremdsprachigen Begriffs kann eine rein beschreibende Angabe nur angenommen werden, wenn der angesprochene inl\u00e4ndische Verkehr hierf\u00fcr keine vertieften Kenntnisse der fremden Sprache ben\u00f6tigt.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-123\">[123]<\/a><\/sup> <a title=\"\" href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a><\/p>\n<h4>Zeichen\u00e4hnlichkeit<\/h4>\n<p>Im Schrifttum und der Rechtsprechung ist teilweise die Ansicht vertreten worden, dass der Adresscharakter von Domainnamen und die aus technischen Gr\u00fcnden eingeschr\u00e4nkten Gestaltungsm\u00f6glichkeiten (keine Gro\u00df- und Kleinschreibung, keine Unterscheidung durch Bildbestandteile, Schrifttypen, Farben) einen <strong>h\u00f6heren Grad an Aufmerksamkeit der Internetnutzer<\/strong> bewirken und daher \u00e4hnlich wie bei Zeitungs- und Zeitschriftentiteln eine <strong>mildere Beurteilung der Verwechslungspr\u00fcfung<\/strong><sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-124\">[124]<\/a><\/sup> oder gar <strong>Verwechslungsschutz nur bei Zeichenidentit\u00e4t<\/strong><sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-125\">[125]<\/a><\/sup> rechtfertigen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Dem ist die herrschende Meinung im Schrifttum<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-126\">[126]<\/a><\/sup> und die <a href=\"https:\/\/dejure.org\/ext\/6af745005f1030fc8b89fe879ee8fdb0\">Rechtsprechung<\/a><sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-127\">[127]<\/a><\/sup> zu Recht nicht gefolgt. Zwar ist der Internetnutzer bei der Eingabe des Domainnamens in die Eingabezeile seines Web-Browsers oder bei der E-Mail-Versendung gezwungen, auf die genaue Schreibweise zu achten, da bereits die Abweichung in einem Zeichen den Zugriff auf die Website oder die \u00dcbermittlung der E-Mail an den richtigen Adressaten verhindert. Domainnamen begegnen den angesprochenen Verkehrskreisen jedoch nicht nur in unmittelbarem zeitlichen Zusammenhang mit dem Aufruf einer Website oder der Versendung von E-Mails, sondern sind als besondere Gesch\u00e4ftsbezeichnungen zwischenzeitlich allgegenw\u00e4rtig (z.B. im rechtsgesch\u00e4ftlichen Schriftverkehr, in der Werbung in Zeitungsanzeigen, Zeitschriften, Werbeprospekten, Fernseh- und Rundfunkwerbung, Beschriftung von Gesch\u00e4ftswagen und Gesch\u00e4ftslokalen etc.). Die Situation ist daher schon aufgrund der Vielzahl von Domainnamen, denen sich der Verkehr zwischenzeitlich gegen\u00fcber sieht, nicht vergleichbar mit derjenigen auf dem Zeitungsmarkt, wo sich der Verkehr an schwach unterscheidungskr\u00e4ftige Zeitungs- und Zeitschriftentitel gew\u00f6hnt hat, und daher bereit und in der Lage ist, auf geringf\u00fcgige Abweichungen mehr oder weniger farbloser Gattungsbezeichnungen zu achten. Die Annahme, dass der ma\u00dfgebliche Durchschnittsverbraucher die zahllosen Domainnamen bzw. das unvollkommene Bild, das er von ihnen im Ged\u00e4chtnis beh\u00e4lt, einer akribischen Betrachtung unterziehe, und es f\u00fcr den Ausschluss der Zeichenverwechselbarkeit gen\u00fcge, wenn eine deutlich erkennbare Abweichung in einer Stelle des Domainnamens vorliegt, ist daher eine reine Fiktion, die sich mit Erfahrungswissen nicht begr\u00fcnden l\u00e4sst. Im \u00dcbrigen w\u00fcrde ein solcher spezifischer domainrechtlicher Begriff der Verwechslungsgefahr zu Wertungswiderspr\u00fcchen zwischen Online- und Offline-Nutzungen und zu einer Verwirrung des Verkehrs f\u00fchren, wenn auf demselben Markt die Verwendung \u00e4hnlicher Domainnamen als gesch\u00e4ftliche Bezeichnungen hinzunehmen w\u00e4ren.<\/p>\n<div class=\"blue-block\">\n<p>Zeichen\u00e4hnlichkeit bei neuen Top-Level-Domains<\/p>\n<\/div>\n<p>Legt man mit der herrschenden Meinung im Schrifttum und der Rechtsprechung der \u00c4hnlichkeitspr\u00fcfung zwischen Marken und Domainnamen die allgemeinen Grunds\u00e4tze zugrunde, ist wie auch sonst beim Zeichenvergleich der <strong>klangliche<\/strong> und <strong>schriftbildliche Eindruck<\/strong> sowie die <strong>Sinnwirkung der Marke<\/strong> und des Domainnamens ma\u00dfgeblich.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-128\">[128]<\/a><\/sup> Auszugehen ist dabei davon, dass der <strong>Top-Level-Domain<\/strong> \u00bb.de\u00ab allein eine funktionale Bedeutung zukommt, indem sie auf die in Deutschland am Weitesten verbreitete Top-Level-Domain hinweist.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-129\">[129]<\/a><\/sup> Es ist daher bei der vergleichenden Gegen\u00fcberstellung nur die Second-Level-Domain von Bedeutung.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-130\">[130]<\/a><\/sup> Das Gleiche gilt f\u00fcr die <strong>generischen Top-Level-Domains<\/strong><sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-131\">[131]<\/a><\/sup> und f\u00fcr <strong>ausl\u00e4ndische country code Top-Level-Domains<\/strong><sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-132\">[132]<\/a><\/sup> . Etwas anderes kann ausnahmsweise dann gelten, wenn das Kombinationszeichen aus Top-Level-Domain und Second-Level-Domain vom Verkehr als einheitlicher Gesamtbegriff verstanden wird (z.B. \u00bbtele.com\u00ab)<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-133\">[133]<\/a><\/sup> oder wie bei den <strong>neuen \u00bbbrand gTLDs\u00ab<\/strong>\u00a0 selbst aus einem unterscheidungskr\u00e4ftigen Begriff gebildet ist (z.B. \u00bb.bmw\u00ab, \u00bb.merck\u00ab, \u00bb.fresenius\u00ab). Soweit die neuen gTLDs aus beschreibenden Begriffen (z.B. \u00bb.bank\u00ab, \u00bb.shop\u00ab, \u00bb.software\u00ab, \u00bb.sport\u00ab) oder auf ein eine Region oder eine Stadt hinweisen (\u00ab.bayern\u00ab, \u00bb.saarland\u00ab, \u00bb.berlin\u00ab, \u00bb.koeln\u00ab, \u00bb.hamburg\u00ab) wird diesen ebenfalls keine <b>kennzeichnende<\/b> Funktion oder pr\u00e4gende Wirkung zukommen.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-134\">[134]<\/a><\/sup><\/p>\n<div class=\"blue-block\">\n<p>Bedeutung der Zus\u00e4tze \u00bbwww\u00ab und \u00bbhttp\u00ab<\/p>\n<\/div>\n<p>Auch die weiteren Bestandteile der <strong>URL<\/strong> (Uniform Recource Locator) \u00bb<strong>www<\/strong>\u00ab oder \u00bb<strong>http<\/strong>\u00ab sind als Bestandteile von Internetadressen allgemein bekannt und bei der Verwechslungspr\u00fcfung au\u00dfer Acht zu lassen.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-135\">[135]<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Bei der vergleichenden Gegen\u00fcberstellung von Marke und Second-Level-Domain gilt der das Kennzeichenrecht beherrschende Grundsatz, dass es auf den jeweiligen <strong>Gesamteindruck<\/strong> der einander gegen\u00fcberstehenden Zeichen ankommt, wobei insbesondere ihre unterscheidungskr\u00e4ftigen und dominierenden Elemente zu ber\u00fccksichtigen sind.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-136\">[136]<\/a><\/sup> Bei der Feststellung des Gesamteindrucks k\u00f6nnen auch f\u00fcr sich genommen schutzunf\u00e4hige Bestandteile mit zu ber\u00fccksichtigen sein.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-137\">[137]<\/a><\/sup> Jedoch kann eine zur Verwechslungsgefahr f\u00fchrende Zeichen\u00e4hnlichkeit allein im Hinblick auf eine \u00dcbereinstimmung in schutzunf\u00e4higen Bestandteilen nicht angenommen werden.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-138\">[138]<\/a><\/sup> Einzelne Elemente sind, auch wenn sie f\u00fcr sich betrachtet kennzeichnungskr\u00e4ftig sind und das Zeichen mitpr\u00e4gen, unma\u00dfgeblich, sofern sie nicht allein den Gesamteindruck pr\u00e4gen.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-139\">[139]<\/a><\/sup> Eine solche <strong>Pr\u00e4gung des Gesamtzeichens<\/strong> ist ausgeschlossen, wenn das Zeichen mehrere gleichwertige Bestandteile aufweist, da der Verkehr sich regelm\u00e4\u00dfig nicht an einem von ihnen orientiert.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-140\">[140]<\/a><\/sup> Ob Zeichenbestandteile gleichwertig sind oder einer oder mehrere von ihnen allein geeignet sind, den Gesamteindruck zu pr\u00e4gen, h\u00e4ngt von ihrer Kennzeichnungskraft und ihrem Verh\u00e4ltnis zu den anderen Bestandteilen ab. <strong>Beschreibenden Angaben<\/strong> bzw. <strong>Bestandteilen mit produktbeschreibenden Bez\u00fcgen<\/strong> kommt wegen ihrer geringen origin\u00e4ren Unterscheidungskraft in der Regel kein pr\u00e4gender Einfluss auf den Gesamteindruck zu, so dass in diesem Fall der andere nicht beschreibende Bestandteil seinerseits pr\u00e4gende Bedeutung hat. Zu Einzelheiten der Marken\u00e4hnlichkeit durch pr\u00e4gende Bestandteile wird auf die allgemeine Markenliteratur verwiesen. <sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-141\">[141]<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Bei der Pr\u00fcfung der Zeichen\u00e4hnlichkeit ist der Grundsatz zu beachten, dass eine nach dem Bild und\/oder nach dem Klang zu bejahende Verwechslungsgefahr der sich gegen\u00fcberstehenden Zeichen zu verneinen sein kann, wenn einem Zeichen ein <strong>klar erkennbarer eindeutiger Sinngehalt<\/strong> zukommt.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-142\">[142]<\/a><\/sup><\/p>\n<p>In der Rechtsprechung der Instanzgerichte wurde die <strong>Zeichen\u00e4hnlichkeit bejaht<\/strong><b> zwischen den Marken bejaht:<\/b><\/p>\n<ul>\n<li>Viagra und viaguara.de<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-143\">[143]<\/a><\/sup> ;<\/li>\n<li>Combit (Wortmarke) und \u00bbkompit.de\u00ab<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-144\">[144]<\/a><\/sup> ;<\/li>\n<li>T-Mobile und \u00bbbe-mobile.de\u00ab<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-145\">[145]<\/a><\/sup> ;<\/li>\n<li>\u00bbXtranet\u00ab und \u00bbxtra.net\u00ab<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-146\">[146]<\/a><\/sup> ;<\/li>\n<li>\u00bbBMW\u00ab und \u00bbbmw4you.de\u00ab<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-147\">[147]<\/a><\/sup> ;<\/li>\n<li>\u00bbJuris\u00ab und \u00bbjuris-solvendi.de\u00ab<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-148\">[148]<\/a><\/sup> ;<\/li>\n<li>\u00bbLogoland\u00ab und \u00bblogofant.de\u00ab<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-149\">[149]<\/a><\/sup> ;<\/li>\n<li>\u00bbfun fun radio 95.0\u00ab und \u00bbfunfunradio.de\u00ab<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-150\">[150]<\/a><\/sup> ;<\/li>\n<li>\u00bbPlaymate\u00ab und \u00bbplaymatemoni96.de\u00ab bzw. \u00bbplaymate-moni96.de\u00ab<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-151\">[151]<\/a><\/sup> ;<\/li>\n<li>Intershop (Wort-Bild-Marke) und \u00bbintershop-portal.de\u00ab<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-152\">[152]<\/a><\/sup> ;<\/li>\n<li>\u00bbIntershop\u00ab und \u00bbintershopping.com\u00ab<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-153\">[153]<\/a><\/sup> ; \u00bb<\/li>\n<li>24translate\u00ab und \u00bb24-translation.de\u00ab bzw. \u00bbtranslation-24.de\u00ab<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-154\">[154]<\/a><\/sup> ;<\/li>\n<li>\u00bbM\u00fcritz\u00ab und \u00bbmueritz-online.de\u00ab<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-155\">[155]<\/a><\/sup> ;<\/li>\n<li>\u00bbDigamma\u00ab (Wort-\/Bildmarke) und \u00bbdigamma-portal.de\u00ab<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-156\">[156]<\/a><\/sup> ;<\/li>\n<li>\u00bbDeutsche Post\u00ab und \u00bbcity-post.de\u00ab (\u00bban der untersten Schwelle anzusiedelnde N\u00e4he\u00ab)<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-157\">[157]<\/a><\/sup> ;<\/li>\n<li>Zahnwelt und \u00bbzahnwelt-dortmund.de<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-158\">[158]<\/a><\/sup> ;<\/li>\n<li>Wort-\/Bildmarke \u00bbPasto Pronto\u00ab und der angegriffenen Domain \u00bbpastopronto.de\u00ab.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-159\">[159]<\/a><\/sup><\/li>\n<\/ul>\n<p><b>Die Zeichen\u00e4hnlichkeit wurde <strong>abgelehnt<\/strong> zwischen:<\/b><\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbAidu.de und AIDA\u00ab<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-160\">[160]<\/a><\/sup> ,<\/li>\n<li>\u00bbBIT\u00ab (Wortmarke) und \u00bbbitbau.de\u00ab<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-161\">[161]<\/a><\/sup> ;<\/li>\n<li>\u00bbSeetours\u00ab (Wortmarke) und \u00bbseetour.de\u00ab bzw. \u00bbseetour24.de\u00ab<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-162\">[162]<\/a><\/sup> ;<\/li>\n<li>\u00bbTest\u00ab (Wort-\/Bildmarke) und \u00bbtest24.de\u00ab<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-163\">[163]<\/a><\/sup> ;<\/li>\n<li>\u00bbMETRO\u00ab und \u00bbmetrobus.de\u00ab<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-164\">[164]<\/a><\/sup> ;<\/li>\n<li>\u00bbMB&amp;P\u00ab und \u00bbmbp.de\u00ab <sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-165\">[165]<\/a><\/sup> ;<\/li>\n<li>\u00bbJob Scout\u00ab und \u00bbcityscout.de\u00ab <sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-166\">[166]<\/a><\/sup> ;<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00bbBioland\u00ab und \u00bbbiolandwirt.de\u00ab (aufgrund der begrifflichen Unterschiede der Bezeichnungen).<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-167\">[167]<\/a><\/sup> <a title=\"\" href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a><\/p>\n<h4>Identit\u00e4t oder \u00c4hnlichkeit der Waren und Dienstleistungen bzw. Branchenn\u00e4he<\/h4>\n<p>F\u00fcr die Beurteilung, ob eine Waren- oder Dienstleistungs\u00e4hnlichkeit im Sinne des <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/markeng\/__14.html\">\u00a7 14 Abs. 2 Nr. 2 MarkenG<\/a> gegeben ist, sind diejenigen Waren oder Dienstleistungen zugrunde zu legen, f\u00fcr die die Klagemarke eingetragen ist, w\u00e4hrend es auf das weitere Warensortiment, das der Inhaber der priorit\u00e4ts\u00e4lteren Marke anbietet, nicht ankommt.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-168\">[168]<\/a><\/sup> Da Domainnamen ein konkreter Produktbezug fehlt, wurde in der fr\u00fchen Rechtsprechung der Instanzgerichte<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-169\">[169]<\/a><\/sup> und im Schrifttum<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-170\">[170]<\/a><\/sup> vereinzelt erwogen, bei der Pr\u00fcfung der Verwechslungsgefahr zwischen Marken und Domainnamen auf die Feststellung der Produkt\u00e4hnlichkeit g\u00e4nzlich zu verzichten oder \u00e4hnlich wie bei Titeln von Zeitschriften, bei denen eine Verwechslungsgefahr durch Unterschiede im sachlichen Inhalt nicht ausgeschlossen wird, bereits die Homepage als solche als ma\u00dfgebende Dienstleistung zu betrachten. Dieser Ansicht ist die Mehrheit der Instanzgerichte<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-171\">[171]<\/a><\/sup> und auch der <a href=\"https:\/\/dejure.org\/ext\/4616665eeaf185840ea50a03afea9981\">BGH<\/a><sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-172\">[172]<\/a><\/sup> zu Recht nicht gefolgt. Sie h\u00e4tte zur Folge, dass dadurch ein spezifischer domainrechtlicher Begriff der Verwechslungsgefahr kreiert w\u00fcrde, der mit dem geltenden Kennzeichenrechtssystem nicht im Einklang st\u00fcnde und erhebliche Rechtsunsicherheit zur Folge h\u00e4tte.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-173\">[173]<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Unter Zugrundlegung der allgemeinen Regeln kommt einer Marke Verwechslungsschutz gegen die Benutzung als Domainname nur dann zu, wenn der Domainname f\u00fcr identische oder \u00e4hnliche Waren und Dienstleistungen verwendet wird. Ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Verwechslungspr\u00fcfung sind die <strong>unter dem Domainnamen angebotenen Produktangebote bzw. Produktwerbung<\/strong>. Die Ansicht, die Bereitstellung einer Website im Internet sei unabh\u00e4ngig von deren Inhalt stets eine <a href=\"https:\/\/www.dpma.de\/marken\/klassifikation\/waren_dienstleistungen\/nizza\/index.html\">Dienstleistung der Telekommunikation (Klasse 38<\/a>), ist von der <a href=\"https:\/\/www.judicialis.de\/Oberlandesgericht-D%C3%BCsseldorf_20-U-28-00_Urteil_28.11.2000.html\">Rechtsprechung<\/a> zu Recht verworfen worden. Sie w\u00fcrde zu dem wenig sinnvollen Ergebnis f\u00fchren, dass alle Unternehmen mit eigenem Internetauftritt als Branchengleiche anzusehen w\u00e4ren.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-174\">[174]<\/a><\/sup> F\u00fcr die Verwechslungsgefahr kommt es daher nur auf den Inhalt der Website, also auf die Waren- und Dienstleistungen an, die unter dem Domainnamen angeboten werden. Die Website als solche stellt selbst nicht die ma\u00dfgebliche Dienstleistung dar.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-175\">[175]<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Bei der Beurteilung der Waren- bzw. Dienstleistungs\u00e4hnlichkeit sind alle erheblichen Faktoren zu ber\u00fccksichtigen, die das Verh\u00e4ltnis zwischen den Waren bzw. Dienstleistungen kennzeichnen. Hierzu geh\u00f6ren insbesondere ihre Beschaffenheit, ihre regelm\u00e4\u00dfige betriebliche Herkunft, ihre regelm\u00e4\u00dfige Vertriebs- oder Erbringungsart, ihr Verwendungszweck und ihre Nutzung sowie ihre Eigenart als miteinander konkurrierende oder erg\u00e4nzende Produkte oder Leistungen.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-176\">[176]<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Wegen weiterer Einzelheiten und Nachweise zu den von der Rechtsprechung entwickelten \u00c4hnlichkeitskriterien wird auf die <strong>allgemeine Markenrechtsliteratur<\/strong> verwiesen.<\/p>\n<p>In Domainnamenskonflikten wurde eine <strong>Produkt- bzw. Branchen\u00e4hnlichkeit bejaht<\/strong> zwischen<\/p>\n<ul>\n<li>Erteilung von Finanzausk\u00fcnften und einem Auskunfts-Service-Unternehmen, dessen Gegenstand die Verschaffung eines erleichterten Zugangs zu den f\u00fcr die Verbraucher bei Dritten gespeicherten Registerinformationen ist (\u00bba-services-fuer-schufa.de\u00ab)<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-177\">[177]<\/a><\/sup> ;<\/li>\n<li>\u00bbDruckschriften\u00ab (Branchenverzeichnis) und einem Branchenverzeichnis im Internet, da Herausgabe in elektronischer Form \u00fcblich und Ausdehnung deshalb naheliegend;<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-178\">[178]<\/a><\/sup><\/li>\n<li>\u00bbZeitschrift\u00ab und Internetangebot mit gleichem Themenbereich (\u00bbeltern.de\u00ab);<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-179\">[179]<\/a><\/sup><\/li>\n<li>dem \u00bbBetrieb und Ausbau eines computergest\u00fctzten juristischen Auskunftssystems\u00ab und dem Angebot von \u00bbMultimedia-Dienstleistungen f\u00fcr rechts- und steuerberatende Berufe\u00ab (\u00bbjuris-solvendi.de\u00ab);<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-180\">[180]<\/a><\/sup><\/li>\n<li>einem \u00bbBegriffsbedeutungs-, Verzeichnis- und Anzeigendienst f\u00fcr den Bereich der Aktenlagerung und Aktenvernichtung\u00ab und dem Gesch\u00e4ftsfeld der \u00bbAkten- und Datenvernichtung\u00ab sowie dem \u00bbEinsammeln und Zerlegen von Elektronik- und Elektroschrott\u00ab (\u00abad-acta.de\u00ab);<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-181\">[181]<\/a><\/sup><\/li>\n<li>der Dienstleistung \u00bbRundfunk und Fernsehen\u00ab sowie der \u00bbVer\u00f6ffentlichung und Herausgabe von Druckerzeugnissen\u00ab und dem Dienstleistungsangebot eines Journalisten im Bereich \u00bbFachjournalismus, Public Relations und Webdesign\u00ab (\u00abwdr.de\u00ab);<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-182\">[182]<\/a><\/sup><\/li>\n<li>\u00bbDatenverarbeitungsger\u00e4te, Ger\u00e4te zur Nachrichten\u00fcbermittlung sowie Ton- und Bild\u00fcbertragung\u00ab (Klasse 38) und Dienstleistungen \u00bbDatenfern\u00fcbertragung sowie Entwicklung von Mailbox-Programmen (\u00abcyberspace.de\u00ab) <sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-183\">[183]<\/a><\/sup> ;<\/li>\n<\/ul>\n<p>und <strong>abgelehnt<\/strong> zwischen<\/p>\n<ul>\n<li>der \u00bbVermittlung von Reisen, Vermittlung von Verkehrsleistungen, Veranstaltung von Stadtbesichtigungen\u00ab und den \u00bbAngeboten einer Datenbank mit Anschriften und Links f\u00fcr Fluglinien\u00ab;<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-184\">[184]<\/a><\/sup><\/li>\n<li>einer f\u00fcr die Dienstleistungen \u00bbWerbung, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung, Unternehmensverwaltung, B\u00fcroarbeiten\u00ab (Klasse 35) eingetragenen Marke und dem f\u00fcr \u00bbDesign und Programmierung\u00ab verwendeten Domainnamen \u00bbexces.de\u00ab;<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-185\">[185]<\/a><\/sup><\/li>\n<li>den Waren \u00bbDruckschriften, Zeitungen und Zeitschriften\u00ab und den \u00bbDienstleistungen einer Partnerschaftsvermittlung\u00ab;<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-186\">[186]<\/a><\/sup><\/li>\n<li>den Dienstleistungen \u00bbSendung von Fernsehprogrammen\u00ab und \u00bbL\u00f6sungen f\u00fcr das Internet\u00ab.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-187\">[187]<\/a><\/sup> <a title=\"\" href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a><\/li>\n<\/ul>\n<h4>Verwechslungsgefahr durch gedankliche Verbindung<\/h4>\n<h5>Verwechslungsgefahr im weiteren Sinne<\/h5>\n<p>Der Schutz vor Verwechslungsgefahr nach <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/markeng\/__14.html\">\u00a7 14 Abs. 2 le Hs MarkenG<\/a> umfasst neben der <strong>unmittelbaren Verwechslungsgefahr im engeren Sinne<\/strong>, bei der irrt\u00fcmlich die eine Marke f\u00fcr die andere gehalten wird, auch die Gefahr, dass der Verkehr die Marken zwar nicht unmittelbar verwechselt, aber gleichwohl <strong>gedanklich in Verbindung bringt<\/strong>.<\/p>\n<p>Diese gedankliche Verbindung kann darin bestehen, dass wegen der \u00c4hnlichkeit der Zeichen, der Kennzeichnungskraft und der Waren und Dienstleistungsn\u00e4he der unzutreffende Eindruck entsteht, es best\u00fcnden <strong>besondere wirtschaftliche oder organisatorische Beziehungen zwischen den Kennzeicheninhabern<\/strong> (Verwechslungsgefahr im weiteren Sinne).<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-188\">[188]<\/a><\/sup> Der <a href=\"https:\/\/www.jurion.de\/urteile\/bgh\/1999-10-20\/i-zr-110_97\/\">BGH<\/a> hat eine solche Verwechslungsgefahr im weiteren Sinne bislang nur unter der Voraussetzung bejaht, dass die Marke zugleich Unternehmenskennzeichen war.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-189\">[189]<\/a><\/sup> Der <a href=\"http:\/\/curia.europa.eu\/juris\/document\/document.jsf?text=&amp;docid=60237&amp;pageIndex=0&amp;doclang=DE&amp;mode=req&amp;dir=&amp;occ=first&amp;part=1\">EuGH<\/a> ist dagegen in seiner Spruchpraxis nicht davon ausgegangen, dass im Regelfall eine Verwechslungsgefahr im weiteren Sinne nur angenommen werden kann, wenn die Marke zugleich Unternehmenskennzeichen ist.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-190\">[190]<\/a><\/sup> Hieraus wird im Schrifttum die Konsequenz gezogen, dass zuk\u00fcnftig die Anlegung eines gro\u00dfz\u00fcgigeren Ma\u00dfstabes bei der Annahme einer Verwechslungsgefahr im weiteren Sinne im Vergleich zu fr\u00fcheren Entscheidungen der deutschen Rechtsprechung anzulegen sei.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-191\">[191]<\/a><\/sup> In der j\u00fcngeren Entscheidungspraxis hat der <a href=\"https:\/\/dejure.org\/ext\/6af745005f1030fc8b89fe879ee8fdb0\">BGH<\/a> nicht mehr explizit auf das Erfordernis abgestellt, dass die Marke auch Unternehmenskennzeichen ist.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-192\">[192]<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Die allgemeinen Grunds\u00e4tze der Pr\u00fcfung der Verwechslungsgefahr nach dem Gesamteindruck und unter Ber\u00fccksichtigung der Wechselbeziehung zwischen den Faktoren Kennzeichnungskraft, Waren- bzw. Dienstleistungs\u00e4hnlichkeit gelten auch hier.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-193\">[193]<\/a><\/sup><\/p>\n<p>In Domainnamenskonflikten hat die Verwechslungsgefahr im weiteren Sinne in der Praxis bislang keine gro\u00dfe Rolle gespielt. Sie wurde <strong>bejaht<\/strong> zwischen<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbPeugeot\u00ab und \u00bbpeugeot-tuning.de\u00ab<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-194\">[194]<\/a><\/sup> ;<\/li>\n<li>\u00bbZweitausendeins\u00ab und \u00bb1001buecher.de\u00ab<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-195\">[195]<\/a><\/sup> ;<\/li>\n<\/ul>\n<p>und <strong>abgelehnt<\/strong> zwischen<\/p>\n<ul>\n<li>\u00abAIR DE\u00ab und dem Wortzeichen \u00bbair-dsl\u00ab<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-196\">[196]<\/a><\/sup> ;<\/li>\n<li>\u00bbMB&amp;P\u00ab und \u00bbmbp.de\u00ab (ohne Begr\u00fcndung)<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-197\">[197]<\/a><\/sup> ;<\/li>\n<li>\u00bbAWD\u00ab und \u00bbawd-aussteiger.de\u00ab (wegen der inhaltlich-negativen Aussage)<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-198\">[198]<\/a><\/sup> ;<\/li>\n<li>\u00bbDeutsche Post\u00ab und \u00bbcitipost.de\u00ab (unter Verweis auf die Besonderheiten der historischen Entwicklung des Postmarkts)<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-199\">[199]<\/a><\/sup> ;<\/li>\n<li>\u00bbLoop\u00ab und \u00bbnightloop.de\u00ab<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-200\">[200]<\/a><\/sup> .<a title=\"\" href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a><\/li>\n<\/ul>\n<h5>Mittelbare Verwechslungsgefahr<\/h5>\n<p>Die gedankliche Verbindung kann auch darauf beruhen, dass der Verkehr zwar die Zeichen selbst unterscheidet, wegen eines in beiden Zeichen identisch vorkommenden Stammbestandteils jedoch annimmt, beide stammten aus einer <strong>Zeichenserie<\/strong> des Inhabers der \u00e4lteren Marke (<strong>mittelbare Verwechslungsgefahr<\/strong>).<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-201\">[201]<\/a><\/sup> Um eine Verwechslungsgefahr unter dem Aspekt des Serienzeichens zu begr\u00fcnden, reicht eine normale Zeichen\u00e4hnlichkeit nicht aus, da anderenfalls eine nicht zu rechtfertigende Umgehung der Ma\u00dfgeblichkeit des Gesamteindrucks im Sinne eines unzul\u00e4ssigen Elementschutzes droht. Vielmehr sind strenge Anforderungen an die Wesensgleicheit des Stammbestandteils mit dem Zeichenelement des angegriffenen Zeichens zu stellen. <sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-202\">[202]<\/a><\/sup> Erforderlich ist \u00fcber eine Zeichen\u00e4hnlichkeit zwischen dem Stammbestandteil der Zeichenserie und dem kollidierenden Zeichen hinaus, dass das angegriffene Zeichen \u00fcber die Merkmale verf\u00fcgt, die es mit der Zeichenserie in Verbindung bringen.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-203\">[203]<\/a><\/sup> Dar\u00fcber hinaus m\u00fcssen die angesprochenen Verkehrskreise Veranlassung haben, den Stammbestandteil in dem Kollisionszeichen zu erkennen.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-204\">[204]<\/a><\/sup> Die praktische Bedeutung dieser Form der Verwechslungsgefahr war in Domainnamenskonflikten bislang gering. Bejaht wurde sie zwischen<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbLOTTO\u00ab und \u00bbfreelotto.de\u00ab<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-205\">[205]<\/a><\/sup> ;<\/li>\n<li>\u00bbLOTTO\u00ab und \u00bblottoteam.de\u00ab<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-206\">[206]<\/a><\/sup> ;<\/li>\n<li>dem Bestandteil VZ der Serienzeichen studiVZ, sch\u00fclerVZ und meinVZ und dem Domainnamen \u00bbboersevz.de\u00ab<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-207\">[207]<\/a><\/sup><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>verneint<\/strong> zwischen<\/p>\n<ul>\n<li>Gro\u00dfbuchstabe \u00bbT\u00ab der Deutschen Telekom und \u00bbt-box.de\u00ab<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-208\">[208]<\/a><\/sup> ;<\/li>\n<li>\u00bbJobscout\u00ab und \u00bbcityscout.de\u00ab<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-209\">[209]<\/a><\/sup> ;<\/li>\n<li>\u00bbDeutsche Post\u00ab und \u00bbcitipost.de\u00ab<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-210\">[210]<\/a><\/sup> .<\/li>\n<\/ul>\n<div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"accordion-item is-active\" data-accordion-item=\"\">\n<h2><a class=\"accordion-title\" href=\"#\">Rechtsfolgen<\/a><\/h2>\n<div class=\"accordion-content\" data-tab-content=\"\">\n<h3 class=\"bodytext\">Unterlassungsanspruch (\u00a7 14 Abs. 5 MarkenG)<\/h3>\n<p>Die rechtswidrige Benutzung eines Domainnamens nach <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/markeng\/__14.html\">\u00a7 14 Abs. 2 bis 4 MarkenG<\/a> begr\u00fcndet gem\u00e4\u00df <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/markeng\/__14.html\">\u00a7 14 Abs. 5<\/a> einen Unterlassungsanspruch des Markeninhabers, sofern Wiederholungsgefahr besteht. Ist die Verletzungshandlung noch nicht begangen, aber ernstlich und unmittelbar zu besorgen hat der Markeninhaber einen vorbeugenden Unterlassungsanspruch.<\/p>\n<p>Ein auf eine <strong>Erstbegehungsgefahr<\/strong> gest\u00fctzter vorbeugender Unterlassungsanspruch besteht nur, soweit ernsthafte und greifbare tats\u00e4chliche Anhaltspunkte daf\u00fcr vorhanden sind, dass der Anspruchsgegner sich in naher Zukunft rechtswidrig verhalten wird.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-211\">[211]<\/a><\/sup> Voraussetzung f\u00fcr die Annahme einer Erstbegehungsgefahr ist daher, dass sich zum Zeitpunkt der blo\u00dfen Registrierung des Domainnamens \u00bbdie drohende Verletzungshandlung in tats\u00e4chlicher Hinsicht so greifbar abzeichnet, dass eine zuverl\u00e4ssige Beurteilung unter rechtlichen Gesichtspunkten m\u00f6glich ist\u00ab. Daf\u00fcr bedarf es insbesondere konkreter tats\u00e4chlicher Anhaltspunkte f\u00fcr welche Waren oder Dienstleistungen der Domainname in Zukunft benutzt werden soll.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-212\">[212]<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Allein aus der Tatsache, dass ein Domainname von einem kaufm\u00e4nnischen Unternehmen registriert wurde, kann daher nicht hergeleitet werden, dass bei einer Verwendung des Domainnamens neben dem Handeln im gesch\u00e4ftlichen Verkehr notwendig auch die weiteren Voraussetzungen des <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/markeng\/__14.html\">\u00a7 14 Abs. 2 MarkenG<\/a> erf\u00fcllt sind.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-213\">[213]<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Der Unterlassungsanspruch besteht in beiden F\u00e4llen verschuldensunabh\u00e4ngig, also auch unabh\u00e4ngig davon, ob dem Domaininhaber die verletzte Marke zum Zeitpunkt der Registrierung des Domainnamens bekannt war oder bekannt sein h\u00e4tte k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Der Unterlassungsanspruch aus <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/markeng\/__14.html\">\u00a7 14 Abs. 5 MarkenG<\/a> gegen die rechtswidrige Benutzung eines Domainnamens richtet sich wie auch sonst bei Verletzungsanspr\u00fcchen aus einer Marke gegen die <strong>konkrete Verletzungsform<\/strong> oder <strong>kerngleiche Verletzungen<\/strong>. Ein <strong>Schlechthin-Verbot<\/strong>, d.h. eine Unterlassung der Benutzung des Domainnamens ohne konkrete Angabe der Waren und Dienstleistungen, auf die sich die Wiederholungs-\/Erstbegehungsgefahr erstreckt (z.B. \u00bbden Domainnamens \u201a\u2026.de\u2018 im gesch\u00e4ftlichen Verkehr zu benutzen\u00ab), steht dem Markeninhaber im Anwendungsbereich des <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/markeng\/__14.html\">\u00a7 14 Abs. 2 Nr. 1\u20133 MarkenG<\/a> im Regelfall nicht zu, da nicht von vornherein ausgeschlossen werden kann, dass der Domainname in einer Weise verwendet wird, die eine Verwechslungsgefahr i.S.d. <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/markeng\/__14.html\">\u00a7 14 Abs. 2 Nr. 2<\/a> oder unlautere Ausnutzung oder Beeintr\u00e4chtigung der Unterscheidungskraft oder Wertsch\u00e4tzung der Marke nicht begr\u00fcndet.<\/p>\n<p>Ausnahmsweise kann ein umfassendes Unterlassungsverbot im Anwendungsbereich des <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/markeng\/__14.html\">\u00a7 14 Abs. 2 Nr. 3 MarkenG<\/a> aber dann gerechtfertigt sein, wenn bei einer <strong>herausragend bekannten Marke<\/strong> der streitgegenst\u00e4ndliche Domainname vom Verkehr ohne weiteres der verletzten bekannten Marke zugeordnet wird, da dann die Unterscheidungskraft der Marke unabh\u00e4ngig von den unter dem Domainnamen abrufbaren Inhalten bereits dadurch beeintr\u00e4chtigt wird, dass der Domaininhaber durch die Verwendung des Domainnamens das interessierte Publikum auf eine falsche F\u00e4hrte lockt und den Markeninhaber von einer Verwendung seiner Marke als Domainname ausschlie\u00dft.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-214\">[214]<\/a><\/sup> <a title=\"\" href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a><\/p>\n<h3>L\u00f6schungsanspruch (St\u00f6rungsbeseitigung)<\/h3>\n<p>Nach fr\u00fcherer Ansicht der Instanzgerichte<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-215\">[215]<\/a><\/sup> soll dem Markeninhaber im <strong>Hauptsacheverfahren<\/strong> neben dem Unterlassungsanspruch stets auch ein auf L\u00f6schung des Domainnamens gerichteter Beseitigungsanspruch zustehen.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-216\">[216]<\/a><\/sup> Lediglich im <strong>einstweiligen Verf\u00fcgungsverfahren<\/strong> wurden L\u00f6schungsanspr\u00fcche von der Mehrheit der Instanzgerichte zutreffend verneint, weil mit der Anordnung der L\u00f6schung des Domainnamens die Hauptsache vorweggenommen w\u00e4re, wenn der Domainname nach der L\u00f6schung durch einen Dritten registriert wird und dadurch ein endg\u00fcltiger Rechtsverlust eintritt.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-217\">[217]<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Dieser grunds\u00e4tzlichen Gew\u00e4hrung von L\u00f6schungsanspr\u00fcchen gegen markenrechtsverletzende Domainnamen im Hauptsachverfahren durch die Entscheidungspraxis der Instanzgerichte ist der BGH zu Recht entgegengetreten. Entsprechend seinem Abwehrcharakter setzt der Beseitigungsanspruch neben der Abwehreignung der Beseitigung auch voraus, dass er <strong>erforderlich<\/strong> und im engeren Sinne <strong>verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig<\/strong> ist, um den widerrechtlichen St\u00f6rungszustand zu beseitigen. Dieses Erfordernis gilt zwar grunds\u00e4tzlich auch f\u00fcr Unterlassungsanspr\u00fcche. W\u00e4hrend die Pr\u00fcfung der Erforderlichkeit bei der Pr\u00fcfung von Unterlassungsanspr\u00fcchen regelm\u00e4\u00dfig keine eigenst\u00e4ndige Rolle spielt, weil durch die materielle Tatbestandsvoraussetzung der Begehungs- und Wiederholungsgefahr sichergestellt ist, dass der Unterlassungsanspruch nicht weiterreicht als es zur Abwehr k\u00fcnftiger Verletzungshandlungen erforderlich ist, stellt das Kriterium der <strong>Erforderlichkeit<\/strong> bei Beseitigungsanspr\u00fcchen eine <strong>eigenst\u00e4ndige Anspruchsvoraussetzung<\/strong> dar.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-218\">[218]<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Bei einer Markenverletzung i.S.d. <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/markeng\/__14.html\">\u00a7\u00a7 14 Abs. 2 Nr. 1\u20133 MarkenG<\/a> durch die Benutzung eines Domainnamens fehlt es im Regelfall an der f\u00fcr einen L\u00f6schungsanspruch notwendigen Erforderlichkeit. Denn da ein Domainname anders als Marken- oder Unternehmenskennzeichen keinen Produkt- oder Branchenbezug aufweist, kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Domainname au\u00dferhalb des Produkt\u00e4hnlichkeitsbereichs in einer Weise benutzt wird, die rechtlich nicht mehr zu beanstanden ist. Da durch die Gew\u00e4hrung eines Anspruchs auf L\u00f6schung des Domainnamens auch m\u00f6gliche zul\u00e4ssige Benutzungshandlungen ausgeschlossen werden, geht der L\u00f6schungsanspruch \u00fcber den produktbezogenen Markenschutz und damit \u00fcber das, was zur Beseitigung der Beeintr\u00e4chtigung des verletzten Markeninhabers erforderlich ist, hinaus.<\/p>\n<p>Ein <strong>Anspruch auf Verzicht des Domainnamens<\/strong> ist daher nur dann begr\u00fcndet, wenn schon das Halten des Domainnamens f\u00fcr sich gesehen notwendig die Voraussetzungen einer Verletzung der Marke erf\u00fcllt.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-219\">[219]<\/a><\/sup> Hierf\u00fcr ist Voraussetzung, dass <strong>jedwede Belegung der unter dem Domainnamen betriebenen Website eine Verletzungshandlung darstellt<\/strong>, also auch eine Verwendung au\u00dferhalb des Waren- oder Dienstleistungs\u00e4hnlichkeitsbereichs der Marke.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-220\">[220]<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Bei Marken, denen kein Sonderschutz nach <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/markeng\/__14.html\">\u00a7 14 Abs. 2 Nr. 3 MarkenG<\/a> zukommt, scheidet ein L\u00f6schungsanspruch daher regelm\u00e4\u00dfig aus, da eine zul\u00e4ssige Benutzung des Domainnamens f\u00fcr nicht \u00e4hnliche Waren- und Dienstleistungen m\u00f6glich bleibt.<\/p>\n<p>Insoweit kommt es auch nicht darauf an, ob eine <strong>rechtsverletzende Verwendung nach den Umst\u00e4nden des Falls naheliegender erscheint, als eine nicht rechtsverletzende Verwendung<\/strong>. Der naheliegenden Gefahr einer (erstmaligen) Rechtsverletzung durch eine drohende (zuk\u00fcnftige) Verwendung in einem bestimmten T\u00e4tigkeitsbereich kann allein mit einem auf die Untersagung dieser konkreten Verwendung gerichteten vorbeugenden Unterlassungsanspruch unter dem Gesichtspunkt der Erstbegehungsgefahr begegnet werden. Ein auf L\u00f6schung des Domain-Namens gerichteter Beseitigungsanspruch w\u00fcrde durch eine solche Erstbegehungsgefahr dagegen nicht begr\u00fcndet.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-221\">[221]<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Bei der Pr\u00fcfung der Rechtsverletzung potentieller Verwendungsm\u00f6glichkeiten vom BGH ebenfalls nicht ber\u00fccksichtig wird, wenn aufgrund des <strong>beschreibenden Sinngehalts des Domainnamens<\/strong> sinnvolle Verwendungsm\u00f6glichkeiten nur in einem bestimmen Waren- oder Dienstleistungsbereich in Betracht kommen (z.B. Verwendung der Domain \u00bbeuro-telekom.de\u00ab im Bereich \u00bbTelekommunikation\u00ab).<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-222\">[222]<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Auch im Bereich des <strong>Bekanntheitsschutzes<\/strong> kommt ein L\u00f6schungsanspruch nur dann in Betracht, wenn jede Nutzung unabh\u00e4ngig vom k\u00fcnftigen Inhalt der Webseite eine unbefugte Beeintr\u00e4chtigung oder Ausnutzung der Wertsch\u00e4tzung oder Unterscheidungskraft darstellt. Ein solcher Fall d\u00fcrfte nur bei herausragend bekannten Kennzeichen gegeben sein, deren Unterscheidungskraft i.S.d. <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/markeng\/__14.html\">\u00a7 14 Abs. 2 Nr. 3 MarkenG<\/a> unabh\u00e4ngig von den unter dem Domainnamen abrufbaren Inhalten bereits dadurch beeintr\u00e4chtigt wird, dass ein Dritter durch die Verwendung des Domainnamens das interessierte Publikum auf eine falsche F\u00e4hrte lockt und den Markeninhaber von einer Verwendung seiner Marke als Domainname ausschlie\u00dft.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#note-223\">[223]<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Bei der Benutzung eines Domainnamens durch eine <strong>nat\u00fcrliche Person oder eine juristische Person oder Personenvereinigung au\u00dferhalb des Handelsrechts<\/strong> ist ferner zu beachten, dass diese den Domainnamen auch au\u00dferhalb des gesch\u00e4ftlichen Verkehrs nutzen k\u00f6nnen, so dass ein auf das MarkenG gest\u00fctzter L\u00f6schungsanspruch von vornherein ausscheidet.<\/p>\n<p>Wenn die <strong>Marke zugleich als Unternehmenskennzeichen<\/strong> gesch\u00fctzt ist, ist stets zu pr\u00fcfen, ob sich ein L\u00f6schungsanspruch auf den auch au\u00dferhalb des gesch\u00e4ftlichen Verkehrs und au\u00dferhalb der Verwechslungsgefahr anwendbaren zivilrechtlichen Namensschutz aus <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/bgb\/__12.html\">\u00a7 12 BGB<\/a> st\u00fctzen l\u00e4sst. In Betracht kommen kann ein Anspruch des Markeninhabers auf L\u00f6schung eines Domainnamens ferner auf wettbewerbsrechtlicher Grundlage, insbesondere wegen gezielter Behinderung nach <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/uwg_2004\/__4.html\">\u00a7 4 Nr. 4 UWG<\/a>.<\/p>\n<p>Bei reinen Produktkennzeichen, die nicht unter den Namensbegriff des <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/bgb\/__12.html\">\u00a7 12 BGB<\/a> fallen, ist dieser R\u00fcckgriff auf <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/bgb\/__12.html\">\u00a7 12 BGB<\/a> von vornherein verwehrt.<a title=\"\" href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a><\/p>\n<h3>Schadensersatz (\u00a7 14 Abs. 6 MarkenG)<\/h3>\n<p>Neben den Unterlassungs- und Beseitigungsanspr\u00fcchen kann dem verletzten Markeninhaber gem\u00e4\u00df <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/markeng\/__14.html\">\u00a7 14 Abs. 6 MarkenG<\/a> gegen den Domaininhaber ein Anspruch auf Ersatz des durch die Markenverletzung entstandenen Schadens zustehen. Dieser setzt voraus, dass die Verletzungshandlung vors\u00e4tzlich oder fahrl\u00e4ssig begangen worden ist. Bei der blo\u00dfen Registrierung eines Domainnamens, die mangels rechtsverletzender Benutzung keine Markenverletzung begr\u00fcndet, scheiden Schadensersatzanspr\u00fcche nach <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/markeng\/__14.html\">\u00a7 14 Abs. 6 MarkenG<\/a> von vornherein aus.<\/p>\n<h3>Anspruch auf \u00dcbertragung des Domainnamens<\/h3>\n<p>Ein <strong>Anspruch auf \u00dcbertragung<\/strong> des rechtsverletzenden Domainnamens steht dem verletzten Markeninhaber grunds\u00e4tzlich nicht zu.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"accordion-item is-active\" data-accordion-item=\"\">\n<h2><a class=\"accordion-title\" href=\"#\">Literatur<\/a><\/h2>\n<div class=\"accordion-content\" data-tab-content=\"\">\n<ul>\n<li><i>Bettinger, Torsten<\/i>, Domainverfahrensrecht, in: Fezer, Handbuch der Markenpraxis \u2013 Markenverfahrensrecht; Markenvertragsrecht, M\u00fcnchen 2016<\/li>\n<li><i>Bettinger, Torsten<\/i>, (Hrsg.) Handbuch des Domainrechts \u2013 Nationale Schutzsysteme und internationale Streitbeilegung, K\u00f6ln 2017<\/li>\n<li><i>Hotz, Andreas<\/i>, Kennzeichenkollisionen mit Domain-Namen, K\u00f6ln 2011<\/li>\n<li><i>H\u00fchner, Sebastian<\/i>, Domain-Parking \u2013 Vertrags- und Haftungsfragen unter zus\u00e4tzlicher Ber\u00fccksichtigung suchwortabh\u00e4ngiger Werbung (Keyword-Advertising, K\u00f6ln 2012<\/li>\n<li><i>Kunze, Andreas<\/i>, Private Nutzungsrechte an Internetdomains im System des Namens- und Kennzeichenrechts, Baden-Baden 2009<\/li>\n<li><i>Weckbach, Susanne,<\/i> Der Anspruch auf L\u00f6schung und \u00dcbertragung von Domains, Baden-Baden 2011<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"accordion-item is-active\" data-accordion-item=\"\">\n<div class=\"accordion-content\" data-tab-content=\"\">\n<p class=\"bodytext\">\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<h2><a class=\"accordion-title\">Einzelnachweise<\/a><\/h2><ol class=\"footnotes\"><li id=\"note-1\">LG Mannheim NJW 1996, 2736 \u2013 heidelberg.de.<\/li><li id=\"note-2\">B\u00fcscher in: B\u00fcscher\/Dittmer\/Schiwy \u00a7 14 MarkenG Rn. 17; Str\u00f6bele\/Hacker, \u00a7 14 Rn. 16; Ingerl\/Rohnke, \u00a7 14 Rn. 12.<\/li><li id=\"note-3\">Vgl. BGH GRUR 2005, 430 \u2013 mho.de zu \u00a7 12 BGB; BGH GRUR 2002, 898, 900 \u2013 defacto zu \u00a7 15 MarkenG; vgl. auch BGH GRUR 2002, 706, 707 \u2013 vossius.de zu \u00a7 15 MarkenG; allgemein zum Priorit\u00e4tsprinzip s. Str\u00f6bele\/Hacker, \u00a7 6 Rn. 1 ff.; B\u00fcscher in: B\u00fcscher\/Dittmer\/Schiwy \u00a7 14 MarkenG Rn. 36; zum Priorit\u00e4tsprinzip bei Domainnamen s. Br\u00f6cher, CR 2005, 203 ff.<\/li><li id=\"note-4\">LG N\u00fcrnberg-F\u00fcrth, Urteil vom 24.7.2002, Az. 3 O 5970\/01 \u2013 medbook.de (durch Benutzung des Domainnamens \u00bbmedbook.de\u00ab erworbenes priorit\u00e4ts\u00e4lteres Unternehmenskennzeichen nach \u00a7 5 Abs. 2 S. MarkenG); KG CR 2004, 301, 302 \u2013 arena-berlin.de (durch Benutzung des Domainnamens \u00bbarena-berlin.de\u00ab erworbene priorit\u00e4ts\u00e4ltere gesch\u00e4ftliche Bezeichnung nach \u00a7 5 Abs. 2 S. 1 MarkenG); LG D\u00fcsseldorf, Urteil vom 25.2.2004, Az. 2a O 247\/03 \u2013 ratiosoft.com (durch Benutzung des Domainnamens \u00bbratiosoft.com\u00ab erworbenes priorit\u00e4ts\u00e4lteres Unternehmenskennzeichen nach \u00a7 5 Abs. 2 S. 1 MarkenG).<\/li><li id=\"note-5\">OLG M\u00fcnchen CR 1999, 778 \u2013 tnet.de (Widerklage auf L\u00f6schung der Klagemarke \u00bbT-Net\u00ab aufgrund \u00e4lteren Unternehmenskennzeichens nach \u00a7 5 Abs. 2 S. 1 MarkenG an dem Domainnamen \u00bbt-net.de\u00ab); LG M\u00fcnchen I CR 1999, 451 \u2013 fnet.de (Klage auf L\u00f6schung der Marke \u00bbF-Net\u00ab aufgrund eines durch Benutzung des Domainnamens \u00bbf-net.de\u00ab entstandenen Unternehmenskennzeichens nach \u00a7 5 Abs. 2 S. 1 MarkenG).<\/li><li id=\"note-6\">BGH GRUR 2009, 1055 (Rn. 39) \u2013 airdsl; BGH GRUR 2013, 1150 (Rn. 25) \u2013 Baumann; B\u00fcscher in: B\u00fcscher\/Dittmer\/Schiwy \u00a7 14 MarkenG Rn. 60.<\/li><li id=\"note-7\">LG D\u00fcsseldorf, Urteil vom 25.2.2004, Az. 2a O 247\/03 \u2013 ratiosoft.de.<\/li><li id=\"note-8\">BGH GRUR 2009, 1055 (Rn. 40) \u2013 airdsl; BGH GRUR 2009, 685, 687 \u2013 ahd.de; BGH GRUR 2009, 687 \u2013 Metrobus; OLG Stuttgart GRUR-RR 2010, 12; KG MMR 2012, 747, 748 \u2013 \u00dcbertragung eines Domainnamens.<\/li><li id=\"note-9\">BGH GRUR 2009, 685, 688 (Rn. 31) \u2013 ahd.de; BGH, GRUR 2008, 1099, 1101 (Rn. 21) \u2013 afilias.de; B\u00fcscher in: B\u00fcscher\/Dittmer\/Schiwy \u00a7 14 MarkenG Rn. 60.<\/li><li id=\"note-10\">BGH GRUR 2016, 810 (Rn. 31) \u2013 Profitbricks.es; BGH GRUR 2009, 1055 (Rn. 55) \u2013 airdsl.<\/li><li id=\"note-11\">BGH GRUR 2016, 1300 (rn. 31) \u2013 Kinderstube; BGH GRUR 2009, 685, 688 (Rn. 31) \u2013 ahd.de; BGH GRUR 2009, 1055 \u2013 airdsl.<\/li><li id=\"note-12\">Zur b\u00f6sgl\u00e4ubigen Markenanmeldung BGH GRUR 2000, 1032, 1034 \u2013 EQUIR 2000; BGH GRUR 2005, 234 \u2013 Russisches Schaumgeb\u00e4ck; BGH GRUR 2008, 621 \u2013 AKADEMIKS; BGH GRUR 2008, 217 (Rn. 19) \u2013 EROS; zu den verschiedenen Fallgruppen siehe Str\u00f6bele\/Hacker, \u00a7 8 Rn. 839 ff.; B\u00fcscher in: B\u00fcscher\/Dittmer\/Schiwy \u00a7 14 MarkenG Rn. 38 ff; zur b\u00f6sgl\u00e4ubigen Domainanmeldung BGH GRUR 2009, 685 (Rn. 45) \u2013 ahd.de.<\/li><li id=\"note-13\">BGH GRUR 1954, 271, 274 \u2013 DUN; BGH GRUR 1969, 680, 692 \u2013 Faber; vgl. auch LG M\u00fcnchen ZUM-RD 1998, 284 \u2013 deutsches-theater.de; Str\u00f6bele\/Hacker, \u00a7 14 Rn. 41; Ingerl\/Rohnke, \u00a7 14 Rn. 39.<\/li><li id=\"note-14\">BGH GRUR 1993, 574, 576 \u2013 Decker und seither in st\u00e4ndiger Rechtsprechung BGH GRUR 1994, 652 \u2013 Virion; BGH GRUR 1998, 1034 \u2013 Makalu; Str\u00f6bele\/Hacker, \u00a7 14 Rn. 35 ff.; B\u00fcscher in: B\u00fcscher\/Dittmer\/Schiwy \u00a7 14 MarkenG Rn. 61; Ingerl\/Rohnke, \u00a7 14 Rn. 39.<\/li><li id=\"note-15\">BGH GRUR 1993, 574, 576 \u2013 Decker.<\/li><li id=\"note-16\">BGH GRUR 1998, 1034, 1036 \u2013 Makalu; OLG Hamburg GRUR-RR 2001, 53, 54 \u2013 ASCO; Str\u00f6bel\/Hacker, \u00a7 14 Rn. 31; Ingerl\/Rohnke, \u00a7 14 Rn. 45.<\/li><li id=\"note-17\">OLG D\u00fcsseldorf GRUR-RR 2001, 49, 52 \u2013 combit\/ComIT.<\/li><li id=\"note-18\">Vgl. BGH GRUR 2007, 811, 812 \u2013 grundke.de.<\/li><li id=\"note-19\">Zur Funktionenlehre unter dem MarkenG siehe im Einzelnen Fezer, 3. Aufl. Einl. 35; Str\u00f6bele\/Hacker, Einl. Rn. 32 ff.; zum markenfunktionalen Benutzungsbegriff Fezer, \u00a7 14 Rn. 60 ff.; ders. WRP 2010, 165, 174.<\/li><li id=\"note-20\">BGH, GRUR 2008, 912 (Rd. 19) \u2013 Metrosex; BGH GRUR 2009, 1055, 1059 (Rn. 49) \u2013 airdsl; BGH GRUR 2012, 832 (Rn. 19) \u2013 Zappa; BGH GRUR 2016, 1300 (Rn. 35) \u2013 Kinderstube; BGH GRUR 2011, 617 (Rn. 19) \u2013 Sedo; OLG Karlsruhe WRP 1998, 900 \u2013 zwilling.de; OLG M\u00fcnchen CR 1998, 556, 557 \u2013 freundin.de; OLG Dresden CR 1999, 589, 590 \u2013 cyberspace.de; OLG Rostock K&amp;R 2000, 303 \u2013 mueritz-online.de; OLG Hamburg MMR 2000, 544, 545 \u2013 kulturwerbung.de; OLG M\u00fcnchen MMR 2000, 277 \u2013 intershopping.com; KG GRUR-RR 2001, 180 \u2013 CHECK IN; OLG Hamburg GRUR 2001, 838, 839 \u2013 1001buecher.de; OLG Hamburg GRUR-RR 2002, 100, 102 \u2013 derrick.de; B\u00fcscher in: B\u00fcscher\/Dittmer\/Schiwy \u00a7 14 MarkenG Rn. 148; Str\u00f6bele\/Hacker \u00a7 14 Rn. 219; Fezer, Einl G Rn. 53.<\/li><li id=\"note-21\">BGH GRUR 2009, 1055, 1058, (Rn. 50) \u2013 airdsl; BGH GRUR 2011, 617, 618 (Rn. 19) \u2013 SEDO.<\/li><li id=\"note-22\">BGH, GRUR 2005, 262 263 \u2013 soco.de; BGH GRUR 2008, 199 (Rn. 22) \u2013 afilias.de; BGH GRUR 2009, 1055 (Rn. 49 u. 58) \u2013 airdsl; BGH GRUR 2009, 685 (Rd. 22) \u2013 ahd.de; BGH GRUR 2011, 617 (Rn. 19) \u2013 Sedo; BGH GRUR 2012, 832 (Rn. 19) \u2013 Zappa; BGH GRUR 2013, 638 (Rn. 27) \u2013 V\u00f6lkl; BGH GRUR 2012, 1040, 1042 (Rn. 22) \u2013 pjur\/pure; Str\u00f6bele\/Hacker, \u00a7 14 Rn. 219; B\u00fcscher in: B\u00fcscher in:: B\u00fcscher\/Dittmer\/Schiwy \u00a7 14 MarkenG Rn. 148.<\/li><li id=\"note-23\">Ein solches Verst\u00e4ndnis kann etwa vorliegen, wenn unter dem Domainnamen ein einzelnes Produkt beworben wird, das mit der Marke identisch ist, und nicht ein ganzes Sortiment an Produkten beworben wird.<\/li><li id=\"note-24\">BGH GRUR 2009, 1055 (Rn. 59) \u2013 airdsl<\/li><li id=\"note-25\">BGH GRUR 2005, 687 \u2013 weltonline.de; BGH GRUR 2008, 912, 913 (Rn. 16) \u2013 Metrosex; BGH GRUR 2009, 484, 489 (Nr. 60) \u2013 Metrobus; BGH GRUR 2009, 685, 689 (Nr. 36) \u2013 ahd.de; BGH GRUR 2013, 294, 296 (Rn. 23) \u2013 dlg.de; KG MMR 2012, 747, 749 \u2013 \u00dcbertragung eines Domainnamens); OLG K\u00f6ln GRUR-RR 2009, 27, 28 \u2013 Admin-C; OLG Frankfurt a. M. WRP 2000, 645, 646 \u2013 weideglueck.de; OLG Karlsruhe GRUR-RR 2002, 138, 139 \u2013 dino.de; OLG Hamburg ZUM-RD 2002, 349, 351 \u2013 pizza-connection.de; OLG Hamburg MMR 2006, 608, 609 \u2013 ahd.de; LG K\u00f6ln GRUR-RR 2006, 372 \u2013 quaktie.de; OLG Hamburg, Urteil vom 12.4.2007, Az. 312 O 332\/06 \u2013 original-nordmann.eu; B\u00fcscher in: B\u00fcscher\/Dittmer\/Schiwy \u00a7 14 MarkenG Rn. 148; Str\u00f6bele\/Hacker, \u00a7 14 Rn. 218; Ingerl\/Rohnke, Nach \u00a7 15 Rn. 112; a.A. noch LG Frankfurt CR 1998, 364, 365 \u2013 deta.com; OLG Dresden NJWE-WettbR 1999, 133, 135 \u2013 cyberspace.de; OLG M\u00fcnchen GRUR 2000, 519, 521 \u2013 rolls-royce.de.<\/li><li id=\"note-26\">OLG M\u00fcnchen MarkenR 2000, 428 \u2013 TEAMBUS; OLG Hamburg MMR 2006, 609 \u2013 ahd.de; Ingerl\/Rohnke, Nach \u00a7 15 Rn. 112; a.A. LG K\u00f6ln MMR 2000, 625, 626 \u2013 wdr.org.<\/li><li id=\"note-27\">BGH GRUR 2008, 912, 913 (Rn. 17) \u2013 Metrosex; OLG Karlsruhe Mitt. 2002, 144 \u2013 Dino.de; Str\u00f6bele\/Hacker, \u00a7 14 Rn. 444; Ingerl\/Rohnke, Vor \u00a7\u00a7 14\u201319d Rn. 99.<\/li><li id=\"note-28\">BGH GRUR 2008, 912 (Rn. 20) \u2013 Metrosex.<\/li><li id=\"note-29\">BGH GRUR 1999, 238, 239 \u2013 Tour de culture; BGH GRUR 2002, 812, 814 \u2013 Fr\u00fchst\u00fccks-Drink; BGH GRUR 2002, 814, 815 \u2013 Festspielhaus; BGH GRUR 2003, 963, 964 \u2013 AntiVir\/AntivVirus; BGH GRUR 2004, 775, 778 \u2013 EURO 2000; OLG M\u00fcnchen MMR 1999, 547 \u2013 Buecher.de\/Amazon; OLG K\u00f6ln GRUR-RR 2003, 42, 43 \u2013 Anwalts-Suchservice (zur Verwendung als Link auf einer Website); Str\u00f6bele\/Hacker, \u00a7 14 Rn. 124ff m.w.N.<\/li><li id=\"note-30\">EuGH GRUR 2002, 692 (Rn. 16) \u2013 H\u00f6lterhoff; EuGH GRUR 2009, 756, 761 (Rn. 60f.) \u2013 L&#8217;Or\u00e9al\/Bellure.<\/li><li id=\"note-31\">BGH GRUR 2009, 1055, 1058, (Rn. 49) \u2013 airdsl; BGH GRUR 2011, 617, 618 (Rn. 19) \u2013 SEDO; BGH GRUR 2012, 1040, 1042 \u2013 pjur\/pure; Str\u00f6bele\/Hacker, \u00a7 14 Rn. 220; a.A. noch OLG Hamburg MMR 2000, 544, 545 \u2013 kulturwerbung.de, das hervorhebt, dass Domainnamen aufgrund ihrer Einmaligkeit eine Kennzeichenfunktion immanent sei und deshalb besondere Umst\u00e4nde f\u00fcr die Annahme vorliegen m\u00fcssten, dass diese vom Verkehr nicht als Kennzeichnung eines Subjekts verstanden werden; OLG Hamburg MMR 2004, 174, 176 \u2013 eltern-online.de zur Benutzung des Domainnamens \u00bbeltern-online.de\u00ab f\u00fcr einen Online-Begriffsbedeutungs- und Verzeichnisdienst.<\/li><li id=\"note-32\">BGH GRUR 2009, 1055, 1058, (Rn. 50) \u2013 airdsl; BGH GRUR 2011, 617, 618 (Rn. 19) \u2013 SEDO.<\/li><li id=\"note-33\">BGH GRUR 2012, 832, 835 \u2013(Rn.24) \u2013 ZAPPA; BGH GRUR 2008, 912 (Rn. 20) \u2013 Metrosex.<\/li><li id=\"note-34\">BGH GRUR 2016, 1300 (Rn. 39) \u2013 Kinderstube (die Verwendung der Bezeichnung &#8220;Kinderstube&#8221; f\u00fcr eine Website zum Thema &#8220;Kinderwunsch und Schwangerschaft ist nicht rein beschreibend).<\/li><li id=\"note-35\">OLG Hamburg GRUR-RR 2008, 296 \u2013 Heimwerker Test.<\/li><li id=\"note-36\">BGH GRUR 2008, 912 (Rn. 20) \u2013 Metrosex (keine Erstbegehungsgefahr, wenn ein solches Verst\u00e4ndnis f\u00fcr einen zumindest geringen Teil des Verkehrs angenommen werden kann).<\/li><li id=\"note-37\">OLG D\u00fcsseldorf MMR 2007, 187, 188 \u2013 professional-nails.de zu \u00a7 12 lit c) UMV f\u00fcr Waren und Dienstleistungen im Zusammenhang mit Fingernagelkosmetik glatt beschreibend.<\/li><li id=\"note-38\">OLG Hamburg GRUR-RR 2004, 178, 181 \u2013 schufafreierkredit.de.<\/li><li id=\"note-39\">BGH GRUR 2012, 832, 835 (Nr. 24) \u2013 ZAPPA.<\/li><li id=\"note-40\">OLG Hamburg GRUR-RS 2012, 65660 \u2013 fliesen24 und fliesen24.com zu \u00a7 23 Nr. 2 (Verwendung der Domain \u00bbfliesen24.de\u00ab f\u00fcr Online-Angebote von Fliesen; ebenso BPatG, Beschluss vom 22.5.2012, 29 W (pat) 2\/12 \u2013 bueroservice24.de (die angef\u00fcgte Zahl \u00bb24\u00ab wird in unterschiedlichen Wortzusammenstellungen im Bereich des t\u00e4glichen Lebens als K\u00fcrzel und Synonym f\u00fcr \u00bbrund um die Uhr\u00ab bzw. \u00bb24 Stunden\u00ab verstanden; ebenso BPatG, 28.2.2012, 24 W [pat] 522\/10 \u2013 Station24; BPatG, Beschluss vom 14.10.2015 \u2013 24 W (pat) 516\/14 \u2013 Faschingsshop24.de; anders noch OLG Hamburg GRUR-RR 2002, 256 \u2013 24translate (markenm\u00e4\u00dfiger Gebrauch bejaht bei der Verwendung der Domainnamen \u00bb24-translation.de\u00ab bzw. \u00bbtranslation-24.de\u00ab f\u00fcr einen \u00dcbersetzungs- und Dolmetscherdienst); OLG Hamburg MMR 2007, 384 \u2013 test24.de (die Verwendung der Domain \u00bbtest24.de\u00ab wird trotz der erkennbar generischen Bestandteile von \u00bbtest\u00ab, \u00bb24\u00ab und \u00bbde\u00ab insgesamt von relevanten Teilen des Verkehrs als Kennzeichen verstanden).<\/li><li id=\"note-41\">BGH GRUR 1999, 238, 239 \u2013 Tour de Culture; BGH GRUR 2004, 947, 948 \u2013 Gazoz; OLG D\u00fcsseldorf MMR 2007, 187, 188 \u2013 professional-nails.de zu \u00a7 12 lit c) UMV.<\/li><li id=\"note-42\">OLG D\u00fcsseldorf MMR 2007, 187, 188 \u2013 professional-nails.de.<\/li><li id=\"note-43\">Vgl. LG Frankenthal GRUR-RR 2006, 13 \u2013 g\u00fcnstig.de, das aber die Frage der markenm\u00e4\u00dfigen Verwendung offen l\u00e4sst und Verletzungsanspr\u00fcche mangels Verwechslungsgefahr zwischen der Wort-\/Bildmarke \u00bbguenstig.de\u00ab und dem Domainnamen \u00bbg\u00fcnstig.de\u00ab zur\u00fcckweist.<\/li><li id=\"note-44\">Zweifelhaft OLG K\u00f6ln WRP 2002, 250, 253 \u2013 freelotto.de (Benutzung des Domainnamens \u00bbfreelotto.de\u00ab f\u00fcr eine Website zur Bildung und Zusammenstellung von Spielergemeinschaften nicht beschreibend i.S.d. \u00a7 23 Nr. 2 MarkenG); zur L\u00f6schung der Marke \u00bbLotto\u00ab wegen fehlender Unterscheidungskraft siehe BGH GRUR 2006, 760 \u2013 Lotto.<\/li><li id=\"note-45\">BGH GRUR 2012, 1040, 1042 (Rn. 23) \u2013 pjur\/pure.<\/li><li id=\"note-46\">OLG Frankfurt a.M, Urteil vom Urteil vom 27. M\u00e4rz 2014, Az. 6 U 243\/13, BeckRS 2014, 10222.<\/li><li id=\"note-47\">BGH GRUR 2016, 1300 (Rn. 35) \u2013 Kinderstube; BGH GRUR 2011, 617 (Rn. 19) \u2013 Sedo; BGH GRUR 2009, 1055 (Rn. 60) \u2013 airdsl; OLG Hamm MMR 2013, 791.<\/li><li id=\"note-48\">OLG K\u00f6ln MMR 2006, 629 \u2013 Ecolab.<\/li><li id=\"note-49\">Dazu muss lediglich der Eintrag im DNS-Server so ge\u00e4ndert werden, dass zwei Domainnamen die gleiche IP-Adresse zugeordnet ist.<\/li><li id=\"note-50\">Bei der Weiterleitung mittels Refresh Metatag wird der Browser veranlasst, nach einer bestimmten Wartezeit, die auch gegen 0 gehen kann, die neue Seite entsprechend der angegebenen Zieladresse zu laden. Die aktuelle Seite wird vollst\u00e4ndig durch die neue Seite ersetzt.<\/li><li id=\"note-51\">BGH GRUR 2016, 1300 (Rn. 35) \u2013 Kinderstube; BGH GRUR 2011, 617 (Rn. 19) \u2013 Sedo; BGH GRUR 2009, 1055, 1059 (Rn. 60) \u2013 airdsl; Str\u00f6bele\/Hacker, \u00a7 14 Rn. 221; B\u00fcscher in: B\u00fcscher\/Dittmer\/Schiwy \u00a7 14 MarkenG Rn. 148.<\/li><li id=\"note-52\">BGH GRUR 2009, 1055, 1059 (Rn. 60) \u2013 airdsl; BGH GRUR 2011, 617, 618 (Nr. 19) \u2013 SEDO; BGH GRUR 2016, 810 (Rn. 31) \u2013 Profitbricks.es; OLG K\u00f6ln MMR 2006, 629 \u2013 Ecolab; vgl. auch BGH GRUR 2007, 65, 67 \u2013 Impuls zur markenm\u00e4\u00dfigen Benutzung bei der Verwendung von Metatags; unklar OLG M\u00fcnchen MMR 1999, 547 \u2013 buecher.de, weil offen bleibt, ob die kennzeichenm\u00e4\u00dfige Benutzung des Domainnamens \u00bbbuecher.de\u00ab abgelehnt wird, weil der Domainname lediglich zur Weiterleitung benutzt wird oder aber weil dieser vom Verkehr als beschreibende Angabe verstanden wird.<\/li><li id=\"note-53\">Bei der Frame-Weiterleitung enth\u00e4lt die vom Browser angeforderte Datei ein sog. Frameset, welches aus zwei Frames besteht. Der erste Frame ist meist leer, w\u00e4hrend der zweite Frame den Browser veranlasst, die Seite der angegebenen Domain in diesen Frame zu laden.<\/li><li id=\"note-54\">Zum Gesch\u00e4ftsmodell des Domain-Parking und zur Haftung des Domain-Parking-Providers siehe Rdn. DE 1150.<\/li><li id=\"note-55\">BGH GRUR 2011, 617, 618 (Nr. 19) \u2013 SEDO; LG Berlin, Urteil vom 19.5.2015 \u2013 Aktenzeichen 102 O 83\/14, BeckRS 2015, 15007; im Ergebnis ebenso OLG Hamburg MMR 2007, 384 \u2013 test24.de; OLG M\u00fcnchen MMR 2010, 100; Str\u00f6bele\/Hacker \u00a7 14 Rn. 221.<\/li><li id=\"note-56\">Vgl. LG Duisburg MMR 2000, 168, 169 \u2013 cty.de zu \u00a7 12 BGB (zweifelhaft aber hinsichtlich der Annahme einer Zuordnungsverwirrung); zustimmend Ingerl\/Rohnke, Nach \u00a7 15 Rn. 122.<\/li><li id=\"note-57\">Vgl. BGH GRUR 2007, 65, 67 \u2013 Impuls.<\/li><li id=\"note-58\">Vgl. \u00d6OGH GRUR Int. 2001, 796, 797 \u2013 Numtec-Interstahl zur Freistellung der Verwendung einer fremden Marke als Metatag nach \u00a7 10 Abs. 3 Ziff. 3 \u00d6stMSchG; zust. Str\u00f6bele\/Hacker, \u00a7 14 Rn. 225; zur Ersch\u00f6pfung des Ank\u00fcndigungsrechts, d.h. des Rechts, werblich auf die mit der Marken gekennzeichneten Produkte hinzuweisen und dabei die Marke zu verwenden EuGH GRUR Int. 1998, 140 \u2013 Dior\/Evora; dazu Str\u00f6bele\/Hacker, \u00a7 24 Rn. 52; Ingerl\/Rohnke, \u00a7 24 Rn. 51.<\/li><li id=\"note-59\">LG Mannheim MMR 2000, 47 \u2013 nautilus zur Verwechslungsgefahr zwischen dem Firmenschlagwort \u00bbNautilus\u00ab und der URL http:\/\/www.buchhandel.de\/nautilus; ebenso wohl Ingerl\/Rohnke, Nach \u00a7 15 Rn. 122f.<\/li><li id=\"note-60\">OLG D\u00fcsseldorf MMR 2006, 396, 397 \u2013 Keyword in Metatag zur Verwechslungsgefahr zwischen der URL http:\/\/www.wakeshop24.com\/snow24 und der besonderen Gesch\u00e4ftsbezeichnung \u00bbSnow24\u00ab; von einem engeren Begriffsverst\u00e4ndnis der markenm\u00e4\u00dfigen Benutzung geht auch der U.S. Court of Appeals for the Sixth Circuit, GRUR Int. 2004, 974 ff. aus, der den Vorwurf, die Verwendung einer Marke als Bestandteil eines URL-Dateipfads begr\u00fcnde eine Markenverletzung mit der Begr\u00fcndung zur\u00fcckweist, dass ein Zeichen in einem URL-Dateipfad keinen betrieblichen Herkunftshinweis darstelle, sondern lediglich darauf hinweise, wie die Daten der Internetseiten innerhalb der Dateien des Hostrechners organisiert sind.<\/li><li id=\"note-61\">BGH GRUR 2007, 65, 67 \u2013 Impuls.<\/li><li id=\"note-62\">OLG Hamburg GRUR-RR 2011, 168 \u2013 Patmondial.<\/li><li id=\"note-63\">Die Versendung von E-Mails unter Verwendung einer fremden Marke im Absender-Adressfeld einer E-Mail setzt nicht voraus, dass der Versender den entsprechenden Domainnamen registriert, sondern kann durch einfache \u00c4nderung der Absenderangaben im E-Mail Programm bewirkt werden.<\/li><li id=\"note-64\">Vgl. OLG Karlsruhe MMR 2007, 113, 114 \u2013 Markenverletzung durch Spam-E-Mails.<\/li><li id=\"note-65\">Bei der Verwechslungspr\u00fcfung sind den von der Marke erfassten Waren und Dienstleistungen die in der E-Mail beworbenen Waren- und Dienstleistungen gegen\u00fcberzustellen; das Versenden der Werbe-E-Mails zu Marketingzwecken stellt aber nicht die f\u00fcr die Verwechslungspr\u00fcfung relevante Dienstleistung dar; anders aber wohl OLG Karlsruhe MMR 2007, 113, 114 \u2013 Markenverletzung durch Spam-E-Mails.<\/li><li id=\"note-66\">Der Internetnutzer gibt z.B. \u00bbtui.reisebuero.de\u00ab in seinen Browser ein und wird auf \u00bbreisebuero.de\u00ab weitergeleitet, obwohl eine Sub-Level-Domain \u00bbtui\u00ab nicht existiert.<\/li><li id=\"note-67\">Maa\u00dfen\/Pszcolla, MarkenR 2006, 304, 307.<\/li><li id=\"note-68\">KG MMR 2012, 757, 759 \u2013 Catch All Funktion bei \u00bb.de.de\u00ab-Domain; im Ergebnis ebenso OLG N\u00fcrnberg MarkenR 2006, 352, 353 \u2013 suess.de, das die Einrichtung einer \u00bbcatch-all\u00ab-Funktion als unbefugten Namensgebrauch i.S.d. \u00a7 12 BGB qualifiziert, dies allerdings mit dem unzutreffenden Argument begr\u00fcndet, dass der Namenstr\u00e4ger durch die Einrichtung einer \u00bbcatch-all\u00ab-Funktion von der Nutzung seines Namens ausgeschlossen werde.<\/li><li id=\"note-69\">So ausdr\u00fccklich \u00d6OGH MarkenR 2006, 87, 88 \u2013 catch-all.<\/li><li id=\"note-70\">\u00d6OGH MarkenR 2006, 87, 88 \u2013 catch-all.<\/li><li id=\"note-71\">Vgl. \u00d6OGH MarkenR 2006, 87, 88 \u2013 catch-all.<\/li><li id=\"note-72\">Vgl. BGH GRUR 2007, 65, 67 \u2013 Impuls zur markenm\u00e4\u00dfigen Benutzung bei der Verwendung von Metatags; zu markenm\u00e4\u00dfigem Gebrauch im Falle der Verballhornung einer fremden Marke (Markenparodie) BGH GRUR 2005, 583, 584 \u2013 Lila-Postkarte.<\/li><li id=\"note-73\">Zu einer solchen Fallkonstellation KG MMR 2002, 686 \u2013 oil-of-elf.de, die allerdings Unternehmens- und Produktkritik au\u00dferhalb des gesch\u00e4ftlichen Verkehrs betraf und daher auf der Grundlage des \u00a7 12 BGB zu entscheiden war.<\/li><li id=\"note-74\">Vgl. die Entscheidung des OLG Hamburg MMR 2005, 117 \u2013 awd-aussteiger.de, die allerdings Produktkritik au\u00dferhalb des gesch\u00e4ftlichen Verkehrs betraf; LG Hamburg MMR 2003, 53 \u2013 stoppesso.de.<\/li><li id=\"note-75\">BGH GRUR 1984, 684, 685 \u2013 Mordoro (Verwendung in einer als \u00bbAnti-Werbung\u00ab satirisch verfremdeten Zigarettenreklame in einem Nichtraucherkalender); OLG Frankfurt GRUR 1982, 319, 320 \u2013 Lusthansa (Benutzung als Scherzartikelaufkleber mit Kranich-Signet der Lufthansa nicht kennzeichenm\u00e4\u00dfig); OLG Hamburg ZUM-RD 1999, 275 (verfremdeter Zeitschriftentitel auf Postkarte nicht kennzeichenm\u00e4\u00dfig, da wegen des schockierenden Anfangsworts f\u00fcr jedermann erkennbar, dass es sich um Kritik handelt; im \u00dcbrigen sei die Benutzung auch durch Art. 5 GG privilegiert).<\/li><li id=\"note-76\">BGH GRUR 1994, 808, 809 \u2013 Markenverunglimpfung I (\u00bbMars macht mobil bei Sex, Sport und Spiel\u00ab kennzeichenm\u00e4\u00dfig, weil als Werbung des Markeninhabers verstehbar); OLG Hamburg GRUR 1992, 58 \u2013 adihash (\u00bbadihash gives you speed\u00ab als T-Shirt Aufdruck mit hanflblattartig ver\u00e4ndertem adidas-Dreiblatt).<\/li><li id=\"note-77\">EuGH GRUR 2004, 58, 60 (Rn. 29) \u2013 adidas\/Fitnessworld; EuGH GRUR 2008, 503, 505 (Rn. 41) \u2013 adidas\/Marca Moda; EuGH GRUR 2009, 56, 57 (Rn. 30) \u2013 Intel\/CPM; BGH GRUR 2005, 583, 584 \u2013 Lila-Postkarte; BGH GRUR 2011, 1043, 1046 (Rn. 54) \u2013 T\u00dcV II; BGH GRUR 2015, 1114, 1117 (Rn. 29) \u2013 Springender Pudel; Fezer, \u00a7 14 Rn. 794; B\u00fcscher in: B\u00fcscher\/Dittmer\/Schiwy \u00a7 14 Rn. 159; Str\u00f6bele\/Hacker, \u00a7 14 Rn. 329f.; vgl. auch den zusammenfassenden AIPPI-Landesgruppenbericht von Rohnke\/Bott\/Jonas\/Asschenfeldt, GRUR Int. 2005, 413.<\/li><li id=\"note-78\">In diesem Sinne wohl auch Str\u00f6bele\/Hacker, \u00a7 14 Rn. 113; a.A. OLG Hamburg MMR 2005, 117 \u2013 awd-aussteiger.de, das nicht zwischen dem Anwendungsbereich des \u00a7 14 Abs. 2 Nr. 3 MarkenG und \u00a7 14 Abs. 2 Nr. 2 MarkenG differenziert; LG Hamburg MMR 2003, 53 \u2013 stoppesso.de.<\/li><li id=\"note-79\">Im Ergebnis ebenso LG D\u00fcsseldorf, Urteil vom 30.1.2002, Az. 2 a O 245\/01, JurPC Web-Dok. 267\/2002 \u2013 scheiss-t-online.de, das den Tatbestand des \u00a7 14 Abs. 2 Nr. 3 bejaht, ohne allerdings das Merkmal der kennzeichenm\u00e4\u00dfigen Benutzung zu erw\u00e4hnen.<\/li><li id=\"note-80\">EuGH GRUR 2008, 698 (Rn. 57) \u2013 O2\/Hutchison; EuGH GRUR 2009, 756 (Rn. 59) \u2013 L&#8217;Or\u00e9al\/Bellure; BGH GRUR 2009, 484, 489 (Rn. 58) \u2013 Metrobus; BGH GRUR 2009, 766, 770 (Rn. 45) \u2013 Stofff\u00e4hnchen; BGH GRUR 2009, 1055, 1058 \u2013 airdsl; BGH GRUR 2010, 838, 839 (Rn. 19) \u2013 DDR-Logo; BGH GRUR 2013, 1239 (Rn. 20) \u2013 VOLKSWAGEN\/Volks.Inspektion; BGH GRUR 2016, 197, 199 \u2013 Bounty.<\/li><li id=\"note-81\">In diesem Sinne OLG Hamburg MMR 2005, 117 \u2013 awd-aussteiger.de; im Ergebnis ebenso LG Bremen ZUM-RD 2003, 360 \u2013 bsagmeckerseite.de, das Anspr\u00fcche aus \u00a7 14 Abs. 2 MarkenG mangels Verwechslungsgefahr zur\u00fcckweist.<\/li><li id=\"note-82\">EuGH GRUR Int. 1998, 875 (Rn. 29) \u2013 Canon; EuGH GRUR Int. 1999, 734 (Rn. 17) \u2013 Lloyd Meyer Schuhfabrik; EuGH GRUR Int. 2007, 718 (Rn. 55) \u2013 Alcon\/HABM; EuGH GRUR Int. 2007, 1009 (Rn. 63) \u2013 Il Ponte Finanziaria; EuGH GRUR Int. 2008, 589 (Rn. 28) \u2013 adidas\/Marca Mode; EuGH GRUR Int. 2011, 722 (Rn. 53) \u2013 UNIWEB.<\/li><li id=\"note-83\">EuGH GRUR Int. 1998, 875 (Rn. 17) \u2013 Canon; EuGH GRUR Int. 1998, 56 (Rn. 22) \u2013 Sab\u00e9l\/Puma; EuGH GRUR Int. 1999, 734 (Rn. 19) \u2013 Lloyd Meyer Schuhfabrik; EuGH GRUR Int. 2007, 1009 (Rn. 48) \u2013 Il Ponte Finanziaria; st. Rspr.; vgl. BGH, GRUR 2014, 382 (Rn.14 \u2013 REAL-Chips; BGH, GRUR 2015, 1004 (Rn. 18) \u2013 IPS\/ISP; BGH 2016, 197 (Rn. 42) \u2013 Bounty; BGH GRUR 2016, 382 (Rn. 21) \u2013 BioGourmet, BGH GRUR 2016, 1300 (Rn. 44) \u2013 Kinderstube zu Einzelheiten wird auf die allgemeine Markenrechtsliteratur verwiesen; B\u00fcscher in: B\u00fcscher\/Dittmer\/Schiwy \u00a7 14 MarkenG Rn. 195; Str\u00f6bele\/Hacker, \u00a7 14 Rn. 41 ff.<\/li><li id=\"note-84\">EuGH GRUR 1998, 922 (Rn. 22) \u2013 Canon f\u00fcr Waren-\/Dienstleistungs\u00e4hnlichkeit; BGH GRUR 1999, 245, 246 \u2013 LIBERO m.w.N; BGH WRP 2002, 537, 539 \u2013 BANK 24.<\/li><li id=\"note-85\">BGHZ GRUR 1998, 830 \u2013 Les-Paul-Gitarren m.w.N.; BGH GRUR 2000, 506, 509 \u2013 ATTACH\u00c9\/TISSERAND; BGH GRUR 2005, 61 \u2013 ComputNet\/ComNet II; BGH GRUR 2009, 1055, 1059 (Rn. 62) \u2013 airdsl; BGH GRUR 2012, 1040, 1044 (Rn. 47) \u2013 pjur\/pure; vgl. Fezer, \u00a7 14 Rn. 230 f.; B\u00fcscher in: B\u00fcscher\/Dittmer\/Schiwy \u00a7 14 MarkenG Rn. 201; Str\u00f6bele\/Hacker, \u00a7 9 Rn. 16; Ingerl\/Rohnke, \u00a7 14 Rn. 405ff.; zur Einordnung der Verwechslungsgefahr als Rechtsfrage nach der neueren Rechtsprechung des EuGH zum europ\u00e4ischen Verbraucherleitbild siehe ausf\u00fchrlich Seibt, GRUR 2002, 465 ff.<\/li><li id=\"note-86\">BGH GRUR 2002, 167, 169 \u2013 Bit\/Bud; BGH GRUR 2005, 61 \u2013 ComputNet\/ComNet II; BGH GRUR 2009, 1055, 1059 (Rn. 62) \u2013 airdsl; B\u00fcscher in: B\u00fcscher\/Dittmer\/Schiwy \u00a7 14 MarkenG Rn. 201; Ingerl\/Rohnke, \u00a7 14 Rn. 407.<\/li><li id=\"note-87\">Str\u00f6bele\/Hacker, \u00a7 9 Rn. 28; Kur, MarkenR 1999, 2, 5; Starck, MarkenR 2000, 233, 234.<\/li><li id=\"note-88\">EuGH GRUR Int. 1999, 734, 736 (Rn. 26) \u2013 Lloyd\/Loint&#8217;s; BGH GRUR 2000, 506, 508 \u2013 ATTACH\u00c9\/TISSERAND f\u00fcr Verwechslungsgefahr i. S. d. \u00a7 14 Abs. 2 Nr. 2 MarkenG; BGH GRUR 2008, 505, 507 (Rn. 18) \u2013 TUC-Salzcracker; B\u00fcscher in: B\u00fcscher\/Dittmer\/Schiwy \u00a7 14 MarkenG Rn. 206; Fezer, \u00a7 14 Rn. 297; Ingerl\/Rohnke, \u00a7 14 Rn. 453.<\/li><li id=\"note-89\">OLG M\u00fcnchen GRUR-RR 2001, 107, 108 \u2013 mbp.de (besonders sorgf\u00e4ltig pr\u00fcfende Verkehrskreise bei der Inanspruchnahme der Dienstleistungen von Patentanw\u00e4lten).<\/li><li id=\"note-90\">B\u00fcscher in: B\u00fcscher\/Dittmer\/Schiwy \u00a7 14 MarkenG Rn. 237; Str\u00f6bele\/Hacker, \u00a7 9 Rn. 132ff.<\/li><li id=\"note-91\">EuGH GRUR 1998, 387, 390 \u2013 S\u00e0bel\/Puma; EuGH WRP 1999, 806 \u2013 Lloyd; EuGH GRUR Int. 2000, 899 (Rn. 41) \u2013 Marca\/adidas; EuGH MarkenR 2008, 261, 263 \u2013 Ferr\u00f3\/Ferrero; BGH GRUR 1996, 198, 199 \u2013 Springende Raubkatze; BGH GRUR 2013, 1239, 1243 (Rn. 47) \u2013 VOLKSWAGEN\/Volks.Inspektion; B\u00fcscher in: B\u00fcscher\/Dittmer\/Schiwy \u00a7 14 MarkenG Rn. 241 m.w.N.<\/li><li id=\"note-92\">Vgl. BGH GRUR 2003, 1040, 1044 \u2013 Kinder; BGH GRUR 2009, 672, 675 \u2013 OSTSEE-POST; Str\u00f6bele\/Hacker, \u00a7 9 Rn. 155ff. m.w.N.; B\u00fcscher in: B\u00fcscher\/Dittmer\/Schiwy \u00a7 14 MarkenG Rn. 269.<\/li><li id=\"note-93\">St. Rspr.; z.B. BGH GRUR 2000, 1028, 1029 \u2013 Ballermann; BGH GRUR 2002, 626 \u2013 IMS; BGH GRUR 2012, 930, 933 (Rn. 40) \u2013 Bogner B\/Barbie B; Str\u00f6bele\/Hacker, \u00a7 9 Rn. 173; B\u00fcscher in: B\u00fcscher\/Dittmer\/Schiwy \u00a7 14 MarkenG Rn. 239; Ingerl\/Rohnke, \u00a7 14 Rn. 576; zu \u00a7 15 MarkenG LG Mannheim ZUM-RD 2000, 74, 75 \u2013 nautilus (eine einzelne weitere Domainregistrierung gen\u00fcgt zur Begr\u00fcndung einer Kennzeichenschw\u00e4chung nicht); vgl. LG N\u00fcrnberg-F\u00fcrth MMR 2000, 629, 630 \u2013 pinakothek.de.<\/li><li id=\"note-94\">BGH GRUR 1990, 367, 368 \u2013 alpi\/Alba Moda; zu \u00a7 15 Abs. 2 MarkenG: BGH GRUR 2001, 1161, 1162 \u2013 CompuNet\/ComNet; BGH GRUR 2002, 898, 900 \u2013 defacto; BGH GRUR 2008, 1104, 1106 (Rn. 25) \u2013 Haus &amp; Grund II; BGH GRUR 2009, 685, 687 (Nr. 25) \u2013 ahd.de; OLG K\u00f6ln MMR 2002, 475 \u2013 gus.de: Keine Schw\u00e4chung der Marke GUS durch die Benutzung der Bezeichnung f\u00fcr drei Nachfolgestaaten der Sowjetunion; LG Mannheim ZUM-RD 2000, 74, 75 \u2013 buchhandel.de\/nautilus: Keine Schw\u00e4chung des Zeichens \u00bbNautilus\u00ab durch nicht im Waren\u00e4hnlichkeitsbereich liegende Drittzeichen; siehe auch Str\u00f6bele\/Hacker \u00a7 9 Rn. 174 m.w.N.; B\u00fcscher in: B\u00fcscher\/Dittmer\/Schiwy \u00a7 14 MarkenG Rn. 277.<\/li><li id=\"note-95\">F\u00fcr m\u00f6glich gehalten in LG Mannheim ZUM-RD 2000, 74, 75 \u2013 buchhandel.de\/nautilus, im konkreten Fall jedoch verneint, da Drittzeichen nicht im Waren\u00e4hnlichkeitsbereich lagen.<\/li><li id=\"note-96\">Zu \u00a7 15 Abs. 2 MarkenG BGH GRUR 2002, 898, 899 \u2013 defacto; BGH WRP 2001, 1207, 1210 \u2013 CompuNet\/ComNet; OLG Hamburg MMR 2006, 608, 610 f. \u2013 ahd.de; Str\u00f6bele\/Hacker, \u00a7 9 Rn. 175 m.w.N.<\/li><li id=\"note-97\">BGH GRUR 1999, 241, 243 \u2013 Lions; LG D\u00fcsseldorf, Urteil vom 21.7.1999, Az. 34 O 56\/99 \u2013 donline.de: Domainname \u00bbdonline.de\u00ab bei Schw\u00e4chung der Wort-\/Bildmarke \u00bbT-Online\u00ab durch diverse Markenregistrierungen im \u00c4hnlichkeitsbereich nicht vom Schutzumfang erfasst; vgl. zur Indizwirkung des Registerstands Str\u00f6bele\/Hacker, \u00a7 9 Rn. 178; kritisch Ingerl\/Rohnke, \u00a7 14 Rn. 579f.<\/li><li id=\"note-98\">BGH GRUR 2011, 831 (Rn. 18) \u2013 BBC; B\u00fcscher in: B\u00fcscher\/Dittmer\/Schiwy \u00a7 14 MarkenG Rn. 241.<\/li><li id=\"note-99\">BGH GRUR 2002, 626, 628 \u2013 IMS; BGH GRUR 2004, 775, 777 \u2013 EURO 2000; BGH GRUR 2008, 258 (Rn. 24) \u2013 INTERCONNECT; BGH GRUR 2010, 729 (RN. 27) \u2013 MIXI; BGH GRUR 2013, 833 (Rn. 32 ff. \u2013 Culinaria\/Villa Culinaria; BGH GRUR 2000, 1028, 1029 \u2013 Ballermann; B\u00fcscher in: B\u00fcscher\/Dittmer\/Schiwy \u00a7 14 MarkenG Rn. 252; Str\u00f6bele\/Hacker, \u00a7 14 Rn. 181 ff.<\/li><li id=\"note-100\">BGH GRUR 1989, 264, 265 \u2013 REYNOLDS R1\/EREINTZ; BGH GRUR 1989, 349, 350 \u2013 ROTH-H\u00c4NDLE-KENTUCKY; BGH GRUR 2003, 1040, 1043 \u2013 Kinder; BGH GRUR 2003, 963, 965 \u2013 AntiVir\/AntiVirus; BGH GRUR 2013, 833, 835 (Rn. 34) \u2013 Culinaria\/Villa Culinaria; BGH GRUR 2012, 1040 (Rn. 29) \u2013 pjur\/pure; BGH GRUR 2014, 382 (Rn. 18) \u2013 Real-Chips; BGH GRUR 2015, 1127 (Rn. 10) \u2013 ISET\/ISETsolar; BGH GRUR 2016, 1300 (Rn. 51) \u2013 Kinderstube; OLG Hamm NJW-RR 1999, 632 \u2013 pizza-direkt.de; vgl. aber OLG M\u00fcnchen MMR 2000, 277 \u2013 intershopping.com, das Verwechslungsgefahr zwischen der Marke \u00bbIntershop\u00ab f\u00fcr \u00bbAnschaffung und Ver\u00e4u\u00dferung von Waren mittels Internet\u00ab und intershopping.de bei Warenidentit\u00e4t bejaht.<\/li><li id=\"note-101\">OLG Hamm NJW-RR 1999, 632 \u2013 pizza-direkt.de.<\/li><li id=\"note-102\">OLG K\u00f6ln GRUR-RR 2005, 16, 18 f. \u2013 Kreuzfahrten mit dem Hinweis, dass der Verkehr daran gew\u00f6hnt sei, bei Domainnamen auf geringe Unterschiede zu achten.<\/li><li id=\"note-103\">KG GRUR-RR 2001, 180 \u2013 CHECK IN\/checkin.com, unter Hinweis auf die geringe Kennzeichnungskraft, Unterschiede der unter dem Domainnamen angebotenen Dienstleistungen sowie die bei Domainnamen geltenden strengen Anforderungen an die Verwechslungsgefahr.<\/li><li id=\"note-104\">BGH GRUR 2014, 569 (Rn. 17) \u2013 Hot.<\/li><li id=\"note-105\">BGH GRUR 2000, 1031, 1032 \u2013 Carl Link; BGH GRUR 2001, 1159, 1160 \u2013 Dorf M\u00fcnsterland; BGH GRUR 2008, 803, 804 (Rn. 22) \u2013 HEITEC; OLG M\u00fcnchen, GRUR-RR 2011, 262 \u2013 Pasto Pronto.<\/li><li id=\"note-106\">Vgl. BGH GRUR 2003, 963, 964 \u2013 AntiVir\/AntiVirus; Str\u00f6bele\/Hacker, \u00a7 9 Rn. 182 ff. m.w.N.<\/li><li id=\"note-107\">OLG Dresden MMR 2015, 193, 194 \u2013 fluege.de.<\/li><li id=\"note-108\">OLG Braunschweig GRUR-RR 2010, 287 \u2013 tests.de.<\/li><li id=\"note-109\">OLG Hamburg MMR 2007, 384, 385 \u2013 test24.de.<\/li><li id=\"note-110\">OLG K\u00f6ln, Urteil vom 8.5.2002, Az. 6 U 195\/01, JurPC Web-Dok. 233\/2002 \u2013 citipost.de.<\/li><li id=\"note-111\">LG D\u00fcsseldorf MMR 2006, 412 \u2013 wahltipp.de.<\/li><li id=\"note-112\">OLG Karlsruhe MMR 2004, 108 \u2013 biovino.de.<\/li><li id=\"note-113\">LG Frankenthal GRUR-RR 2006, 13 f. \u2013 g\u00fcnstig.de.<\/li><li id=\"note-114\">LG D\u00fcsseldorf MMR 2002, 324, 325 \u2013 alte.de.<\/li><li id=\"note-115\">LG D\u00fcsseldorf MMR 2003, 342 \u2013 schuelerhilfe.de.<\/li><li id=\"note-116\">OLG K\u00f6ln GRUR 2001, 525, 528 \u2013 ONLINE.<\/li><li id=\"note-117\">OLG D\u00fcsseldorf WRP 2001, 717, 718 \u2013 startup.de.<\/li><li id=\"note-118\">LG K\u00f6ln, Urteil vom 15.3.2001 \u2013 Az. 84 O 137\/00 \u2013 tacker-technik.de.<\/li><li id=\"note-119\">OLG M\u00fcnchen GRUR 2001, 522, 523 \u2013 kuecheonline.de (zweifelhaft, da auch Kombinationszeichen K\u00fccheOnline schutzunf\u00e4hig).<\/li><li id=\"note-120\">BGH GRUR 2002, 1067, 1070 \u2013 DKV\/OKV; BGH GRUR 2001, 344, 345 \u2013 DB-Immobilienfonds; B\u00fcscher in: B\u00fcscher\/Dittmer\/Schiwy \u00a7 14 MarkenG Rn. 257; Str\u00f6bele\/Hacker, \u00a7 9 Rn. 145; Ingerl\/Rohnke, \u00a7 14 Rn. 583 und \u00a7 15 Rn. 76;zu \u00a7 15 MarkenG Goldmann, \u00a7 13 Rn. 307.<\/li><li id=\"note-121\">OLG M\u00fcnchen GRUR-RR 2002, 107 \u2013 mbp.de (keine Verwechslungsgefahr zwischen der Marke \u00bbMB&amp;P\u00ab und dem Domainnamen \u00bbmbp.de\u00ab).<\/li><li id=\"note-122\">OLG Hamburg GRUR 2001, 838, 840 \u2013 1001buecher.de (\u00bb2001\u00ab bzw. \u00bbZweitausendeins\u00ab als Unternehmenskennzeichen eines Versand- und Einzelhandels f\u00fcr B\u00fccher und Tontr\u00e4ger normal kennzeichnungskr\u00e4ftig); OLG K\u00f6ln GRUR-RR 2002, 293 \u2013 T3 (normale Kennzeichnungskraft); B\u00fcscher in: B\u00fcscher\/Dittmer\/Schiwy \u00a7 14 MarkenG Rn. 258; Str\u00f6bele\/Hacker, \u00a7 8 Rn. 212; Ingerl\/Rohnke, \u00a7 14 Rn. 581f.<\/li><li id=\"note-123\">OLG M\u00fcnchen GRUR-RR 2011, 262 \u2013 Pasto Pronto (Unterscheidungskraft bejaht f\u00fcr Pasto Pronto = Fertiggericht).<\/li><li id=\"note-124\">OLG K\u00f6ln GRUR-RR 2005 16, 18 \u2013 Kreuzfahrten, das eine Verwechslungsgefahr zwischen der Marke \u00bbSeetours\u00ab und dem Domainnamen \u00bbseetour.de\u00ab aufgrund der Kennzeichnungsschw\u00e4che und der Gew\u00f6hnung der Internetnutzer, aufgrund des Adresscharakters auf geringe Unterschiede zu achten, verneint; ebenso OLG K\u00f6ln GRUR-RR 2005, 82, 83 \u2013 bit; KG GRUR-RR 2001, 180, 181 \u2013 CHECK IN\/checkin.com; OLG D\u00fcsseldorf MMR 2001, 626, 627 \u2013 duisburg-info.de (Internetnutzer achten wegen der technischen Eigenheiten des Internets besonders auf Unterschiede in der Domain); offen lassend OLG Rostock K&amp;R 2000, 303 \u2013 mueritz-online.de; dezidiert f\u00fcr strengere Ma\u00dfst\u00e4be bei der Beurteilung der Zeichen\u00e4hnlichkeit Goldmann, \u00a7 13 Rn. 120 (2. Auflage); Joller, MarkenR 2000, 341, 344; Kur, CR 1996, 590, 593; Ubber, Markenrecht im Internet, S. 90 f.; Viefhues, NJW 2000, 3239, 3241; Viefhues in Hoeren\/Sieber (Hrsg.), Multimedia Recht, Rn. 95; Omsels, WRP 1997, 328, 334.<\/li><li id=\"note-125\">Biermann, WRP 1999, 1000.<\/li><li id=\"note-126\">Fezer, Einl G Rn. 47; ders., WRP 2000, 656; Str\u00f6bele\/Hacker, \u00a7 15 Rn. 49; Gloy\/Loschelder\/Erdmann, \u00a7 63 Rn. 7; Ingerl\/Rohnke, Nach \u00a7 15 Rn. 128; v. Schultz\/Gruber, Anhang zu \u00a7 5 Rn. 20; Lange, \u00a7 7 Rn. 2590; Fezer\/Jung-Weiser, \u00a7 4-S11 Rn. 89; Beier, Recht der Domainnamen, Rn. 370; Ekey\/Klippel, \u00a7 14 Rn. 103; Heinrich, MarkenR, 2003, 89, 96; Seifert, Das Recht der Domainnamen, S. 86; Wendlandt, Cybersquatting, Metatags, Spam, S. 309; Kort, WRP 2002, 302, 303; Apel\/Gro\u00dfe-Ruse, WRP 2000, 816, 819; GewRS\/Hackbart, Kap. 5 Rn. 1311; Seichter MarkenR 2006, 375, 380.<\/li><li id=\"note-127\">Vgl. BGH GRUR 2009, 1055, 1059 (Rn. 66) \u2013 airdsl; BGH GRUR 2011, 617, 618 (Rn. 20) \u2013 Sedo; OLG Hamburg GRUR-RR 2006, 262, 263 \u2013 combit\/kompit.de; OLG Hamburg Mitt. 2003, 167, 168 \u2013 24translate; OLG Hamburg MMR 2001, 612, 613 \u2013 startup.de; OLG Hamburg GRUR 2001, 838, 839 \u2013 1001buecher.de; OLG D\u00fcsseldorf MMR 2004, 419 \u2013 mobell.de.<\/li><li id=\"note-128\">Vgl. EuGH GRUR Int. 2010, 129 \u2013 La Espanola\/Carbonell; BGH GRUR 2016, 197 (Rn. 37) \u2013 Bounty; BGH GRUR 2016, 2016 382 (Rn. 37) \u2013 BioGourmet; BGH GRUR 2016, 1300 (Rn. 59) \u2013 Kinderstube.<\/li><li id=\"note-129\">BGH GRUR 2009, 1055, 1059 (Rn. 66) \u2013 airdsl; BGH GRUR 2011, 617, 618 (Rn. 20) \u2013 Sedo.<\/li><li id=\"note-130\">Vgl. BGH GRUR 2005, 262 \u2013 soco.de; BGH GRUR 2009, 685, 688 (Rn. 26) \u2013 ahd.de; OLG Karlsruhe MMR 1999, 171, 172 \u2013 zwilling.de; OLG Hamburg MMR 2001, 612, 614 \u2013 startup.de; OLG Hamburg GRUR-RR 2002, 100, 102 \u2013 derrick.de (Revision vom BGH nicht angenommen); OLG Hamburg MMR 2002, 682, 683 \u2013 siehan.de; OLG M\u00fcnchen GRUR-RR 2002, 107, 108 \u2013 mbp.de; OLG K\u00f6ln GRUR-RR 2003, 40, 41 \u2013 night loop; OLG Hamburg MMR 2006, 226 \u2013 combit\/kompit.de; Fezer, Einl G Rn. 78; Str\u00f6bele\/Hacker, \u00a7 15 Rn. 48; Goldmann, \u00a7 13 Rn. 261; Ingerl\/Rohnke, Nach \u00a7 15 Rn. 132; Beier, Recht der Domainnamen, Rn. 370; Viefhues in Hoeren\/Sieber (Hrsg.), Handbuch Multimedia-Recht, Rn. 85; Kur in Loewenheim\/Koch (Hrsg.), Praxis des Online-Rechts, S. 325, 352; Nordemann, NJW 1997, 1895; kritisch Joller, MarkenR 2000, 341, 345.<\/li><li id=\"note-131\">LG K\u00f6ln MMR 2000, 625 \u2013 wdr.org; zur Verwendung des Zeichen einer Top-Level-Domain (de) als Zeichenbestandteil einer Second-Level-Domain siehe OLG M\u00fcnchen GRUR 2000, 518, 519 \u2013 buecherde.com; zur Verwechslungsgefahr zwischen dem Domainnamen \u00bbxtra.net\u00ab und der Marke \u00bbXtranet\u00ab LG Hamburg JurPC Web-Dok. 43\/2000 \u2013 xtra.net; zur Bedeutung der generischen Top-Level-Domain bei der Pr\u00fcfung der Zuordnungsverwirrung nach \u00a7 12 BGB siehe BGH GRUR 2007, 259, 260 \u2013 solingen.info; dazu im Einzelnen Rdn. DE 612 ff.<\/li><li id=\"note-132\">LG Hamburg MMR 2005, 190 \u2013 sartorius.at; bei der Benutzung ausl\u00e4ndischer Top-Level-Domains ist allerdings stets im Einzelfall zu pr\u00fcfen, ob der unter dem Domainnamen abrufbaren Website der erforderliche hinreichende Inlandsbezug zukommt; siehe hierzu im Einzelnen Rdn. DE 656 ff.<\/li><li id=\"note-133\">Vgl. OLG Hamburg GRUR-RR 2005, 199 \u2013 tipp.ag zu \u00a7 3 UWG; LG Hamburg, Urteil vom 30.9.1998 \u2013 315 O 278\/98 \u2013 xtra.net zur Verwechslungspr\u00fcfung nach \u00a7 14 Abs. 2 MarkenG; siehe auch Maa\u00dfen\/H\u00fchner, MMR 2011, 148.<\/li><li id=\"note-134\">In diesem Sinne auch Maa\u00dfen\/H\u00fchner MMR 2011, 148.<\/li><li id=\"note-135\">BGH GRUR 2009, 685, 688 (Rn. 26) \u2013 ahd.de; OLG M\u00fcnchen GRUR-RR 2002, 107 \u2013 mbp.de.<\/li><li id=\"note-136\">St. Rspr.: vgl. EuGH GRUR Int. 2010, 129 \u2013 La Espanola\/Carbonell; BGH GRUR 2016, 197 (Rn. 37) \u2013 Bounty; BGH, GRUR 2016, 382 (Rn. 37) \u2013 BioGourmet; BGH GRUR 2016, 1300 (Rn. 59) \u2013 Kinderstube. allgemein zur Beurteilung der Zeichen\u00e4hnlichkeit Str\u00f6bele\/Hacker, \u00a7 9 Rn. 219 und 237; B\u00fcscher in: B\u00fcscher\/Dittmer\/Schiwy \u00a7 14 MarkenG Rn. 380.<\/li><li id=\"note-137\">Vgl. EuGH GRUR Int. 2015, 463 \u2013 MEGA Brands International; EuGH, GRUR 2016, 80 \u2013 BGW\/Scholz; BGH, GRUR 2004, 783 \u2013 NEuro-VIBOLEX\/NEuro-FIBRAFLEX); BGH GRUR 2016, 1300 (Rn.59) \u2013 Kinderstube.<\/li><li id=\"note-138\">Vgl. BGHZ 1996, 200 \u2013 Innovadiclophlont; BGH GRUR 2002, 814 \u2013 Festspielhaus; BGH, GRUR 2016, 283 (Rn. 18) \u2013 BSA\/DSA DEUTSCHE SPORTMANAGEMENTAKADEMIE; BGH GRUR 2016, 382 (Rn. 37) \u2013 BioGourmet; BGH GRUR 2016, 1300 (Rn.59) \u2013 Kinderstube.<\/li><li id=\"note-139\">BGH GRUR 2002, 626, 628 \u2013 IMS; BGH GRUR 2003, 880, 881 \u2013 City Plus; OLG M\u00fcnchen GRUR 2000, 518 \u2013 buecherde.com (Zeichen\u00e4hnlichkeit bejaht zwischen \u00bbbuecher.de AG\u00ab und \u00bbbuecherde.com\u00ab); LG Mannheim MMR 2000, 47, 48 \u2013 nautilus; n\u00e4her dazu Ingerl\/Rohnke, \u00a7 14 Rn. 1015 ff.; Str\u00f6bele\/Hacker, \u00a7 9 Rn. 367 ff.; B\u00fcscher in: B\u00fcscher\/Dittmer\/Schiwy \u00a7 14 MarkenG Rn. 209.<\/li><li id=\"note-140\">BGH GRUR 2003, 880, 881 \u2013 City Plus; BGH GRUR 2004, 865, 866 \u2013 Mustang; BGH GRUR 2009, 484 (Rn. 31) \u2013 Metrobus (\u00bbMetro\u00ab nicht pr\u00e4gend in \u00bbHVV Metro\u00ab); LG M\u00fcnchen MMR 2000, 832, 833 \u2013 biolandwirt.de (Wortbestandteil \u00bbbio\u00ab nicht pr\u00e4gend f\u00fcr den Gesamteindruck der Marke \u00bbBioland\u00ab).<\/li><li id=\"note-141\">Umfassend Str\u00f6bele\/Hacker, \u00a7 9 Rn. 364 ff.; B\u00fcscher in: B\u00fcscher\/Dittmer\/Schiwy \u00a7 14 MarkenG Rn. 406 ff.<\/li><li id=\"note-142\">EuGH GRUR 2006, 237 (Rn. 20) \u2013 PICASSO\/PICARO; BGH GRUR 2006, 413 (Rn. 35) \u2013 ZIRH\/SIR; BGH GRUR 2010, 235 \u2013 AIDA\/AIDU; LG Hamburg NJOZ 2009, 4443, 4445 \u2013 Lichtspiel\/Das Lichtspielhaus.<\/li><li id=\"note-143\">OLG M\u00fcnchen PharmR 2010, 528 \u2013 Viagra\/Viaguara.<\/li><li id=\"note-144\">OLG Hamburg MMR 2006, 226, 227 \u2013 combit\/kompit.de.<\/li><li id=\"note-145\">OLG Hamburg, Urteil vom 7.7.2003, Az. 3 W 81\/03 JuRPC Web-Dok. 238\/2003 \u2013 be-mobile.de.<\/li><li id=\"note-146\">LG Hamburg JurPC Web-Dok. 43\/2000 \u2013 xtra.net.<\/li><li id=\"note-147\">LG M\u00fcnchen CR 2005, 532 \u2013 bmw4u.de.<\/li><li id=\"note-148\">LG M\u00fcnchen I MMR 1999, 234 \u2013 juris-solvendi.de (im Hinblick auf die Bekanntheit des Kennzeichens \u00bbJuris\u00ab unter Juristen und dem nicht unterscheidungskr\u00e4ftigen Zusatz \u00bbsolvendi\u00ab besteht die Gefahr gedankliche Verbindungen).<\/li><li id=\"note-149\">LG N\u00fcrnberg-F\u00fcrth, Urteil vom 5.12.2001 \u2013 Az. 3 O 10751\/00.<\/li><li id=\"note-150\">OLG Hamburg GRUR-RR 2001, 7 \u2013 funfunradio.de.<\/li><li id=\"note-151\">LG Stuttgart WRP 2002, 347 \u2013 playmatemoni96.de.<\/li><li id=\"note-152\">OLG Hamburg GRUR-RR 2001, 126 \u2013 Intershop.<\/li><li id=\"note-153\">OLG M\u00fcnchen MMR 2000, 277 \u2013 intershopping.com.<\/li><li id=\"note-154\">OLG Hamburg GRUR-RR 2002, 256 \u2013 24translate.<\/li><li id=\"note-155\">OLG Rostock K&amp;R 2000, 303 \u2013 mueritz-online.de.<\/li><li id=\"note-156\">LG Frankfurt, Urteil vom 10.10.2002 \u2013 Az. 3\/8 O 86\/01 \u2013 digamma-portal.de.<\/li><li id=\"note-157\">OLG K\u00f6ln, Urteil vom 8.5.2002, Az. 6 U 195\/01, JurPC Web-Dok. 233\/2002 \u2013 citipost.de (keine unmittelbare und mittelbare Verwechslungsgefahr zwischen Deutsche Post und \u00bbcitipost.de\u00ab).<\/li><li id=\"note-158\">OLG Frankfurt a.M., MMR 2012, 553 \u2013 zahnwelt-dortmund.de.<\/li><li id=\"note-159\">OLG M\u00fcnchen, GRUR-RR 2011, 262 \u2013 Pasto Pronto.<\/li><li id=\"note-160\">BGH GRUR 2010, 235, 236 (Rn. 20) \u2013 AIDU\/AIDA.<\/li><li id=\"note-161\">OLG K\u00f6ln GRUR-RR 2005, 82, 83 \u2013 bit unter Hinweis auf strengere Ma\u00dfst\u00e4be bei der Beurteilung der Zeichen\u00e4hnlichkeit bei Domainnamen.<\/li><li id=\"note-162\">OLG K\u00f6ln GRUR-RR 2005, 16, 18 f. \u2013 Kreuzfahrten unter Hinweis auf strengere Ma\u00dfst\u00e4be bei der Beurteilung der Zeichen\u00e4hnlichkeit bei Domainnamen.<\/li><li id=\"note-163\">OLG Hamburg MMR 2007, 384 \u2013 test24.de.<\/li><li id=\"note-164\">LG Hamburg, Urteil vom 19.10.2004 \u2013 Az. 12 O 614\/04 \u2013 metrobus.de (\u00bbMetro\u00ab nicht pr\u00e4gend in \u00bbmetrobus.de\u00ab).<\/li><li id=\"note-165\">OLG M\u00fcnchen GRUR-RR 2002, 107 \u2013 mbp.de.<\/li><li id=\"note-166\">LG Hamburg MMR 2003, 128 \u2013 cityscout.de.<\/li><li id=\"note-167\">LG M\u00fcnchen I MMR 2002, 832 \u2013 biolandwirt.de.<\/li><li id=\"note-168\">BGH GRUR 2004, 779, 782 \u2013 Zwilling\/Zweibr\u00fcder; BGH GRUR 2016, 810 (Rn. 65) \u2013 Profitbricks.es; BGH GRUR 2016, 1300 (Rn. 46) \u2013 Kinderstube; B\u00fcscher in: B\u00fcscher\/Dittmer\/Schiwy \u00a7 14 MarkenG Rn. 209.<\/li><li id=\"note-169\">OLG Rostock NJWE-WettbR 2000, 161; LG M\u00fcnchen I, Urteil vom 9.12.1999 \u2013 Az. 17 HKO 16020\/99 \u2013 intershop-global.de; LG M\u00fcnchen I, Urteil vom 7.5.1997 \u2013 Az. 7 HKO 2682\/97 \u2013 paulaner.de; LG M\u00fcnchen I NJW-CoR 1998, 111 \u2013 deutsches-theater.de.<\/li><li id=\"note-170\">Wagner, ZHR 1998, 707, 714; Kilian, DZW 1997, 381, 388.<\/li><li id=\"note-171\">OLG Hamm MMR 1998, 214, 215 \u2013 krupp.de; OLG Hamm NJW-RR 1999, 631 \u2013 pizza-direkt.de; OLG Dresden K&amp;R 1999, 133, 135 \u2013 cyberspace.de; OLG M\u00fcnchen MarkenR 2000, 428 \u2013 teambus.de; OLG Frankfurt\/M. WRP 2000, 772, 773 \u2013 alcon.de; OLG M\u00fcnchen GRUR 2000, 518 \u2013 buecherde.com; OLG Karlsruhe GRUR-RR 2002, 138 \u2013 dino.de; OLG D\u00fcsseldorf MarkenR 2001, 413, 414 \u2013 Claro; OLG Hamburg GRUR-RR 2002, 100, 102 \u2013 derrick.de; OLG Hamburg AfP 2002, 519 \u2013 siehan.de; LG Stuttgart, Urteil vom 9.6.1997 \u2013 Az. 11 KfH O 82\/97 \u2013 hepp.de; LG Braunschweig, Urteil vom 5.8.1997 \u2013 Az. 9 O 188\/97 \u2013 deta.com; LG Frankfurt\/M., Urteil vom 10.9.1997 \u2013 Az. 2\/6 O 261\/97 \u2013 lit.de; LG Frankfurt\/M. MMR 1998, 151 \u2013 lit.de; LG D\u00fcsseldorf vom 13.5.1998 \u2013 Az. 34 O 27\/98 \u2013 glass.de; LG Hamburg CR 1999, 47, 48 \u2013 eltern.de; LG Braunschweig, Urteil vom 24.2.1999 \u2013 Az. 9 O 328\/98 \u2013 stadtinfo.com; LG M\u00fcnchen I MMR 1999, 234, 236 \u2013 juris-solvendi.de; LG Hamburg, Urteil vom 13.1.1999 \u2013 Az. 315 O 478\/98 \u2013 welt-online.de; LG N\u00fcrnberg-F\u00fcrth MMR 2000, 629 \u2013 pinakothek.de; LG K\u00f6ln MMR 2000, 635 \u2013 wdr.org; LG Mannheim MMR 2000, 48, 49 \u2013 buchhandel.de\/nautilus; LG K\u00f6ln ZUM-RD 2000, 195 \u2013 ts-computer.de; LG K\u00f6ln, Urteil vom 23.5.2000 \u2013 Az. 33 O 216\/00; LG D\u00fcsseldorf, Urteil vom 4.5.2001 \u2013 Az. 38 O 22\/01 \u2013 verstecktetoskana.de; LG D\u00fcsseldorf, Urteil vom 24.10.2001 \u2013 Az. 34 O 110\/01 \u2013 lexdata.de.<\/li><li id=\"note-172\">BGH MMR 2001, 671, 675 \u2013 ambiente.de (obiter dictum).<\/li><li id=\"note-173\">Vgl. etwa die Kritik bei Fezer, WRP 2000, 669 ff. m.w.N.<\/li><li id=\"note-174\">OLG D\u00fcsseldorf MMR 2001, 706 \u2013 T-Box; OLG D\u00fcsseldorf MarkenR 2001, 413, 414 \u2013 Claro; OLG Hamburg CR 2002, 833, 834 \u2013 siehan.de; OLG Karlsruhe GRUR-RR 2002, 138 \u2013 dino.de; KG GRUR-RR 2001, 180 \u2013 CHECK IN\/checkin.com.<\/li><li id=\"note-175\">OLG D\u00fcsseldorf MMR 2001, 706 \u2013 T-Box (\u00bbdas Internet ist nur das Medium, nicht die Botschaft\u00ab).<\/li><li id=\"note-176\">St. Rspr.: EuGH GRUR 1998, 922 (Rn. 23) \u2013 Canon; EuGH GRUR 2006, 582, 584 (Rn. 85) \u2013 Vitafruit; EuGH GRUR-RR 2009, 356, 359 (Rn. 65) \u2013 \u00c9ditions Albert Ren\u00e9; BGH WRP 1998, 1078 \u2013 John Lobb; BGH WRP 1999, 196 \u2013 Libero; BGH GRUR 2014, 378, 381 (Rn. 38) \u2013 OTTO CAP; B\u00fcscher in: B\u00fcscher\/Dittmer\/Schiwy \u00a7 14 MarkenG Rn. 215 ff.; Str\u00f6bele\/Hacker, \u00a7 9 Rn. 58 ff.<\/li><li id=\"note-177\">OLG Frankfurt a.M, Urteil vom Urteil vom 27.3.2014, Az. 6 U 243\/13, BeckRS 2014, 10222.<\/li><li id=\"note-178\">OLG Frankfurt WRP 1996, 1045, 1046 \u2013 Die blauen Seiten.<\/li><li id=\"note-179\">LG Hamburg CR 1999, 47, 48 \u2013 eltern.de.<\/li><li id=\"note-180\">LG M\u00fcnchen I MMR 1999, 234 \u2013 juris-solvendi.de.<\/li><li id=\"note-181\">OLG D\u00fcsseldorf, Urteil vom 29.10.2001 \u2013 Az. 27 U 19\/01 \u2013 ad-acta.de.<\/li><li id=\"note-182\">LG K\u00f6ln MMR 2000, 635 \u2013 wdr.org.<\/li><li id=\"note-183\">OLG Dresden K&amp;R 1999, 133 \u2013 cyberspace.de (dem Sachverhalt l\u00e4sst sich nicht entnehmen, ob der Domainname bereits im Internet genutzt wurde).<\/li><li id=\"note-184\">KG GRUR-RR 2001, 180 \u2013 checkin.com.<\/li><li id=\"note-185\">OLG Karlsruhe, Urteil vom 3.8.2001 \u2013 Az. 28 O 38\/01 \u2013 exes.de.<\/li><li id=\"note-186\">OLG M\u00fcnchen CR 1998, 556 \u2013 freundin.de; a.A. die Vorinstanz LG M\u00fcnchen CR 1997, 540, 541 \u2013 freundin.de, das eine Verwechslungsgefahr bejaht.<\/li><li id=\"note-187\">OLG Hamburg GRUR-RR 2002, 100, 102 \u2013 derrick.de; Revision zur\u00fcckgewiesen, BGH, Beschluss vom 5.7.2001 Az. I ZR 242\/00.<\/li><li id=\"note-188\">Zu Einzelheiten und Nachweisen siehe B\u00fcscher in: B\u00fcscher\/Dittmer\/Schiwy \u00a7 14 MarkenG Rn. 482; Fezer, \u00a7 14 Rn. 342; Str\u00f6bele\/Hacker, \u00a7 9 Rn. 514.<\/li><li id=\"note-189\">Vgl. BGH GRUR 2000, 608, 609 \u2013 ARD-1; BGH GRUR 2002, 171, 175 \u2013 Marlboro-Dach; BGH GRUR 2004, 598, 599 \u2013 Kleiner Feigling; Fezer, \u00a7 14 Rn. 342 ff. m.w.N.; Str\u00f6bele\/Hacker, \u00a7 9 Rn. 519 m.w.N; Ingerl\/Rohnke, \u00a7 14 Rn. 1227.<\/li><li id=\"note-190\">EuGH GRUR Int. 1999, 734, 736 (Rn. 17) \u2013 Lloyd; EuGH GRUR 2005, 1042 (Rn. 31) \u2013 THOMSON LIFE.<\/li><li id=\"note-191\">B\u00fcscher in: B\u00fcscher\/Dittmer\/Schiwy \u00a7 14 MarkenG Rn. 487 m.w.N.<\/li><li id=\"note-192\">BGH GRUR 2009, 1055 (Rn. 39) \u2013 airdsl.<\/li><li id=\"note-193\">BGH GRUR 2000, 608, 610 ARD-1; Ingerl\/Rohnke, \u00a7 14 Rn. 1240.<\/li><li id=\"note-194\">OLG D\u00fcsseldorf MMR 2007, 188 \u2013 peugeot-tuning.de.<\/li><li id=\"note-195\">OLG Hamburg CR 2001, 552, 553 \u2013 1001buecher.de.<\/li><li id=\"note-196\">BGH GRUR 2009, 1055, 1057 (Rn. 37) \u2013 airdsl.<\/li><li id=\"note-197\">OLG M\u00fcnchen GRUR-RR 2002, 107 \u2013 mbp.de.<\/li><li id=\"note-198\">OLG Hamburg MMR 2005, 118 \u2013 awd-aussteiger.de.<\/li><li id=\"note-199\">OLG K\u00f6ln, Urteil vom 8.5.2002, Az. 6 U 195\/01, JurPC Web-Dok. 233\/2002 \u2013 citipost.de.<\/li><li id=\"note-200\">OLG K\u00f6ln GRUR-RR 2003, 40, 42 \u2013 night loop.<\/li><li id=\"note-201\">Zu Einzelheiten und Nachweisen siehe Fezer, \u00a7 14 Rn. 350 ff. Str\u00f6bele\/Hacker, \u00a7 14 Rn. 488 ff.; B\u00fcscher in: B\u00fcscher\/Dittmer\/Schiwy \u00a7 14 MarkenG Rn. 464 ff.<\/li><li id=\"note-202\">BGH GRUR 1996, 200 \u2013 Innovadiclophlont; OLG K\u00f6ln, Urteil vom 8.5.2002, Az. 6 U 195\/01, JurPC Web-Dok. 233\/2002 \u2013 citipost.de; B\u00fcscher in: B\u00fcscher\/Dittmer\/Schiwy \u00a7 14 MarkenG Rn. 477.<\/li><li id=\"note-203\">EuG GRUR-RR 2009, 167 (Rn. 81); B\u00fcscher in: B\u00fcscher\/Dittmer\/Schiwy \u00a7 14 MarkenG Rn. 478.<\/li><li id=\"note-204\">BGH GRUR 2009, 672 (Rn. 40) \u2013 Ostsee-Post.<\/li><li id=\"note-205\">OLG K\u00f6ln WRP 2002, 249, 253 \u2013 freelotto.de.<\/li><li id=\"note-206\">OLG K\u00f6ln MMR 2003, 114, 117 \u2013 lottoteam.de.<\/li><li id=\"note-207\">LG Hamburg MMR 2009, 135, 136 \u2013 boersevz.de<\/li><li id=\"note-208\">OLG D\u00fcsseldorf GRUR-RR 2002, 2022 \u2013 T-Box.<\/li><li id=\"note-209\">LG Hamburg MMR 2003, 128 \u2013 cityscout.de.<\/li><li id=\"note-210\">OLG K\u00f6ln, Urteil vom 8.5.2002, Az. 6 U 195\/01, JurPC Web-Dok. 233\/2002 \u2013 citipost.de.<\/li><li id=\"note-211\">BGH GRUR 2008, 912, 913 (Rn. 17) \u2013 Metroxsex; st. Rspr. BGH, GRUR 1992, 318 319 \u2013 Jubil\u00e4umsverkauf; GRUR 1994, 57, 58 \u2013 Geld-zur\u00fcck-Garantie; GRUR 1999.<\/li><li id=\"note-212\">BGH GRUR 2008, 912, 913 (Rn. 17) \u2013 Metrosex; BGH GRUR 1992, 612, 614 \u2013 Nicola; OLG Karlsruhe Mitt. 2002, 144 \u2013 Dino.de; Str\u00f6bele\/Hacker, \u00a7 14 Rn. 444; Ingerl\/Rohnke, Vor \u00a7\u00a7 14\u201319d Rn. 99.<\/li><li id=\"note-213\">BGH GRUR 2008, 912 Rn. 19 \u2013 Metrosex.<\/li><li id=\"note-214\">Unter Zugrundelegung dieser Kriterien bejaht der BGH eine Beeintr\u00e4chtigung der Unterscheidungskraft i.S.d. \u00a7 15 Abs. 3 MarkenG in BGH GRUR 2002, 622, 626 \u2013 shell.de.<\/li><li id=\"note-215\">OLG Stuttgart MMR, 1998, 543 \u2013 steiff.com; OLG M\u00fcnchen MMR 1998, 668, 670 \u2013 freundin.de; OLG D\u00fcsseldorf WRP 1999, 343 \u2013 ufa.de; OLG Frankfurt MMR 2000, 424 \u2013 weideglueck.de; OLG M\u00fcnchen MMR 2000, 104 \u2013 rolls-royce.de; OLG M\u00fcnchen MMR 2001, 381 \u2013 kuecheonline.de; OLG Hamburg GRUR-RR 2002, 100, 102 \u2013 derrick.de; OLG Hamm CR 2002, 217, 219 \u2013 veltins.com; LG Frankfurt\/M. CR 1997, 287, 288 \u2013 das.de; LG Braunschweig CR 1998, 364, 367 \u2013 deta.com; LG Mannheim K&amp;R 1998, 558, 560 \u2013 brockhaus.de; LG Berlin K&amp;R 1998, 557 \u2013 technomed.de; LG Hamburg MMR 2000, 620 \u2013 joop.de; LG Mannheim MMR 2000, 47 \u2013 nautilus; LG M\u00fcnchen I ZUM-RD 2002, 105 \u2013 fordboerse.de.<\/li><li id=\"note-216\">Der Beseitigungsanspruch ist hinsichtlich kennzeichenrechtlicher Anspr\u00fcche als Erg\u00e4nzung des Unterlassungsanspruchs nach \u00a7 14 Abs. 5 MarkenG gewohnheitsrechtlich anerkannt; vgl. allgemein zum Beseitigungsanspruch Str\u00f6bele\/Hacker, \u00a7 14 Rn. 252; Ingerl\/Rohnke, Vor \u00a7 14\u201319 Rn. 211ff. ff.<\/li><li id=\"note-217\">OLG Frankfurt CR 2001, 412 \u2013 mediafacts.de; OLG Hamm MMR 2001, 695; LG M\u00fcnchen I MMR 2001, 61; Harte\/Henning\/Br\u00fcning\/Retzer, \u00a7 12 Rn. 274; Beier, Recht der Domainnamen, Rn. 643; B\u00fccking, Namens- und Kennzeichenrecht im Internet, Rn. 298, 299; a.A. LG Braunschweig CR 1997, 414, 415 \u2013 braunschweig.de; ohne Begr\u00fcndung LG Bremen ZUM-RD 2000, 558, 560; LG Wiesbaden MMR 2001, 59: Verzicht auf Domainnamen gegen\u00fcber der DENIC kann auch im Wege der einstweiligen Verf\u00fcgung ausgesprochen werden; ebenso Rauschhofer, JurPC Web-Dok. 23\/2002, Abs. 12; fr\u00fcher auch Rohnke in: M\u00fcnchener Prozessformularbuch Bd. 4, B 11 Anm. 7 (1. Aufl.); anders aber in der 2. Aufl., M\u00fcnchener Prozessformularbuch Bd. 5, B 11 Anm. 6, in der nicht mehr von der Durchsetzung eines L\u00f6schungsanspruchs im Verf\u00fcgungsverfahren ausgegangen wird; Ingerl\/Rohnke, Nach \u00a7 15 Rn. 211: nur im Ausnahmefall, z.B. bei klar belegter sittenwidriger Sch\u00e4digung; LG Saarbr\u00fccken, Urteil vom 30.1.2001, 7 IV O 97\/00, JurPC Web-Dok. 175\/2001, das im Verf\u00fcgungsverfahren einen Anspruch auf \u00dcbertragung des Domainnamens gew\u00e4hrt.<\/li><li id=\"note-218\">Umfassend zum wettbewerbsrechtlichen Beseitigungsrecht Teplitzky\/L\u00f6ffler, Kap. 22 Rn. 14 ff.<\/li><li id=\"note-219\">BGH GRUR 2008, 912, 915 (Rn. 37) \u2013 Metrosex; BGH GRUR 2009, 685 (Rn. 36) \u2013 ahd.de; BGH GRUR 2016, 810 (Rn. 37) \u2013 Profitbricks.es.<\/li><li id=\"note-220\">Vgl. BGH GRUR 2007, 888 (Rn. 13) \u2013 Euro Telekom zu \u00a7 15 Abs. 2 MarkenG; BGH GRUR 2008, 912, 915 (Rn. 37) \u2013 Metrosex zu \u00a7 14 Abs. 2 MarkenG; BGH GRUR 2008, 917, 920 (Rn. 36) \u2013 EROS zu \u00a7 14 Abs. 2 MarkenG; BGH GRUR 2010, 235, 236 (Rn. 26) \u2013 AIDA\/AIDU zu \u00a7 14 Abs. 2 MarkenG; BGH GRUR 2011, 831, 835 (Rn. 36) \u2013 BCC; BGH GRUR 2012, 304, 305 (Rn. 26) \u2013 Basler Haarkosmetik zu \u00a7 14 und \u00a7 15 MarkenG; BGH GRUR 2016, 810 (Rn. 37) \u2013 Profitbricks.es zu \u00a7\u00a7 14 und 15; OLG Hamburg, BeckRS 2007, 18352, Urteil vom 12.4.2007, Az. 312 O 332\/06 \u2013 original-nordmann.eu; OLG K\u00f6ln GRUR-RR 2010, 477 \u2013 dsds-news.de; LG Hamburg K&amp;R 2009, 62 \u2013 wachs.de.<\/li><li id=\"note-221\">BGH GRUR 2010, 235, 236 (Rn. 26) \u2013 AIDA\/AIDU zu \u00a7 14 Abs. 2 MarkenG.<\/li><li id=\"note-222\">Nicht in Betracht gezogen in BGH GRUR 2007, 888 (Rn. 13) \u2013 Euro Telekom; zu Recht f\u00fcr die Ber\u00fccksichtung der beschr\u00e4nkten Nutzungsm\u00f6glichkeiten einer t\u00e4tigkeitsbeschreibenden Domain bei der Pr\u00fcfung potentiell rechtsverletzender Verwendung Str\u00f6bele\/Hacker \u00a7 15 Rn. 105.<\/li><li id=\"note-223\">Unter Zugrundelegung dieser Kriterien bejaht der BGH eine Beeintr\u00e4chtigung der Unterscheidungskraft i.S.d. \u00a7 15 Abs. 3 MarkenG in BGH GRUR 2002, 622, 626 \u2013 shell.de.<\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Konflikte aufgrund der Registrierung und Benutzung von Domainnamen besch\u00e4ftigen seit \u00fcber 20 Jahren die Gerichte in allen Industriestaaten. 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